Brendans Meerfahrt war schon eine Leistung.
Und mindestens bis Madeira ist er gekommen.
Zitat:
Die weit verbreiteten Legenden von Brendans Meerfahrt mit zahlreichen phantastischen Abenteuern enthalten ein Gemisch aus bekannten und abgewandelten Vorstellungen des ganzen Mittelalters über Himmel und Hölle: Brendan fand ein Buch, in dem die großen Wunder der Welt beschrieben wurden. Er erfuhr von drei Himmeln, zwei Paradiesen, neun Fegefeuern und dem Land unter der Erde, bei dem Tag ist, während hier Nacht herrscht. Er konnte das nicht annehmen und verbrannte das Buch. Aber ein Engel eröffnete ihm, dass er die Wahrheit verbrannt habe und nun neun Jahre zur See fahren müsse, um alles selbst zu erleben.
Die Bucht an der Insel Dingle, von der aus Brendan seine Reise unternommen haben soll
Mit zwölf Mönchen als Gefährten rüstete Brendan ein Schiff aus und unternahm ab 530 eine siebenjährige Seereise auf der Suche nach „Terra Repromissionis”, dem Paradies; die Insel, die er in Begleitung vieler Mönche fand, wird im Ärmelkanal westlich von Irland, als Insel Madeira oder als Insel mitten im Atlantik idendifiziert, spätere Interpreten schreiben Brendan gar die Entdeckung Amerikas zu, andere bezweifeln einen Erfolg seiner Reise. Noch um 1493 zeigte der in Nürnberg entstandene Globus von Martin Behaim eine nach Brendan benannte Insel im Nordatlantik.
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