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Atheisten und der Atheismus

Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 91 Beiträge ] 

31. Jan 2018, 10:53

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 Re: Atheisten und der Atheismus
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Gert hat geschrieben:
Oh, ich kann mir eine Welt ohne Gott sehr wohl vorstellen.Ich erlebe sie ja jeden Tag. Die meisten Menschen sind gottlos.Und das betrifft nicht zuerst diejenigen, die sich "Atheisten" nennen.


Richtig. Meistens sind es die Erzglauebigen die an sich nicht das Leben was sie Predigen.

Voortrekker hat geschrieben:
den all wissenschaftliche Veroeffentlichungen zu einer Welt ohne Gott sind fuer mich nicht ueberzeugend, nur far fetched theories.


In wie fern? Das Universum ist so wie es ist. Die physikalische und chemischen Gesetze sind so wie sie sind es sei den man ist ein creationist und glaubt die Erde weare in 7 Tagen geschaffen.

Es gibt keinerlei logischen Schluss wieso wie ,Menschen, Gottes ausgewaehlte Kinder sind. Das Universum uebersteigt unsere Vorstellungskraft und mit Sicherheit gibt es unzaehlige andere Arten von "Intelligenten Leben" die totat unterschiedlich sind von uns.

Ich behaupte, der Mensch hat sich Gott geschaffen da er sich mit seiner Endlichkeit nicht abfinden kann.

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31. Jan 2018, 11:34

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 Re: Atheisten und der Atheismus
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Deine Behauptung ist interessant.
Wie kommst Du darauf?
Ob es irgendwo im Universum oder, wie man ja auch annehmen kann, Multiversum, intelligentes Leben gibt? Möglich.
Warum Gott aber dieses Leben dann nicht auch liebenswert finden sollte und ebenso für dieses Leben da wäre, weiß ich nicht.
Der Mensch ist ja auch nicht deswegen "Gottes Ebenbild", weil er so toll aussieht...
Gert

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31. Jan 2018, 12:05

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 Re: Atheisten und der Atheismus
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Down under, woher hast du die Gewissheit das es noch andere ausserirdische Lebensformen gibt?Das ist doch auch nur eine Hoffnung die sich auf der Wahrscheinlickeitsrechnung begruendet.Aber eben da ist es genauso , es kann wahrscheinlich oder eben unwahrscheinlich sein, einen echten Beleg gibt es dafuer nicht.Ist es nicht nur ein Ausweg um einen Gott ueberfluessig zu machen?Wie Gert schon sagt, selbst dann wenn es noch andere Intelligenzen in den Universen gibt heist das noch lange nicht das es keinen Schoepfer(Gott) braucht um all dieses zu erschaffen.Die Natur kann und konnte sich nicht selbst erschaffen, nicht durch Millionen von Blitzschlaegen ins Wasser oder fester Form wurde der erste Samen geschaffen.

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31. Jan 2018, 12:34

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 Re: Atheisten und der Atheismus
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Voortrekker hat geschrieben:
Down under, woher hast du die Gewissheit das es noch andere ausserirdische Lebensformen gibt?


Ganz einfach! Es ist keine Hoffnung sondern ein einfache physikalisches und chemische Gegebenehit. Glaubst du wirklich das du in einem Universum mit zig Galaxien. Trillionen von Sternen, die einzige Lebensform darstellst?

Kein ernstzunehmender Wissenschaftler stellt in Frage ob es andere Lebensformen irgendwo im Universum gibt und diese muessen nicht zwangslauefig in der Form "des Ebenbildes" sein.

Die Schoepfung sind die Gesetze der Physik und Chemie, die alles regeln.

Gott so wie sich die Menschen sich schufen ist lediglich ein Konzept um das zu erklaeren was sie nicht erklaeren koennen und sie sich nicht mit ihrer Sterblichkeit abfinden wollen oder koennen.

Vielleicht kann ich Gott als universales Naturgesetz definieren. Wir alle und alles unterliegem diesem Gesetz und dieses Gesetz ist neutral ohne Bias und ohne Bevorzugung.

Natuerlich fragen wir uns "Wieso das alles" Normal . Unser Horizont ist zu klein und unsere Dimension beschraenkt auf 3 Dimensionen. Alles andere geht an uns vorbei.

Gert hat geschrieben:
Wie kommst Du darauf?


Logik mein Freund und Wissenschaft.

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31. Jan 2018, 12:45

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 Re: Atheisten und der Atheismus
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Es ist Pseudologik.
Sie versagt angesichts der Tatsache, das jede Antwort tausend Fragen aufwirft.
Es ist nicht einmal Heisenbergs Weltformel wirklich die letzte Erklärung, wenn sie denn je fertig wurde.
Gott als universales Naturgesetz?
Teilweise könnte ich da mitgehen, aber eben nicht vollkommen.
Was bedeutet denn "Ebenbildlichkeit"?
Für mich bedeutet es, zwei wesentliche Merkmale zu haben, die Gott zuerkannt werden: Vernunft, um die Welt zu erkennen und mitzuformen und Liebe, um nicht technokratisch an die dinge heranzugehen, sondern als Gemeinschaftswesen.
Gert

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1. Feb 2018, 00:06

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 Re: Atheisten und der Atheismus
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Gert hat geschrieben:
m die Welt zu erkennen und mitzuformen und Liebe, um nicht technokratisch an die dinge heranzugehen, sondern als Gemeinschaftswesen.


Das sind generelle ethische Werte und dafuer braucht es keine Religion. Liebe ist ein Gefuehlsding und ein feel good Ding und der Begriff wird zu viel strapaziert. Wieso soll ich meinen Naechsten lieben? Ich meine nicht Familie sondern die Menschheit?

Gert hat geschrieben:
Es ist Pseudologik.Sie versagt angesichts der Tatsache, das jede Antwort tausend Fragen aufwirft.


Jede gute Wissenschaft wirft Fragen auf. Dort wo keine Fragen mehr sind gibt es nichts mehr zu erforschen. Das Problem mit Religionen allgemein ist, das sie rein auf Glauben basieren ohne jegliche Beweispflicht und Logik. Die Logik ist allenfalls wie ich schon vorab schrieb, das ein Mensch gerne irgendwas was er nicht erklaeren kann mit irgendwas mysthischem zu Erklaeren versucht.

Gert hat geschrieben:
Gott als universales Naturgesetz?


Warum nicht? Wir alle unterliegen den Gesetzen der Physik und Chemie. Wir sind sogar chemische Gebilde wie alles was um uns herum lebt! Vom Wal ueber die Bakterie bis zur Blume usw und weiter weg jeder Planet, jeder Stern, jeder Komet, kurzum das Universum

Wir sind zeitliche Gebilde ( nothing lasts forever) genauso wie alles um uns herum egal ob Tier, Pflanze, unsere Erde unser Sonnensystem, unsere Galaxy und der Rest des Universums. Wir sind ein Teil des Universums und wenn wir aus dem Universum verschwinden geht es ohne uns weiter ohne das es aufaellt.

Als Mensch wie alles Lebende auf diesem Planeten zerfallen wir am Ende wieder in das aus dem wir bestehen!

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1. Feb 2018, 09:57

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 Re: Atheisten und der Atheismus
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Fein beobachtet, alles ist vergänglich, sogar Lebenslänglich.
Vernunft und Liebe sind keine ethischen Prinzipien.
Sie sind Grundbestandteile unseres Menschseins.
Vernunft ist uns immanent. Auf ihr basiert alles, was uns schöpferisch sein lässt.
Sie bedient sich des Verstandes, um zu formen, zu suchen, neu zu gestalten.
Liebe ist etwas, was unserer Vernunft Menschlichkeit gibt.
Liebe ist ein strapaziertes Wort, aber sie ist auch strapazierfähig.
Ein kleines böses Beispiel:
Die Versuche eines Dr. Mengele, die Unterkühlungsprobleme von Fliegern, die ins Meer stürzen, zu verstehen und in den Griff zu bekommen, war gewiss von Vernunft gesteuert. Die Ergebnisse sind noch von den Militärs in der Nachkriegszeit ausgewertet worden.
Aber mit Menschlichkeit hatte das nichts zu tun.
So wenig, wie die Abgasuntersuchungen an Menschen, für die VW verantwortlich ist.
Nächstenliebe bedeutet nicht, mit jedem zu kuscheln, wohl aber nicht unmenschlich zu handeln.
Gert

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1. Feb 2018, 11:01

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 Re: Atheisten und der Atheismus
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Schoene phylosophische Worte aber keine Antwort Gert warum es Gott gibt.

Gert hat geschrieben:
Vernunft und Liebe sind keine ethischen Prinzipien.Sie sind Grundbestandteile unseres Menschseins.


Und was hat das bitte mit Gott zu tun? Genetische Disposition :weißnix

Meine Katze hat mehr Vernunft als 85% der Menschheit.


Gert hat geschrieben:
Ein kleines böses Beispiel:


Es ist kein boeses Beispiel sondern einfach kein Beispiel. Psychophaten und Sociophaten sind nun mal was sie sind obwohl viele davon auch ueberzeugte Christen waren/sind.

Gert hat geschrieben:
Nächstenliebe bedeutet nicht, mit jedem zu kuscheln, wohl aber nicht unmenschlich zu handeln.


Stimmt. Und damit wird es wieder zurueck zur Ethik. Ohne dieses Mass von Menschlichkeit kann keine Gesellschaft auf Dauer harmonisch und friedlich harmonieren. Es hat wiederum nichts mit Gott und Religion zu tun. Fuer alles was du da so schoen philosophierst braucht man keine Religion und falls man religioes ist braucht es nicht unbedingt die christliche Religion. Islam, Buddhism, Judaism lehren alle nicht unmenschlich zu handeln.

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1. Feb 2018, 11:04

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 Re: Atheisten und der Atheismus
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Ich sage doch gar nicht, das man sie braucht.
Man braucht vieles anderes auch nicht.
Gert

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1. Feb 2018, 11:08

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 Re: Atheisten und der Atheismus
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Jetzt definierst du Religion als ein Accessoire.

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1. Feb 2018, 12:36

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 Re: Atheisten und der Atheismus
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Wenn Du es so willst.
Mag schon sein.
Ich persönlich mag dieses Accessoire.
Es ist Teil meines Lebens und einst auch meines Sterbens.
Gert

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