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Feindbild Islam. Zehn Thesen gegen den Hass

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31. Dez 2011, 02:42

 Feindbild Islam. Zehn Thesen gegen den Hass
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Ein interessantes Buch ist erschienen:

Zitat:
Noch nie hat ein Nichtmuslim zuvor, dass so deutlich ausgedrückt, wie Todenhöfer es in seinem Buch: die Ungerechtigkeit gegenüber dem Islam. In seinem kurzen aber dafür inhaltvollen und wichtigen Buch zählt Todenhöfer 10 Thesen gegen den Hass auf. Diese 10 Thesen sind:

1. Der Westen ist viel gewalttätiger als die muslimische Welt. Millionen arabische Zivilisten wurden seit Beginn der Kolonialisierung getötet.

2. Nichts fördert den Terrorismus mehr als die „Antiterrorkriege“ des Westens. Sie sind ein Terrorzuchtprogramm.

3. Terrorismus ist kein typisch muslimisches, sondern ein weltweites Problem.

4. Islamisch getarnte Terroristen sind Mörder. Christlich getarnte Anführer völkerrechtswidriger Angriffskriege auch.

5. Muslime waren und sind mindestens so tolerant wie Juden und Christen. Sie haben die westliche Kultur entscheidend mitgeprägt.

6. Nicht nur in der Bibel, auch im Koran sind die Liebe zu Gott und Nächstenliebe die zentralen Gebote.

7. Die westliche Politik gegenüber der muslimischen Welt leidet unter einer erschreckenden Ignoranz einfachster Fakten.

8. Der Westen muss die muslimische Welt genauso fair und großzügig behandeln, wie er Israel behandelt. Muslime sind genauso viel wert wie Juden und Christen.

9. Die Muslime müssen sich wie ihr Prophet Mohammed für einen Islam des Fortschritts und der Toleranz einsetzen. Sie müssen dem „muslimischen Terrorismus“ die religiöse Maske vom Gesicht reißen.

10. Das Gebot der Stunde heißt Staatskunst, nicht Kriegskunst – In Afghanistan, in Pakistan, im Irak, im Iran und in Palästina.

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31. Dez 2011, 02:56

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 Re: Feindbild Islam. Zehn Thesen gegen den Hass
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Titel: Admin-Lärche
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Ein Badener:

Zitat:
Jürgen Todenhöfer (* 12. November 1940 in Offenburg) war bis 1990 deutscher Bundestagsabgeordneter (CDU), bis 2008 Manager und ist heute Autor.


Und:

Zitat:
Todenhöfer studierte ab 1959 Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten München, Paris, Bonn und Freiburg im Breisgau. In Freiburg promovierte er 1969. Er war dort auch als wissenschaftlicher Assistent tätig. 1972 wurde er Strafrichter am Landgericht Kaiserslautern.


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Plec'h moc'h hwi, Brokilien, Vivian ha Merzin ?
Plec'h moc'h hwi Brokilien, hunvreou pell a gevrin ?


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31. Dez 2011, 06:42

 Re: Feindbild Islam. Zehn Thesen gegen den Hass
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Freut mich, dass der Autor dieses Buches ein Badener ist.

Ich finde, er schreibt sehr gut. :thumbsup


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2. Jan 2012, 04:53

 Re: Feindbild Islam. Zehn Thesen gegen den Hass
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Zitat:
Muss ich ein Muslim sein, um einem Sufi-Weg zu folgen?
Glaubst du denn Christen seien keine Muslime? - Ich weiss nicht.
Muslim sein heisst, seinem Herrn ein gehorsamer Diener zu sein.

Muslim ist nur ein arabisches Worte dafür.
Warum fuerchtest du dieses Wort? Vollzieh deinen Gottesdienst.
Das ist eine Sache zwischen dir und deinem Gott."

Aus dem Buch: "Islam, die Freiheit des Dienenden" von Scheich Nazim.

So gesehen sind alle Menschen, die Diener Gottes, also gläubig sind, Muslime.


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2. Jan 2012, 15:57

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 Re: Feindbild Islam. Zehn Thesen gegen den Hass
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Beiträge: 1243
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Für mich klingen diese 10 Thesen sehr stark nach Kindergartenphilosophie.
Soll hiermit, nach dem Motto: „Wer hat wem, die Sandkastenschaufel zuerst geklaut und
wessen Sandkastenschaufel war die größere“ den „aufmerksamen“ Leser eine
Schuld-(Feindbild)-verschiebung vermittelt werden?

JEDER sollte versuchen, wenigstens Ansatzweise damit auf zu hören, auf seine eigene
Religion / Glauben die Monopolrechte zu beanspruchen. Und JEDER sollte versuchen,
sich den jeweiligen landesabhängigen gesellschaftlichen- und vor allem den irdischen
Justizgesetzen unter zu ordnen, anstatt den der eigenen Religion / Glaubensgesetze.

All das würde bestimmt dazu beitragen, das die stetig medial zu Flächenbränden geschürten
Feindbilder, in den Köpfen vieler, erkalten.

Genauso wenig wie ich Terroranschläge pauschal ins Islamlager schiebe, schiebe ich
völkerrechtswidrige Kriegsführung die von der westlichen Welt begangen wurden / werden
ins christliche Lager. :weia

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Vor Problemen davon zu laufen ist eine Bankrotterklärung des Charakters
(Die Unverbesserlichen)


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3. Jan 2012, 18:07

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 Re: Feindbild Islam. Zehn Thesen gegen den Hass
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Titel: lärcherner Sautrog
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Zitat:
Genauso wenig wie ich Terroranschläge pauschal ins Islamlager schiebe, schiebe ich
völkerrechtswidrige Kriegsführung die von der westlichen Welt begangen wurden / werden
ins christliche Lager.

Wäre richtig so - nur hat leider die (leider faktisch unwidersprochene) Usurpation des Begriffs "christlich" durch den unsäglichen Dabbeljuh zu entsprechenden Folgen geführt. Punkt 4 der 10 Thesen betont daher zu Recht, dass es erforderlich wäre, die Mörder als Mörder zu benennen und deutlich auf den Widerspruch zu den jeweiligen religiösen Überlieferungen hinzuweisen.

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Gut dass die Bevölkerung nicht begreift, wie das Banken- und Finanzsystem funktioniert, sonst hätten wir vor morgen früh eine Weltrevolution (Henry Ford)


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3. Jan 2012, 18:24

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 Re: Feindbild Islam. Zehn Thesen gegen den Hass
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Beiträge: 1243
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Zitat:
Punkt 4 der 10 Thesen betont daher zu Recht, dass es erforderlich wäre, die Mörder als Mörder zu benennen und deutlich auf den Widerspruch zu den jeweiligen religiösen Überlieferungen hinzuweisen.


Besser wäre es auf religiöse Zuordnungen gänzlich zu verzichten. Medial gewollt? – entsteht
ja schon ein stückweit der Eindruck, das die Religion fast wichtiger / interessanter sind als die Taten.

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3. Jan 2012, 19:40

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 Re: Feindbild Islam. Zehn Thesen gegen den Hass
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Titel: lärcherner Sautrog
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Mit "medial gewollt?" hast du wohl den Nagel auf den Kopf getroffen. Denn wem gehören die Medien? Haben die Reichen ein Interesse daran, dass der soziale Kern der Probleme benannt wird?- Wohl nicht...
Wie sagte schon Karl Farkas anlässlich der Zypernkrise der 60er: "Ein internationaler Krisenherd ist ein sozialer Brennpunkt, zu dem die einen die Kohle(n) und die anderen die Zugluft liefern."

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3. Jan 2012, 19:45

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 Re: Feindbild Islam. Zehn Thesen gegen den Hass
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Waldveilchen hat geschrieben:
Zitat:
Muss ich ein Muslim sein, um einem Sufi-Weg zu folgen?
Glaubst du denn Christen seien keine Muslime? - Ich weiss nicht.
Muslim sein heisst, seinem Herrn ein gehorsamer Diener zu sein.

Muslim ist nur ein arabisches Worte dafür.
Warum fuerchtest du dieses Wort? Vollzieh deinen Gottesdienst.
Das ist eine Sache zwischen dir und deinem Gott."

Aus dem Buch: "Islam, die Freiheit des Dienenden" von Scheich Nazim.

So gesehen sind alle Menschen, die Diener Gottes, also gläubig sind, Muslime.


Scheich Nazim verbreitet im Internet Texte die sich gegen Minderheiten richten.
Solche Leute sollte man nicht zitieren.


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