Sicher kennt jeder dieses Lied:
Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar;
Der Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.
Dazu gibt es auch Varianten:
Zitat:
Aufgrund der großen Bekanntheit des Gedichts wurde es von verschiedener Seite parodiert.
Eine der berühmtesten[11] Parodien, zugleich ein Gegengesang zur abendländischen Tradition der Abend- und Mondlieder, stammt von Peter Rühmkorf, veröffentlicht 1962 in seinem Gedichtband „Kunststücke“ und kommentiert mit dem Essay „Anleitung zum Widerstand“. Die erste Strophe der Variation auf ‚Abendlied‘ von Matthias Claudius lautet:
Der Mond ist aufgegangen.
Ich, zwischen Hoff- und Hangen,
rühr an den Himmel nicht.
Was Jagen oder Yoga?
Ich zieh die Tintentoga
des Abends vor mein Angesicht.[12]
Andere Parodien stammen von Dieter Höss als Lied des Astronauten[13], Karlhans Frank als Abendlied[14] und Gerd Knabe als Die Saat ist aufgegangen[15]. Der Kabarettist Dieter Hildebrandt parodierte mittels des Gedichts Helmut Kohls Angewohnheit, fremde Texte mit eigenen Ideen anzureichern, und verarbeitete es zu einer Bundestagsrede.[16]
Die von einem Kind falsch verstandenen Zeilen „und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wunderbar“ als und aus der Isar steiget der weiße Neger Wumbaba inspirierte Axel Hacke zum Titel eines Buchs über solche Hörfehler: Der weiße Neger Wumbaba.
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Ob wir es auch mal variieren können?
