Eine Wende im Fall Pechstein:
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Pechstein hatte im September Selbstanzeige wegen eines möglichen Doping-Vergehens gestellt. Nach ihrem Comeback hatten neue Tests erhöhte Blutwerte ergeben, die mit denen vergleichbar waren, die 2009 zu ihrer Sperre geführt hatten. Weil der Weltverband dennoch keine erneuten Schritte gegen sie einleitete, zeigte die 39-Jährige sich selbst an.
Damit will sie erreichen, dass ihr Dopingfall neu aufgerollt wird und am Ende ein Freispruch steht. Zahlreiche Mediziner hatten bei der Berlinerin eine genetisch bedingte Blutanomalie festgestellt.
Claudia Pechstein hatte Doping immer bestritten und fordert die Aufhebung des Urteils. Sie kündigte eine Schadenersatzklage gegen den Weltverband ISU an.
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