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Rudolf Habersack erfreute sich jeden Morgen daran, wenn er vom Balkon aus auf seine blühenden Rosen und Hortensien in den Haingärten blickte. Jetzt hat der 85-jährige Hünfelder der Stadt seinen Garten geschenkt – die damit und mit anderen Grünflächen in diesem Bereich noch viel vorhat.
Mit dem Geschenk wolle er „ein Stück Kundentreue zurückgeben“, sagt Habersack, der in der Töpferstraße oberhalb der Haingärten früher eine Orthopädieschuhmacher-Werkstatt betrieben hatte. Zeit seines Lebens wohnt er dort und erinnert sich noch gut an die kleine Landwirtschaft, die früher zum Betrieb gehörte, und an das Grünland in den Haingärten. Der erste Grasschnitt war für das Vieh bestimmt; der Nutzgarten versorgte die Familie mit Gemüse.
In den zurückliegenden Jahren habe er das Grundstück mit Buchsbaum, Blumen, über 60 Rosenstöcken und etwa 15 Hortensien bepflanzt, sagt Habersack. Wer im Sommer den Hessentagsweg in die Stadt hoch lief, erfreute sich rechterhand an diesem Blumenmeer. Mittlerweile sei ihm aber der Pflegeaufwand zu viel geworden, sagt der 85-Jährige. Deshalb fasste er den Entschluss, das Grundstück der Stadt zu schenken. Bereits für den „Hessentagsweg“ hatte er der Kommune im Jahr 2000 einen Grundstückstreifen abgetreten.
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***Das finde ich toll! Und ich kann mir vorstellen, dass dem alten Herrn mit 85 Jahren die Pflege dieses großen Gartens schon zu viel wird. Vielleicht hat er niemanden, der ihm helfen würde und so ist das eine gute Lösung.