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Nachrichten aus Frankreich

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10. Dez 2018, 06:17

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Präsident Emmanuel Macron ist zunehmend schwer unter Druck und scheint mit den unerwartet massiven Protesten gegen seine Politik überfordert.

Der einst gefeierte Politiker verharrt seit Tagen im Stillschweigen und verschanzt sich im zur Festung ausgebauten Élysée-Palast. Politische Kommentatoren in Paris werfen Macron eine „Elfenbeinturm-Politik“ vor.

Mit Spannung wird das für heute angekündigte Statement Emmanuel Macrons erwartet.

Stürzt Macron über die "Gelbe Wut"?

Macron sollte unbedingt zurücktreten.

Wenn solche Zustände in einem Land herrschen dann hat der Präsident nicht gut regiert.
Das kann er auch niemals wieder gut machen und er wird niemals wieder beliebt werden.


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10. Dez 2018, 06:44

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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ich glaube aber nicht das der so schnell zurück tritt


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11. Dez 2018, 01:27

 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Macron tritt nicht zurück. Heute hat er sich per TV an sein Land gewandt. Aber vermutlich ist
der Mist schon geführt. Aendern wird sich nicht viel.


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11. Dez 2018, 04:16

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Zitat:
Die Lage in Frankreich beweist, dass eines der größten EU-Länder nicht in der Lage ist, dem eigenen Volk eine Existenz zu gewährleisten“, schreibt User dschonnikesch.

Und mrxy meint, dass „das Einprügeln auf das Volk sich noch nie in der Geschichte bewährt hat. Soldaten und Polizisten zwingen, auf die eigenen Brüder und Mitbürger einzuprügeln, ging bis jetzt immer schief.“

User Hase analysiert: „Es geht lange nicht mehr nur um die Spritpreise. Es geht ganz wesentlich um einen Rücktritt des Präsidenten und dessen Wirtschaftspolitik.“

Martin0007 schlägt in dieselbe Kerbe: „Wenn Menschen zwei Jobs brauchen um sich gerade mal ernähren und wohnen können, läuft etwas falsch.“


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Da läuft Vieles schief in Frankreichs Regierung! Diese Regierung sollte zurücktreten.


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14. Dez 2018, 22:07

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Habt ihr gesehen vorigen Samstag in Paris?
Ist euch aufgefallen was das für Polizisten waren?

Das waren nicht die Franzosen, das war die Euro-Police.

Die wurde von Macron gerufen. Das waren Spanier, Holländer, Litauer, Italiener.
Aus der 2007 gegründeten Polizei-Truppe der EU, die Gummi-Geschosse auf die Franzosen abgeschossen haben.

Macron hat sich von Polizisten aus fremden Ländern beschützen lassen. Der hat nicht mal die Eier sich von seiner eigenen Polizei beschützen zu lassen.

Demonstrationen in Paris

Französische Polizisten hätten vielleicht Skrupel gegen die eigenen Leute vorzugehen.
Ausländische Polizisten haben diese Skrupel nicht.


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15. Dez 2018, 10:11

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Die Symbolik der Gebwesten:

Diese Westen dienen ja eigentlich dazu sichtbar zu machen.
Sie sind sogar Pflicht im Straßenverkehr und kosten sehr wenig.
Diese Gelbwesten haben die Symbolik etwas sichtbar zu machen was nicht gesehen wurde.

In Frankreich sind viele Menschen die überhaupt keinen Ansprechpartner mehr haben unter den politischen Entscheidungsträgern.
Das heißt sie sind gar nicht mehr repräsentiert.
Es gibt keinen Adressaten mehr in der Politik, an den sie sich wenden können.

Rainer Mausfeld über das gebrochene Schweigen

Die Spitzen-Politiker in Frankreich sind sehr weit weg vom Volk, sehr abgehoben und einsam.


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16. Dez 2018, 12:21

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Zitat:
Laut einigen Stimmen aus den Reihen der Gelbwesten soll sich der Protest weit ins Jahr 2019 ziehen, bis alle Forderungen erfüllt sind.

Die Protestbewegung die landesweit geschätze 135.000 Menschen mobilisiert hat, lässt sich nicht klar politisch einordnen. Aufgrund der manigfaltigen Forderungen gab es regelmässige Versuche die Gelbwesten als ultra-rechts und ultra-links darzustellen und in der breiten Öffentlichkeit zu diskreditieren.

Prof. Rainer Mausfeld über die Gelb-Westen

Zu 90 % sind es besorgte Bürger, die friedlich demonstrieren. Einige Krawallmacher gibt es auch.


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10. Jan 2019, 06:10

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Leiterin des von Macron vorbereiteten Frankreich-weiten „Dialogs“ musste wegen zu hohen Gehalts zurücktreten.

Aber diese landesweite und für drei Monate geplante Diskussions-Tour, die schon nächsten Dienstag mit einer Veranstaltung mit Macron in der Normandie beginnen soll, veranlasste jetzt noch vor ihrem Start eine mehr als peinliche Enthüllung, die die Glaubwürdigkeit des ganzen Projekts in Frage stellt:

die eben erst als Leiterin des „Grand Débat“ nominierte ehemalige Sportministerin Chantal Jouanno musste sofort wieder das Handtuch werfen, nachdem bekannt wurde, dass sie mit 14.666 Euro monatlich ein höheres Brutto-Gehalt als der Premierminister bezieht.

Macron schießt wieder Eigentor

Diese Politiker sollten zum Volk auch großzügiger sein!


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11. Jan 2019, 07:13

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Zitat:
Das fällt schon auf mit welcher Härte der französische Staat diesen Gelbwesten gegenüber tritt.
Da ist die Rede von Gummigeschossen die eingesetzt worden sind, Blendgranaten,
Tränengas in unglaublichen Mengen auch, der Einsatz von über 100.000 Polizisten.

Wann wurden Gummigeschosse schon mal in Deutschland eingesetzt? Ich glaube noch gar nicht.

Nähme man mal an solche Szenen wie in Frankreich derzeit, die gäbe es in Russland,
dann würde man hier in Deutschland in der Presse diese Bilder rauf und runter zeigen:
Wie die russische Polizei gegen die Bürger vorgeht!

Warum macht man das nicht wenn es um Frankreich geht?
Weil es ein Nachbarland, ein NATO-Partner ist?

Es ist die altbekannte Doppelzüngigkeit, dieser doppelte Massstab.
Und das was wir in Frankreich sehen, da wird schon von der Polizei massiv draufgehauen.

Gelbwesten

Da sieht man mal wieder wie sich die Presse verhält, keineswegs neutral.


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11. Jan 2019, 14:01

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Wären diese Unruhen nicht in Frankreich, sondern in Russland, da würde man den ganzen Tag in den Medien davon berichten. Jede Einzelheit würde erwähnt werden.


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27. Jan 2019, 21:55

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Gibt es nun bald thailändische Verhältnisse in Frankreich? :denk

Protest gegen Gewalt
"Rote Schals" stellen sich "Gelbwesten" entgegen

Zitat:
In Paris haben erstmals mehrere Tausend Anhänger der "Roten Schals" (foulards rouges) demonstriert. Das ist eine Gegenbewegung zu dem gewaltbereiten Teil der "Gelbwesten". Sie will die Demokratie und die Institutionen verteidigen, lehnt die von einigen "Gelbwesten" ausgeübte Gewalt ab. Der Initiator der "Roten Schals", Laurent Soulié, steht der Partei von Präsident Emmanuel Macron nahe. Der 51-Jährige und seine Mitstreiter werben für ein "friedliches und respektvolles Frankreich" ohne "Hass".

Die Teilnehmerzahl bei der Demonstration der "Rotschals" blieb hinter den Erwartungen zurück. Die Organisatoren hatten am Vormittag mit mindestens 10.000 Teilnehmern gerechnet - so viele hatten zuvor über Facebook ihre Teilnahme an dem "Republikanischen Marsch der Freiheiten" in der französischen Hauptstadt zugesagt. Das Kennzeichen der roten Schals geht auf eine Protestgruppe zurück, die seit Ende November gegen die Straßenblockaden der "Gelbwesten" demonstrierte.

An der Spitze des Demonstrationszugs skandierten die Aktivisten "Ja zur Demokratie, nein zur Revolution". Zu sehen waren mehrere Frankreich-Fahnen und eine Handvoll Europa-Fahnen. Einige Teilnehmer trugen T-Shirts mit Aufschriften wie "Ich liebe meine Republik" oder "Stoppt die Gewalt".


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27. Jan 2019, 22:01

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Rot gegen Gelb - Da war doch mal was in Thailand, bis 2014:

Zitat:
Der Unternehmer und Milliardär Thaksin Shinawatra hatte 2001 mit seiner neu gegründeten Thai-Rak-Thai-Partei (TRT) die Parlamentswahlen gewonnen und war Ministerpräsident geworden. Nach seiner Wiederwahl 2005 bildete sich die Volksallianz für Demokratie (umgangssprachlich als „Gelbhemden“ bekannt), die ihm Machtmissbrauch zum eigenen Vorteil und übermäßige Machtkonzentration vorwarf. Ihre Demonstrationen wuchsen im Frühjahr 2006 zu Massenprotesten an. Es kam zu einer Verfassungskrise. Im September 2006 putschte das Militär. Es setzte eine parteilose Übergangsregierung ein, die etwa ein Jahr amtierte, sowie ein Gremium, das eine neue Verfassung ausarbeitete.

Bei anschließenden Neuwahlen im Dezember 2007 gewann die Partei der Volksmacht, eine Ersatzorganisation für die inzwischen aufgelöste TRT der Unterstützer Thaksins. Gegen die von ihr gebildete Regierung gab es erneute Proteste der „Gelbhemden“, die ihr vorwarfen, bloße Marionette für den vor der Strafverfolgung ins Ausland geflohenen Thaksin zu sein und die Wahl lediglich durch Stimmenkäufe gewonnen zu haben. Sie belagerten das Regierungsgebäude und besetzten im Oktober 2008 die beiden Flughäfen Bangkoks. Es kam zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen „Gelbhemden“, Sicherheitskräften und Unterstützern der Regierung, die sich als United Front for Democracy Against Dictatorship (UDD), der sogenannten Bewegung der „Rothemden“, organisierten.

Ein Urteil des Verfassungsgerichts löste im Dezember 2008 die Partei der Volksmacht wegen Wahlrechtsverstößen auf und bereitete der Regierung so ein Ende. Nachdem einige Abgeordnete der Regierungsparteien ihren Sitz durch das Urteil verloren hatten, wählte das Parlament den bisherigen Oppositionschef Abhisit Vejjajiva von der Demokratischen Partei zum Regierungschef. Dagegen protestierten ihrerseits die „Rothemden“, die die Regierung als illegitim betrachteten, weil sie nicht durch Wahlen an die Macht gekommen war. Sowohl 2009 als auch 2010 kam es zu heftigen Unruhen, die jeweils vom Militär niedergeschlagen wurden, wobei im Mai 2010 etwa 90 „Rothemden“ und Unbeteiligte starben. Die vorgezogenen Wahlen im Juli 2011 gewann die Pheu-Thai-Partei, die aktuelle, dritte Inkarnation der TRT unter Führung von Thaksins jüngerer Schwester Yingluck Shinawatra. Sie wurde anschließend Ministerpräsidentin. Im Dezember 2012 wurde Mordanklage gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten Abhisit und seinen Stellvertreter Suthep Thaugsuban (ebenfalls Demokratische Partei) wegen der tödlichen Schüsse auf einen unbeteiligten Taxifahrer während der Unruhen im Mai 2010 erhoben.


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29. Jan 2019, 23:00

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Und, was meint ihr zu den Rotschals? :wiwi


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7. Feb 2019, 21:56

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Streit mit Italien
Frankreich ruft Botschafter zurück

Zitat:
Seit Monaten liegen die Regierungen in Paris und Rom über Kreuz. Nun hat Frankreich seinen Botschafter für Gespräche zurückgerufen. Die Einmischungen Italiens seien eine "inakzeptable Provokation".


Zitat:
Jüngstes Ärgernis für die Regierung in Paris war ein Treffen von Italiens stellvertretendem Ministerpräsidenten Luigi di Maio mit Vertretern der "Gelbwesten", darunter auch deren Sprecher Christophe Chalencon. Die italienische Regierung unterstützt die französische Protestbewegung ganz offen. Die "Gelbwesten" machen seit Wochen gegen die Politik von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mobil. Chalencon ist außerdem wegen fremden- und islamfeindlicher Äußerungen umstritten.

Die jüngsten Einmischungen Italiens seien eine "inakzeptable Provokation", teilte das französische Außenministerium nun mit. "Sie verletzen den Respekt, den demokratisch und frei gewählte Regierungen einander schulden."


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Ferner ist man zur Zeit dabei, wohlmöglich Demonstrationsfreiheiten einzuschränken, als Reaktion auf Krawallen seitens mancher Gelbwesten...


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17. Mär 2019, 18:53

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Die Sorgen und Nöte der französischen Bevölkerung sieht man wohl gar nicht?
Die deutsche Presse schreibt natürlich nur Pro-Macron, das ist eh klar.

Über 90 % der Demonstranten sind Menschen wie du und ich. Sie sind unzufrieden dass man sie immer ärmer macht und sie sind gegen Macron, der für die Bevölkerung nichts übrig hat.
Dass da auch Krawall-Macher sich drunter mischen, ist klar.

Zitat:
Die Gelben Westen sind jetzt seit 18 Wochen, fast schon 5 Monate aktiv in Frankreich, nicht nur in Paris, sondern auch in vielen anderen Städten, wo fast gar nicht darüber berichtet wird. Auch in den Niederlanden, Belgien und auch in Deutschland.

Es ist klasse, dass die Gelben Westen nicht aufgeben. Es wird gesagt: Es wird immer weniger. Aber es werden immer mehr!
Immer mehr Menschen unterstützen die Gelben Westen.

Toll war natürlich, dass Macron im Schi-Urlaub war. Ich finde das geht absolut gar nicht. An einem Samstag an dem man damit rechnen muss, dass in Paris und in vielen anderen Städten die Gelben Westen auf die Straße gehen, wo das Volk auf die Straßen geht und unzufrieden ist, über die Politik die gemacht wird, da kann man nicht in den Schi-Urlaub gehen!
Das ist das Risiko dieses Berufs, das ist auch die Verantwortung die man hat, dafür bekommt man als Präsident ja auch sehr viel Geld und darf in einem schönen Palast wohnen.

Gestern waren die Gelben Westen sehr agressiv. In den deutschen Mainstream-Medien wurde ja berichtet wie agressiv und schlimm die waren und alles kaputt gemacht haben in den Luxus-Läden.

Es kann sein, dass die Gelben Westen die Nase voll haben und denken: Wir müssen jetzt agressiver werden, weil damit man auf uns hört.
In Deutschland ist es wahrscheinlich auch schlimmer als in Deutschland, weil da sind auch die Agressionen zwischen den Bevölkerungsgruppen ärger.

Auf dem Land gibt es da schon seit Jahren keinen öffentlichen Nahverkehr mehr, Banken schon mal gar nicht, Ärzte auch nicht, die sind nur mehr in den größeren Städten oder größeren Gemeinden.

Es kann sein, dass die Bürger meinen: Wir müssen jetzt mal auf eine andere Art und Weise reagieren. Demonstranten sind dabei die sehr vermummt sind.
Es könnte sein, dass da vielleicht auch Aggressoren da reingeschmuggelt wurden.

Fakt ist, dass vor allem die Polizei und das Militär sehr, sehr aggressiv auftreten gegen die Gelben Westen und das schon seit vielen Wochen.
Also es ist so, dass die Aggressionen in den letzten Wochen von der Polizei kamen auf Anordnung der Regierung.
Jetzt kommt die Aggression aus den Gelben Westen heraus, was ich eigenartig finde. Vielleicht hat man da so ein paar Leute darunter geschmuggelt, inkognito, was man ja auch immer macht.

Denn Macron hat jetzt einen guten Grund zu sagen: Ich werde das Ganze jetzt stoppen. Ich werde jetzt mit Gewalt gegen die Gelben Westen vorgehen.

Wie viele Gelb-Westen waren es gestern und heute? Es gab ja Zahlen, es wären nur mehr 18.000 gewesen. Die Bilder die man sah, da könnte man sagen es waren 50.000.

Live-Stream - Gelbe Westen

Wenn so lange solche gewaltigen Unruhen in einem Land sind, da muss man sich schon fragen:
Was läuft da schief? Da sind nicht nur die Bürger dran schuld.


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23. Mär 2019, 02:18

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Und, nun:

Champs-Élysées
Frankreich verhängt Demo-Verbote für Gelbwesten

Zitat:
Krawalle auf den Champs-Élysées sollen sich nicht wiederholen: Der neue Pariser Polizeipräsident hat den Gelbwesten Demonstrationen rund um den Triumphbogen in der französischen Hauptstadt verboten.


Zitat:
Begründet wurde das Vorgehen mit der Gewalt bei den vergangenen Protesten. Auf den Champs-Élysées hatten Randalierer am Samstag am Rande einer Gelbwesten-Demonstration zahlreiche Geschäfte zerstört und teilweise in Brand gesteckt.

Macron hatte kürzlich angekündigt, Anti-Terror-Kräfte zu den Protesten zu schicken. Auch Drohnen sollen zur Überwachung der Randalierer in der Luft sein.

Auch in Toulouse verboten die Behörden Demonstrationen der Gegner von Macron auf einem zentralen Platz.


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Die Gelbwesten sehe ich eher zwiespältig...

Einerseits kann ich ihre Motivationen verstehen, aber, andererseits sind einige von ihnen doch auf Krawall gebürstet, und, plündern teilweise Geschäfte, oder zerschmettern deren Glasscheiben, anstatt auf Banken und andere Bonzen-Lokalitäten loszugehen...


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23. Mär 2019, 08:20

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Würdest du dich immer total friedlich verhalten wenn man dich arm macht und die Regierung dich als unnötigen Luftschnapper ansieht? Wenn man dir kein Gehör schenkt wenn du friedlich aufbegehrst?

Wenn du total angefressen und wütend auf diese Regierung bist, die ständig alles schlechter für die Bürger macht? Wenn du keinen anderen Weg mehr findest um deiner Wut Ausdruck zu verleihen?

Die meisten Bürger sind eh trotzdem friedlich. Und das ist wirklich bewundernswert angesicht der Lage in Frankreich. Bei jeder Demo gibt es auch Krawall-Macher darunter.

Es kann sogar sein, dass die Regierung extra Krawall-Macher herbeigeholt hat und sie bezahlt.
Denn nun kann die Regierung hart durchgreifen. Was sie nicht könnte, wären da nur die friedliche Bürger.


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23. Mär 2019, 18:27

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Nestor hat geschrieben:
... und, plündern teilweise Geschäfte, oder zerschmettern deren Glasscheiben, anstatt auf Banken und andere Bonzen-Lokalitäten loszugehen...


Ähnlich war es auch bei den Anti-G20-Demos in Hamburg im Sommer 2017...


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23. Mär 2019, 18:56

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Wir leben schon in beschissenen Zeiten. Schade.
Gert

_________________
Furcht ist nicht in der Liebe.


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24. Mär 2019, 09:13

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 Re: Nachrichten aus Frankreich
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Die Leute haben auch einen Grund warum sie demonstrieren!

Darüber wird nicht geschrieben.


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