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Braucht die Wirtschaft keine Nachkommen?

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5. Okt 2010, 07:21

 Braucht die Wirtschaft keine Nachkommen?
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Vor kurzem gab es im deutschen Fernsehen eine Dokumentation über Traditionsunternehmen. Wie z.B. Miele,... die wurden da ein bisschen vorgestellt und sprachen über ihre Werte. Erfolgreiche Firmen sind jene, die auch heute noch auf Tradition setzen und sich um ihre Arbeiter und die Zukunft kümmern.

Es kommen aber immer weniger gute Fachkräfte nach, denn die Bildung wird vom Staat vernachlässigt.

Jetzt frage ich mich, warum die Wirtschaft die Politik nicht mehr unter Druck setzt, damit sie mehr für eine gute Ausbildung der jungen Leute tut, eben auch in der Wirtschaft? Gerade die Förderung des Nachwuchses wäre in der Wirtschaft soooo wichtig.

Ansonsten schafft es die Wirtschaft doch auch immer, die Politik zu beeinflussen.

Ich finde, man muss die jungen Leute fördern, damit sie sich wohlfühlen, und große Leistungen zeigen können - was wiederum den Firmen zugute kommt.

Aber sind heute die kleinen Leute (Arbeiter u. Angestellte) den Firmen und dem Staat nichts mehr wert?


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5. Okt 2010, 08:27

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 Re: Braucht die Wirtschaft keine Nachkommen?
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Doch Waldveilchen, die Wirtschaft hat Nachkommen. Und zwar sind es die Politiker die nach parteilichen Mißerfolgen in die Freie Wirtschaft gehen. Denn in der Politik haben sie gelernt wie man den Bürger abzockt und wie man den Wirtschaftsmagnaten in die Hände arbeitet und was sie dort gelernt haben können sie gut als Führungskraft im Management verwerten wenn sie dort angekommen sind. Man weiß ja nun wie`s geht.

Ich weiß ja nicht wie es in anderen Bundesländern aussieht aber in Berlin und Brandenburg haben wir ein ganz niedriges Bildungsniveau.
Alles soll am System erneuert werden. Jedoch fehlen die Lehrer, die Klassenräume, die Unterrichtsmaterialien und das liebe Geld.
Man guckt mal hier und mal dort anderen Ländern über die Schulter, hat aber im Grunde kein ordentliches Konzept.
Ich kann nach einigen Interviews in Schulabgängerklassen, bei denen ich zugegen war allerdings verstehen, warum die keinen Ausbildungsplatz bekommen werden.
Es ist schlicht und einfach unbrauchbares Material.
Sie wissen überhaupt nichts mehr, sind total desinteressiert und die Eltern haben ihnen auch nichts beigebracht. Aber wo im Oberstübchen nichts ist, da kann auch nichts beigebracht werden.
Wer geht denn heute noch auf Elternversammlungen? Aus diesem Grund haben auch die Lehrer schon aufgegeben.
Ja und die Wirtschaft die läßt sich dann lieber aus dem Ausland Fachkräfte kommen. Die sind glücklich über einen Job in Deutschland.
Bei diesen Schulbildungsproblemen, die wir hier haben, werden wir bald ein Volk von Hilfsarbeitern sein. Und die, die wirklich etwas auf dem Kasten haben, werden auch ins Ausland gehen.

Große Firmen werden vom Staat unterstützt, kleine nicht. Die mauscheln so am Rande herum.
Und die Firmenbosse aus dem Mittelstand, die sich noch für ihre Angestellten einsetzen werden eher belächelt.


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5. Okt 2010, 08:43

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 Re: Braucht die Wirtschaft keine Nachkommen?
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Ich vermute, einer der Gründe ist der:

Wenn man in Schule und Bildung investiert, so zeigt sich der Erfolg erst nach Jahren.

Und manche Politiker denken:

Nach Jahren bin ich sowieso abgewählt. Warum soll ich mich für was einsetzen, das erst nach Jahren nützt?

Du unterstütze ich doch besser einige jener korrupten Drecks-Manager - dann kriege ich sofort eine persönliche Belohnung dafür ... ....

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5. Okt 2010, 08:47

 Re: Braucht die Wirtschaft keine Nachkommen?
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Das klingt ja alles sehr traurig. :cry:

Da muss die Politik jetzt aber bald mal was ändern, weil so kann es doch nicht weitergehen.

Ich glaube bei uns ist es noch nicht ganz so arg. Die Eltern gehen schon noch zu den Elternabenden in den Schulen und die Lehrer bemühen sich.

Ich glaube, man müsste mehr Anreize setzen.
Denn es stimmt nicht, dass alle Jugendlichen faul sind und niemand sich anstrengen will.

Ja, Waldbaum, da hast du sicher recht. Von den Politikern denkt jeder nur an sich, wie er am meisten Geld einscheffeln kann. Rechtschaffene Politiker, die an die Bevölkerung denken, wären notwendig.


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5. Okt 2010, 13:25

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 Re: Braucht die Wirtschaft keine Nachkommen?
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... sich Gedanken ueber den Nachwuchs zu machen, passt nicht ins Quartalsdenken. Da hat nur immer der Gewinn der letzten drei Monate Platz.


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5. Okt 2010, 13:39

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 Re: Braucht die Wirtschaft keine Nachkommen?
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Deutschland ist ein Land fast ohne Bodenschätze.

Bildung ist hier bei uns besonders wichtig.

Und ich fand es schon immer ein Skandal, wie gleichgültig und fast mit Verachtung die Politik mit den Studenten umgeht.

Eine unheilige Allianz jener Reichen, die denken: "Der Herr Papa wird das Studium schon zahlen!"

Und jener Blaumann-Gewerkschafter, die insgeheim grob denken: "Schdudende? Fir was brauche die au no Geld? Die solle hald ebbes schaffe!"

Doooof ist beides ....

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5. Okt 2010, 15:44

 Re: Braucht die Wirtschaft keine Nachkommen?
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Waldbaum hat geschrieben:
Eine unheilige Allianz jener Reichen, die denken: "Der Herr Papa wird das Studium schon zahlen!"

Und jener Blaumann-Gewerkschafter, die insgeheim grob denken: "Schdudende? Fir was brauche die au no Geld? Die solle hald ebbes schaffe!"

Doooof ist beides ....
Ich finde auch beides doof. Trotzdem gibt es meines Erachtens einen feinen Unterschied.

Wenn "die Reichen" denken: "Wir zahlen das unseren Kindern und die anderen sind uns egal", dann nenne ich das Besitzstandsdenken und kann es nachvollziehen, auch wenn ich das unsozial finde.

Wenn der "Blaumann-Gewerkschafter" aber denkt, dass ein Studien für seine Kinder rausgeworfenes Geld ist, dann nenne ich das Dummheit und kann es nicht mehr nachvollziehen.

Dieses Denken scheint aber auch eine Bildungsfrage zu sein und da beißt sich die Katze in den Schwanz.


Bildung fängt auch nicht erst in der Schule oder dem Kindergarten an, sondern im Elternhaus. Auch eine Wahrheit, die niemand mehr hören möchte.

Meines Erachtens ist die jetzige Situation politisch gewollt. Der Bildungsnotstand mußte so groß werden, damit gesamtdeutsch der Ruf nach Ganztagsinstituionen schon für Kleinkinder durch das Land schallt. Man wird nicht ruhen, bis man überall - die in den letzten Wochen so vielgelobten DDR-Zustände - hat. Nur so kann erreicht werden, dass die Kinder schon von klein an in die gewünschte Richtung "erzogen" werden. Und alle werden jubeln.

Das wird eine schöne neue Welt werden ...


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12. Feb 2019, 10:52

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 Re: Braucht die Wirtschaft keine Nachkommen?
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Die deutsche Gesellschaft altert, die Zahl der Arbeitskräfte nimmt ab: Deutschland ist einer Studie zufolge deshalb dringend auf die Zuwanderung von Fachkräften angewiesen.

Der deutsche Arbeitsmarkt ist auf Zuwanderung aus Ländern außerhalb der EU angewiesen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Der wesentliche Grund dafür sei die Alterung der Gesellschaft.

Doch "nur durch Zuwanderung lässt sich der demografiebedingte Rückgang des Arbeitskräfteangebots auf ein für die Wirtschaft verträgliches Maß begrenzen", heißt es in der Studie, die vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung sowie von der Hochschule Coburg durchgeführt wurde.

Fachkräfte dringend gesucht! Deutschland braucht Zuwanderung!

Leider sind die neuen Einwanderer nicht gut ausgebildet, zum Teil sogar Analphabeten.

Man lässt einfach die falschen Leute herein. Recht klug handeln die Politiker nicht.

In Spanien z.B. gibt es sehr viele junge gut ausgebildete Menschen, mit Universitätsstudium, oder Fachschul-Abschluss.
Dort herrscht enorm große Arbeitslosigkeit. Warum holt man nicht diese jungen Fachkräfte nach Deutschland und Österreich?

Dagegen hätte ich gar nichts.

Da wäre doch allen geholfen: den Spaniern und den Deutschen.


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13. Feb 2019, 12:15

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 Re: Braucht die Wirtschaft keine Nachkommen?
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Es hat dieses Projekt, spanische Jugendliche nach Deutschland zu holen, schon gegeben. Es ist sehr unterschiedlich angekommen. Ein Problem waren, wie an anderen Stellen auch, die Sprachschwierigkeiten. Einige Jugendliche, die genügend Fleiß und Bereitschaft hatten, haben es geschafft. Ich weiß von einem Elektrohandwerksbetrieb, der so zu einem guten Gesellen kam. Andere Jugendliche haben es nicht geschafft. Etliche davon waren von unserem Klima frustriert. Damit meine ich nicht (nur) das gesellschaftliche, sondern schlicht das Wetter.
Gert

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13. Feb 2019, 13:35

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 Re: Braucht die Wirtschaft keine Nachkommen?
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Ich selber bezweifle die Zahl von 250.000 sehr stark halte das schlicht für eine Lüge, ich denke hier geht es vor allem darum die Flüchtlingspolitik ein Alibi zu geben und den Druck der aus der Bevölkerung dagegen kommt zu mindern. Mit Angst regiert man ja auch ein Volk.

Dabei sollte man nach Schweden und Norwegen schauen wie man das Fachkräftemangel beheben kann, wenn Ärzte , Techniker Engineere auswandern , kann man das nicht beheben mit Terroristen und Islamisten.

Ich glaube auch nicht das Drogendealer gute Apotheker werden, das Messerstecher gute Chirurgen werden oder Vergewaltiger gute Frauenärzte und Schläger gute Zahnärzte, Diebe und Kriminelle gute Polizisten.

Da haben die Gutmenschen irgendwie eine falsche Vorstellung. Viel besser ist es , Mütter ein Mutterschaftsgeld und Urlaub zu geben das ihnen ermöglicht 2 oder mehr Jahre sich um ihre Kinder zu kümmern, viel besser ist es Talenteschulen zu schaffen für besser geeignete Schüler und für diejenigen die eben nicht so gut sind , auf sie zugeschnittene Schulen. Anstatt 100 Milliarden für Flüchtlinge auszugeben, sollte man das in Bildung und Kinder investieren, ich sehe da auch noch immer den deutlichen Unterschied zwischen Deutschland und Schweden.

Schweden hat übrigens ein Babyboom und zwar von Schweden nicht von Islamisten.


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16. Feb 2019, 04:25

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 Re: Braucht die Wirtschaft keine Nachkommen?
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Kolibri, ich bin in allem vollkommen deiner Meinung! :thumbsup

Das mit dem Fachkräftemangel ist nur ein Schmäh um eine Rechtfertigung zu haben für die Einwanderung.

Man sollte sich viel mehr auf das eigene Volk konzentrieren und dessen Potenzial erkennen.


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20. Feb 2019, 18:54

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 Re: Braucht die Wirtschaft keine Nachkommen?
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Die übliche Angstmacherei einer ganz bestimmten Lobby.

Als ob Mitteleuropa jemals aussterben würde .... :nein


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