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Nachrichten aus Griechenland

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12. Sep 2015, 10:26

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 Re: die Situation in Griechenland
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Was ist eine Plutokratie?

Bei der Definition von Plutokratie fällt mir vo allem das heutige Griechenland ein.

Und nicht nur, weil "Plutokratie" ein ursprünglich griechisches Wort ist.

Zitat:

In einem plutokratischen System gibt es einen hohen Grad an sozialer Ungleichheit bei geringer sozialer Mobilität. In einer Plutokratie sind Ämter in der Regel nur den Besitzenden zugänglich. Es existiert ein Zensuswahlrecht, das Besitzlose von den politischen Bürgerrechten ausschließt, wodurch politische Macht hauptsächlich zum Nutzen der Machtinhaber ausgeübt wird. Damit ist verbunden, dass die finanzielle Macht Einzelner oder von Unternehmen die verfassungsmäßige Ordnung eines Staates umgeht, eigennützig den Staat steuert und demokratische Wahlen möglichst manipuliert.


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27. Sep 2015, 17:55

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 Re: die Situation in Griechenland
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Irgendwie redet nun kein Mensch mehr von Griechenland - nur noch von den Flüchtlingen ....

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14. Okt 2015, 16:18

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 Re: die Situation in Griechenland
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Griechenland erhöht Eintrittspreise für Akropolis massiv.
Frage: Müssen Einheimische denn auch was bezahlen?

Ich kenne das noch so, dass nur Ausländer Eintritt zahlen müssen, Einheimische aber nicht.

Zitat:
Ausländische Griechenland-Urlauber werden ab kommendem Jahr stärker als zuvor zur Kasse gebeten.


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18. Dez 2015, 00:27

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 Re: Nachrichten aus Griechenland
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Das ist wohl typisch für Griechenland:

Kampf gegen Steuerhinterzieher: Griechenland verhaftet Maronenverkäufer statt Millionäre

Zitat:
Ein alter, hoch verschuldeter Maronenverkäufer in Griechenland wird von einem Polizeitrupp festgenommen, weil er keine Lizenz mehr hat. Der Vorfall löst eine Welle der Empörung in dem Land aus: Reiche Steuersünder würden geschont, die Armen verfolgt.


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29. Dez 2016, 07:03

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 Re: Nachrichten aus Griechenland
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Zitat:
Eigentlich hatte es den von der Finanzkrise heimgesuchten Athenern und den Kindern eine Freude bereiten sollen.
Aber daraus wird nun nichts, das Riesenrad muss wieder abgebaut werden.

Die gut 30 Meter hohe Konstruktion konnte trotz mehrwöchiger Versuche aus technischen Gründen nicht rechtzeitig in Betrieb genommen werden. Der griechische TÜV erlaubte es nicht.

Nachdem Spott und Kritik von den Bürgern, traf der Athener Bürgermeister, Giorgos Kaminis, am Mittwoch die Entscheidung: das Rad soll sofort abgebaut werden. Dies berichtete der Radiosender der Stadt Athen (Athina 984).

"Endlich geht dieses Monster hier weg", kommentierten Passanten im Fernsehen. Im Internet machten sich in den vergangenen Tagen Hunderte Menschen lustig über die - wie sie sagten - geschmacklose Konstruktion und die verspätete Einweihung.

Blamage für die Stadt Athen: Riesenrad muss wieder weg

Das ist wohl schief gegangen. :ähh


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29. Dez 2016, 09:37

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 Re: Nachrichten aus Griechenland
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Ich dachte schon, der Grexit kommt!
Dafür kommt nun ein Risenrad-Exit! :nick

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9. Apr 2018, 22:52

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 Re: Nachrichten aus Griechenland
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Die Griechen und die Scharia

Zitat:
Ist es eine längst überholte Institution? Oder ist es eine Art Respektierung der Rechte einer Minderheit? Die Scharia gilt - wenn auch eingeschränkt - in einem kleinen Teil des EU-Landes Griechenland.


Zitat:
Für Historiker ist es eine interessante Geschichte, für Juristen ein brisanter Fall: In der Provinz West-Thrakien im Nordwesten des EU-Lands Griechenland hält sich seit etwa 100 Jahren ein Überbleibsel der jahrhundertelangen Osmanischen Herrschaft, das islamische Heilige Recht, die Scharia.


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Hier auch vom ARD-Weltspiegel was darüber:

Griechenland: Scharia mitten in Europa

Zitat:
Was Recht ist und was nicht, entschied bei den Muslimen in der Kleinstadt Komotini bisher der Mufti. Meco Cemali ist seit fast 40 Jahren hier der Rechtsgelehrte. Jetzt muss er hinnehmen, dass seine Gläubigen selbst wählen dürfen, ob sie Streitigkeiten in der Familie nach griechischem Recht oder nach den Vorschriften der Scharia geregelt haben möchten. Im Gegenzug wünscht er sich aber auch, dass in Europa die Scharia toleriert wird: "Mir ist wichtig, dass Europa weiß, dass in Griechenland für Muslime die Religionsfreiheit gilt. Wir hier praktizieren auch nicht die komplette Scharia, nur den Teil des Familienrechts. Wir haben hier noch nie einem Dieb einen Kopf oder eine Hand abgehackt."

"Die muslimische Frau hat kein Mitspracherecht"


Mehr dazu, mit Video von der Weltspiegel-Reportage darüber: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***


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9. Apr 2018, 22:59

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 Re: Nachrichten aus Griechenland
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Schonmal ein guter Schritt:

Griechenland schränkt Scharia-Recht ein

Zitat:
Griechenland ist das einzige Land der EU, in dem die Scharia-Gesetzgebung eingeschränkt gültig ist, und zwar in der an die Türkei grenzenden Region West-Thrakien. Doch jetzt hat das Parlament in Athen mit großer Mehrheit die Rechte muslimischer Geistlicher (Muftis) begrenzt. Diese dürfen in Zukunft nur noch dann nach islamischem Recht entscheiden, wenn alle Beteiligten zustimmen. Sonst geht der Fall an die griechische Justiz.


Zitat:
Mustafa Mustafa, Muslimischer Abgeordneter im Parlament: "Obwohl wir definitiv die vollständige Abschaffung der Scharia und der Gerichtsbarkeit der Mufti wollen, sind wir der Meinung, dass dies ein großer Schritt für unsere muslimische Gemeinschaft ist, um die Last der Vergangenheit loszuwerden und um unseren Mitbürgern wirklich gleichwertig zu sein".


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Besser wäre es natürlich schon, dass die Scharia ganz aus Europa verbannt wird...


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22. Jul 2018, 22:23

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 Re: Nachrichten aus Griechenland
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Zitat:
Die Fahrt von Piräus zur Kykladeninsel Tinos mit der konventionellen Fähre – ein gemächliches Schippern durch die griechische Ägäis. Der Filterkaffee an Bord kostet stolze vier Euro, der Kuchen sogar sechs Euro.

Zwei Sonnenliegen plus Sonnenschirm kosten in Tinos sechs Euro, Getränke oder Essen von der Beachbar natürlich extra. Der Bauernsalat ist für acht Euro zu haben. Mindestens. Ein Bier kostet vier Euro – die kleine Flasche.

Besonders teuer ist Benzin: Auf der Kykladen-Insel Sikinos knackte der Preis für einen Liter die Marke von zwei Euro

Eine Fahrt mit der Fähre von Piräus nach Lesbos und zurück für eine Familie mit Pkw kostet über 600 Euro. Unter 150 bis 200 Euro pro Nacht ist in Mykonos oder Santorin derzeit kaum eine anständige Bleibe zu haben.

Griechenland - ein ziemlich teures Urlaubsvergnügen

Mir wäre das zu teuer.


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4. Sep 2018, 15:31

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 Re: Nachrichten aus Griechenland
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Zitat:
Aufgebrachte Urlauber wollen nach Piräus zurückreisen.

Ärger für Hunderte Touristen auf der beliebten griechischen Ferieninsel Hydra. Wegen einer defekten Elektrizitätsleitung ist die Insel den ganzen Sonntag lang ohne Wasserversorgung und ohne Strom geblieben. Augenzeugen sagten der Deutschen Presse-Agentur, dass Hunderte verärgerte Touristen am Sonntagabend im kleinen Hafen von Hydra nach Fähren-Tickets suchten, um nach Piräus zurückzureisen.

Touristeninsel Hydra ohne Wasser und Strom

Wie verwöhnt sind heute die Menschen, dass sie es nicht mal einen Tag ohne Wasser und Strom aushalten können?

Einen Tag mal nicht duschen - dafür kann man doch im Meer baden gehen.
Einen Tag ohne Strom ist ebenfalls auszuhalten auf so einer schönen Insel.


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27. Mai 2019, 23:28

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 Re: Nachrichten aus Griechenland
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Auch in Griechenland sorgt das Europawahl-Ergebnis für ein Beben:

Premier Tsipras ruft Neuwahlen aus

Zitat:
Bei der Europawahl überholen die Konservativen der Nea Dimokratia in Griechenland die linke Regierungspartei Syriza.
Premier Tsipras ruft daraufhin Neuwahlen für Juni aus.
Syriza ist in den vergangenen viereinhalb Jahren immer weiter in die gesellschaftliche Mitte gerückt.


Zitat:
Nach der Auszählung von rund einem Drittel der Stimmen lag seine Partei zu diesem Zeitpunkt etwa neun Prozentpunkte hinter der konservativen Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) von Kyriakos Mitsotakis. Syriza kommt demnach auf 24 Prozent der Stimmen, die ND auf 33 Prozent. Die Wahl könnte schon Ende Juni stattfinden, hieß es am Abend im griechischen Fernsehen. Auch bei den gleichzeitig stattfindenden Regional- und Kommunalwahlen erlitt Syriza Verluste. Tsipras, der seit Januar 2015 regiert, hatte die Europawahl schon zuvor zur Abstimmung auch über die Zukunft seiner Regierung erklärt. Sollten ihm die Bürger kein Vertrauen schenken, "dann ist alles offen", hatte er gesagt. Eigentlich waren Parlamentswahlen erst für Ende Oktober geplant.


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15. Jun 2019, 00:45

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 Re: Nachrichten aus Griechenland
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Für Tsipras sieht es zur Zeit gar nicht gut aus...

Zitat:
Gut drei Wochen vor der griechischen Parlamentswahl am 7. Juli sinken die Popularitätswerte des Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und seiner linken Syriza-Partei weiter. Einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Puls zufolge liegt Syriza nur bei 26 Prozent. Die konservative Nea Dimokratia wäre mit 34,5 Prozent stärkste Partei.

Die Konservativen hatten im Mai die Europawahl in Griechenland gewonnen. Daraufhin beschloss Tsipras, die für Oktober geplante Parlamentswahl vorzuziehen.

Quelle: dpa


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