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Tierische und pflanzliche Einwanderer

Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 79 Beiträge ] 

9. Jan 2009, 19:00

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 Tierische und pflanzliche Einwanderer
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Titel: Fraya
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Wie steht ihr zu Waschbären , schwarzen Schwänen und Grauhörnchen?
Ich finde diese Tiere durchaus nett, aber fände es besser sie würden sich
nicht zum Nachteil unserer heimischen Arten ausbreiten.

Ein aktueller Fall aus der Schweiz dokumentiert daß vielen
"Tierfreunden" einschließlich der Presse die Folgen der
Auswilderung von Neozoen nicht bewußt sind:
Zitat:
Wie gefährlich sind schwarze Schwäne aus Australien? In der Schweiz tobt ein skurriler Streit über die richtige Federfarbe.

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9. Jan 2009, 19:18

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ich stimme dir vollkommen zu...
Fische sind beispielsweise auch nicht mehr das was sie einmal waren...

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9. Jan 2009, 19:30

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Die Australier haben mit solchen "Einwanderern" besonders schlechte Erfahrungen gemacht. :???:

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9. Jan 2009, 21:13

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Ich habe darüber noch garnicht nachgedacht. Mir gefallen die Trauerschwäne.

Aber wenn man an die asiatischen Marienkäfer denkt, die unsere heimische Art vertreiben soll, und sich inzwischen zu einer echten Plage entwickeln... :weißnix

Von mir aus dürft ihr Trauerschwäne bleiben, aber
vertreibt uns diese nicht! :dudu

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9. Jan 2009, 22:29

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Und in England gibt es den Kampf zwischen dem einheimischen roten und dem aus den USA eingewanderten grauen Eich-Hörnchen ...

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10. Jan 2009, 00:17

 
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Diese Grau-Eichhoernchen sind wirklich eine Plage. Sie sind so aggresiv dass sie hier auch schon fast die Roten ausgerottet haben. Ratten auf Baeumen. :wut


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10. Jan 2009, 01:41

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Zitat:
Besonders auffällig sind die Schäden durch die invasiven Arten in Australien und Neuseeland: Dort gab es ursprünglich kaum Räuber und auch sonst unterscheidet sich die Tier- und Pflanzenwelt stark von der in Eurasien oder Amerika. Der größte Räuber in Australien war der Beutelwolf, der um etwa 1900 ausgerottet wurde. Die Beuteltiere und viele kleine Säugetiere kommen nur in Australien beziehungsweise auf Neuseeland vor. Sie wurden durch die eingeschleppten und verwilderten Kaninchen, Ratten, Katzen, Hunde und Füchse extrem gefährdet. Wo vorher kein Räuber war, gab es plötzlich mehrere Raubtiere und starke Nahrungskonkurrenten. Besonders die Kaninchen vermehrten sich explosionsartig. Es war und ist in vielen Teilen des Landes unmöglich, mit einem Pferd zu reiten, da sich die Pferde ständig die Beine beim Tritt in einen Kaninchenbau brachen. In Neuseeland gibt es heute ca. 1570 invasive Arten gegenüber 1790 nativen Arten.

Auf den Galápagos-Inseln wurden Ziegen und Schweine ausgesetzt, die den langsamen und sich langsam vermehrenden Riesenschildkröten die Nahrung streitig machen. Auf der Galápagos-Insel Pinta gibt es das letzte überlebende Männchen einer Unterart der ursprünglich mindestens 15 Riesenschildkröten-Unterarten. Heute existieren davon nur mehr elf.

In Hawaii denkt jeder Tourist, dass die exotisch wirkenden Pflanzen heimische Arten sind. In Wirklichkeit sind etwa zwei drittel der Pflanzen eingeführt worden. Insgesamt gibt es auf Hawaii 861 Invasoren und 956 native Arten.

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Tja, schade, dass oft aus Unachtsamkeit oder Dummheit die einheimische Pflanzen- und Tierwelt zerstoert wird.

Wir kaempfen jedes Jahr mit dem 'japanese beetle', der unsere Straeucher befaellt und man muss zusehen, wie er deren Blaetter restlos auffrist. Der Kaefer wurde urspruenglich aus Japan eingeschleppt und hat hier keine natuerlichen Feinde und kann sich daher problemlos ausbreiten. :wut

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10. Jan 2009, 10:12

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Pat hat geschrieben:
Diese Grau-Eichhoernchen sind wirklich eine Plage. Sie sind so aggresiv dass sie hier auch schon fast die Roten ausgerottet haben. Ratten auf Baeumen. :wut

Das haben wir besonders auch auf unserem Campingplatz in der Lausitz beobachtet. Vor 4 Jahren waren es noch recht viele von den puscheligen roten Gesellen. Inzwischen sieht man sie nur noch sehr sehr selten.
Ich würde mir wünschen, alles und jedes Ding sollte zur rechten Zeit an seinem rechten Ort bleiben. :???:

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10. Jan 2009, 10:19

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Ich bin auch der Meinung, dass jede Art dort bleiben sollte, wo sie hingehört. Ob es nun Eichhörnchen oder z. B. Nacktschnecken sind.
Die Fremdarten fangen an unsere heimischen Arten auszurotten und das kann nicht Sinn der Natur sein.

Bitte die Tiere dort lassen, wo sie auch leben!


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10. Jan 2009, 11:00

 
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Das ist der Lauf der Dinge, bei Mensch und Tier, wir werden mit der Zeit immer mehr multikulti, einige Rassen sterben aus, andere werden stärker.
Unsere einheimischen Tiere sind auch irgendwann mal hierher gewandert.


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10. Jan 2009, 11:03

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Auch wenn es mir um die einzelnen Tiere leid tut ( die können ja nichts dafür),
finde ich eine gezielte Wieder-Ausrottung dieser Arten richtig!
Dabei mag man vielleicht noch ein paar begrenzt vorkommende Nandus in
M-V tolerieren können, aber das Beispiel des amerikanischen Nerzes (Mink)
zeigt, daß die Toleranz einer gut angepassten, fremden Art einer heimischen
- in diesem Fall dem europ. Nerz - den Lebensraum streitig macht!


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10. Jan 2009, 11:09

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Kichererbse hat geschrieben:
Das ist der Lauf der Dinge, bei Mensch und Tier, wir werden mit der Zeit immer mehr multikulti, einige Rassen sterben aus, andere werden stärker.
Unsere einheimischen Tiere sind auch irgendwann mal hierher gewandert.


Aber sie sind von selbst eingewandert und nicht vom Menschen hergebracht!
Ich halte das bzgl. des Ökosystems für einen entscheidenden Unterschied!

Die Position des Deutschen Jagdschutzverbandes kann ich hierbei nur befürworten:
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10. Jan 2009, 15:51

 
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Holle hat geschrieben:
Kichererbse hat geschrieben:
Das ist der Lauf der Dinge, bei Mensch und Tier, wir werden mit der Zeit immer mehr multikulti, einige Rassen sterben aus, andere werden stärker.
Unsere einheimischen Tiere sind auch irgendwann mal hierher gewandert.


Aber sie sind von selbst eingewandert und nicht vom Menschen hergebracht!
Ich halte das bzgl. des Ökosystems für einen entscheidenden Unterschied!

Die Position des Deutschen Jagdschutzverbandes kann ich hierbei nur befürworten:
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Die Arten miaschen sich seit Jahrmillionen, egal wie. Ob das Tier nun selber loszieht und länger braucht oder sich als Krabbe an einen Schiffsbug hängt, in einer Bananenkiste mitreist oder mutwillig hier ausgesetzt wird, wie der Waschbär.


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10. Jan 2009, 17:37

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Pat hat geschrieben:
Diese Grau-Eichhoernchen sind wirklich eine Plage. Sie sind so aggresiv dass sie hier auch schon fast die Roten ausgerottet haben. Ratten auf Baeumen. :wut


na dann schenke ich dir mal ein rotes...

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10. Jan 2009, 18:36

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hier auch mal ein Beispiel aus vergangenen Tagen...
mittlerweile, so hab ich mir sagen lassen ist ein Großteil der Porpulation ja eher in der Berliner U-Bahn zuhause.

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10. Jan 2009, 18:47

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Ede, das Hörnchen ist so süüüüß! :knuddel


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10. Jan 2009, 22:08

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Ede, die Fotos sind einfach nur klasse. Beim Wildschwein kann ich nur denken: *hhhhhhhm lecker * :mrgreen:

Aber so ein bißchen Bammel habe ich vor den Viechern auch. Bis jetzt sind wir immer verschont geblieben. Aber Ende Oktober/Anfang November waren bei uns hinter dem Haus im Maisfeld ein paar Wildschweine. Wenn man die dann im Dunkeln hört, stellen sich einem auch die Nackenhaare auf. Vor allen Dingen wenn ich dann abends noch mit dem Hund raus muss...


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11. Jan 2009, 00:57

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 Fremde Tierarten
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Globalisierung und die Probleme mit fremden Arten, ob im Pflanzenwelt oder in der Tierwelt.
Immer wieder in der Weltgeschichte gab es veränderungen. Diese entwickelten sich viel langsamer, weil die Klima über tausende von Jahren sich langsam entwickelt bzw. verändert hat.
Der reisende Mensch, in immer mehr wachsenden tempo, trägt jedoch dazu ernorm bei, das die Natur sich auf die veränderungen nicht mehr einstellen kann, wir schleppen "unbewust" oder auch manchmal "bewust", fremdlinge durch die ganze Welt. Angefangen von Bakterien und Vieren, bis hin zum Pflanzen und Tiere, die unsere eigene Biosystem gefährden.
Wir sollten uns allmelig, die Frage stellen: "Wie können wir es vermeiden?", "was lässt sich vermeiden?", und natürlich "womit können wir es vermeiden?"

die Fragen sind oft mit plausiblen Antworten und Handlungen vermeidbar, z.B.
-Filtern in Balastofwasser,
-keine fremden Pflanzen, wie z.B. Pilzbefallene Bläume aus China
-keine einführung von fremden Tierarten, die uns entlaufen könnten oder bewusst irgendwo ausgessetzt werden (Beispiel: Wasserschieldkröten, Schlangen, Vogelspienen, etc.)

Wir finden so viele pflanzen toll, weil die Exotisch sind. Doch deken wir oft überhaupt nicht darüber nach, wie die sich vermähren oder was die in unser eigene Biosfere ausrichten. Dies betriefft auch Tiere.

Manchmal würde auch helfen, einfach gesamte unsere Gepäck gründlich überprüfen.

Gut, bei Vieren, Bakterien und Pilzen, wird es schon schwierieger. Da musste schon eine Desinfektionsschleusse oder gar Quarantene hier, was leider bei diesen bewegungsschnelligkeit nicht mehr möglich ist.

Globalisierung bedeutet auch Verantwortung und es Betrifft uns alle


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11. Jan 2009, 01:33

 
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Da muss ich ibella mal ganz feste zustimmen.

Gerade bei Pflanzen kann man es inzwischen schon sehen wie wichtig Eigenverantwortung ist. Man pflanzt zwar gerne exotisches, aber diese exotische Pflanzen werden von Voegel im Wald usw ausgesaeht wo sie sich dann verbreiten. Man sollte sich wirklich mal erkundigen welche Pflanzen andere gefaehrten bevor man sie anpflanzt.

Ich wollte mir letztes Jahr auch ein Honeysuckle anpflanzen. Hab dann aber rausgefunden dass sie inzwischen die Waelder einnehmen und zur Plage wurden. Leider wird diese Sorte i(trotz Warnungen ) immer noch verkauft.


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11. Jan 2009, 02:02

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Ich habe diese Warnungen noch nirgendwo lesen können. Ok, sie wächst wie Gift - wird aber auch bei den Bachblüten gerne angewandt.


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