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Wuenschen wir uns das Paradies?

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23. Jan 2010, 16:05

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 Wuenschen wir uns das Paradies?
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Die Menschheit steht der Bibel gespalten gegenueber: Es gibt solche, die sie als absolute Wahrheit hinnehmen, andere, die sie total ablehnen, wieder andere sehen sie lediglich als ein im wunderbaren Stil geschriebenes literarisches Werk (im Hebraeischen, auf alle Faelle).
Zu den Letzteren gehoerte ich bis jetzt. Zwar bin ich weiterhin dieser Ansicht, doch musste ich eine Anzahl Vortraege sowohl von moderneren Rabinern, als auch weltlich gesinnten Wissenschaftlern anhoeren, um zu begreifen, dass die Bibel tiefe philosophische Gedanken enthaelt, die wir den Israeliten vor dreitausend Jahren, als man wahrscheinlich begann die Bibel zu schreiben, garnicht zugetraut haben.
Den Griechen trauten wir das schon eher zu, und ihren Tragoedien entnehmen wir so manche tieferen Gedanken, aber oberflaechlich betrachtet, scheinen ihre Goettersagen fuer einfache Gemueter geschrieben zu sein, und nichts zu enthalten, was man ernst nehmen koennte.

Ich sehe in zwei Geschichten - einer aus der Bibel und einer aus den griechischen Sagen – aehnliche Gedanken, obwohl die beiden so verschieden erscheinen.

In der Geschichte der Schoepfung gibt der Herr Adam und Eva die Freiheit des Paradieses, mit einer Einschraenkung: Nicht die Fruechte des Baumes der Erkenntnis zu essen. Doch die Schlange Lilith ueberredet Eva, es zu versuchen, da sie dann “wie Gott werden wuerden”. Eva ueberredet Adam davon zu kosten, und beide erkennen ploetzlich, dass sie nackt sind und verbergen sich.
Zur Strafe werden sie aus dem Paradies vertrieben.

In der griechischen Sage ist Pandora die erste Frau, die dem Mann zur Strafe, dass Prometheus den Menschen die Idee des Feuers gegeben hat, auferlegt wird (!)
Sie erhaelt eine Buechse, die sie auf keinen Fall oeffnen darf. Die Neugierde ueberwiegt und aus der geoeffneten Buechse entstroemt alles was die Menschheit bisher plagt: Seuchen, Elend etc. Bis Pandora begreift was geschieht und schnell die Buechse schliesst, ist schon der ganze Inhalt entwichen, nur das einzige Gute, die Hoffnung, bleibt verschlossen. Spaeter entlaesst sie auch die Hoffnung.

Die beiden Mythen enthalten sehr aehnliche Gedanken, obwohl das auf dem ersten Blick nicht so erscheint.
Sowohl die Schoepfungsgeschichte, als auch die Pandorasage behaupten, dass die Menschheit ohne jedes Leiden haette existieren koennen, wenn sie sich nicht von der Neugierde haette verfuehren lassen. Ein ausdrueckliches Verbot macht neugierig, und sowohl Eva als auch Pandora konnten dem nicht widerstehen.
Das hebraeische Wort “Pri Hada’at”, welches auf Deutsch mit “Frucht der Erkenntnis” uebersetzt wurde, waere vielleicht genauer mit “Frucht des Wissens” uebersetzt worden. (Ich glaube, es besteht da ein kleiner Unterschied, doch moegen wahre Fachleute mir darin widersprechen.)

In der Schoepfungsgeschichte hatte der Mensch die Wahl ein glueckliches Leben ohne alle Sorgen im Paradies zu fuehren, jedoch fast wie ein Robot, ohne jeden Verstand, oder den Kampf in der grausamen Welt voller Krankheiten und Elend aufzunehmen, wobei sich sein sein Gehirn notgedrungen staendig entwickeln wuerde. Nach dem Genuss der Frucht erkannten die beiden ploetzlich, dass sie nackt waren und schaemten sich, was sie weit ueber die Tiere erhob.
Gott hatte es ja nicht noetig den Baum ueberhaupt zugaenglich zu machen, sondern haette ihn abgrenzen koennen. Er wollte also ganz klar den Menschen die Wahl ueberlassen.

Wenn man einmal den wahren Sinn dieser Geschichte versteht, begreift man, dass sie nicht einem primitiven Gehirn entsprungen sein kann, wie wir es vielleicht fuer die Zeit vor 3000 Jahren, als man wahrscheinlich begann die ueberlieferten Erzaehlungen niederzuschreiben, erwarten.
Das wundert mich bei den Hebraeern besonders, denn sie waren lediglich ein Bauern- und Hirtenvolk und die einzigen ‘Gelehrten’ waren die Priester und Propheten, die sich jedoch kaum mit Philosophie befassten, sondern vor allem dem Herrn opferten. Wer hatte also solche tiefen Gedanken?

Die Griechen waren darin viel fortgeschrittener: Obwohl sie Goettern opferten, befassten sie sich schon zumindestens ab dem 7. Jahrhundert v.Ch. mit weltlicher Philosophie.

Beide Geschichten schieben die Schuld auf das Elend in der Welt den Frauen zu. Eva wurde Adam als Gefaehrtin gegeben, auf dass er nicht alleine sei. Sie war auch seine Beraterin und beriet ihn schlecht.
Bei den Griechen wurde die Frau dem Manne als ‘Strafe’ auferlegt, weil Prometheus den Menschen das Feuer gegeben hatte, wodurch die Gefahr bestand, dass sie den Goettern Rivalen wurden. Auch hier ging es darum, ob die Menschen allzu klug werden durften.
Mit der Faehigkeit Feuer zu entzuenden, wurden sie klueger, und schliesslich kam dadurch auch fuer sie das Elend. Doch sollte man bedenken, dass der Mensch sich dadurch hoch ueber die Tiere erhob und schliesslich die Welt beherrschte.

Von der heutigen Sicht ist es ungluecklich, dass die Frauen fuer das Uebel der Welt verantwortlich gemacht werden, und vor allem, dass sie bei den Griechen als ‘Strafe’ an und fuer sich beschrieben werden. Das zeigt wahrscheinlich auf die damalige Mentalitaet hin, bei welcher bei den meisten Maennern Frauen nur fuer die Fortpflanzung bestanden und die wahre Liebe jungen Burschen galt.
Bei den Juden war Homosexualismus verpoent und wurde mit dem Tode bestraft. Eva wurde Adam als ‘Gefaehrtin’ gegeben. Doch bei der Vertreibung aus dem Paradies bestimmte der Herr, dass sie ihm vollkommen untertaenig war.

In der juedischen Religion war dieser Fluch sehr massgeblich. Ueber die Jahrhunderte galten die Frauen als dem Mann untertaenig und sie nahmen das als selbstverstaendlich hin. Im moderneren Judentum verschwindet das mehr und mehr.
Bei den Griechen hielt dieses Verhaeltnis nicht sehr lange an, da die Griechen schliesslich Christen wurden, und im NT ist die Frau nicht dem Manne untertan.


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23. Jan 2010, 17:08

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Du redest von den Frauen? :wiwi

Dann füge ich das mal in den Titel mit ein. :wiwi

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23. Jan 2010, 17:46

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Larix hat geschrieben:
Du redest von den Frauen? :wiwi

Dann füge ich das mal in den Titel mit ein. :wiwi


Eigentlich nicht! Tut mir leid, dass ich nicht genauer erklaert habe, wohin meine Gedanken strebten.
Mich interessiert mehr, ob es ein Fluch war, dass wir das Paradies verlassen mussten, oder ob es uns Segen brachte.
Genau so ist die Frage, ob die Pandorabuechse Segen oder Fluch war.
Oberflaechlich gesehen scheint es ganz klar ein Fluch zu sein.
Was waere jedoch aus uns im Paradies geworden? Wir haetten nur die Haende ausstrecken muessen um uns zu ernaehren. Wir haetten uns nie in Gefahr befunden, waeren nie krank geworden. Ebenso, wenn es nicht die Buechse gegeben haette.

Hoert sich eigentich grossartig an.
Doch ist es in der Natur so, dass um zu ueberleben, jedes Wesen sich den Bedingungen anpasst oder angepasst wird. Im Paradies haetten wir nie unseren Verstand gebrauchen muessen um uns Nahrung zu verschaffen, vor Feinden zu schuetzen, Kleider gegen Kaelte zu produzieren. Unser Verstand waere wahrscheinlich so unterentwickelt geblieben, dass wir kaum das Leben wahrgenommen haetten. Wir waeren nur dagesessen und haetten uns vollgefressen.

Vielleicht waere das besser gewesen, ich bin mir nicht sicher.
Physich war ja der Mensch das schwaechste Wesen und eins der langsamsten. Mit Hilfe seines Verstandes beherrschte er schliesslich die Welt.
Ich selber habe ja so einiges mitgemacht im Leben, wurde dadurch gestaerkt und fuehle im Rueckblick, dass ich gelebt habe.
Bei alle dem entwickelten sich die Frauen, die dem Mann anfaenglich untertaeing zu sein hatten, zu Gleichgestellten. Da ihre Bedingungen als Untergebene noch schlechter waren, mussten sie noch schlauer als der Man sein.
Es waere wohl passend das Wort "Frauen" aus dem Titel wieder zu loeschen,


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23. Jan 2010, 18:03

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Nun ja .... wie soll ich es dann ändern, damit die Frage klarer rüberkommt?

Denn: Viele Dinge können Fluch und Segen zugleich sein.

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23. Jan 2010, 18:03

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Ich denke, Gott wollte uns nicht ewig als Untergebene haben - er wollte gleichwertige Partner!

Und deshalb haben wir uns auf diesen langen Weg gemacht und all diese Erfahrungen zu machen und uns weiterzuentwickeln im Laufe sehr vieler Leben, bis wir wieder ganz zu Gott heimkehren.


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23. Jan 2010, 18:23

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Waldveilchen hat geschrieben:
Ich denke, Gott wollte uns nicht ewig als Untergebene haben - er wollte gleichwertige Partner!

Und deshalb haben wir uns auf diesen langen Weg gemacht und all diese Erfahrungen zu machen und uns weiterzuentwickeln im Laufe sehr vieler Leben, bis wir wieder ganz zu Gott heimkehren.

Ja, so etwas koennte ich mir auch vorstellen.


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23. Jan 2010, 18:27

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Larix hat geschrieben:
Nun ja .... wie soll ich es dann ändern, damit die Frage klarer rüberkommt?

Denn: Viele Dinge können Fluch und Segen zugleich sein.

Ich glaube nicht, dass man aus der Ueberschrift alles ersehen muss, dass sollte aus dem Inhalt kommen.
Waehrend ich mich im originalen Posten etwas unklar ausgedrueckt hatte, denke ich, dass ich danach besser erklaerte um was es ging.
Wenn es unbedingt sein muss, koennte es so etwas wie "Wuenschen wir uns das Paradies?" oder "Paradies gegen Muehe und Qual"sein.


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23. Jan 2010, 22:27

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... eine Frau durfte drei Wuensche aeussern. Es wurde ihr gesagt, dass ihre Wuensche erfuellt wuerden, aber dass sie bedenken solle, dass ihr Mann den gleichen Wunsch viel schoener und besser erfuellt kriege.

Gut so! Sie wuenschte sie schoen zu sein. "Bist du sicher? Bedenke, dass dein Mann noch viel schoener sein wird als du!" Sie war damit einverstanden, wurde schoen ... ihr Mann schoener.

Als zweiten Wunsch wollte sie die reichste Frau der Welt sein. Und wie nach dem ersten Wuensch wurde ihr Mann noch reicher.

"Nun hast du noch einen Wuensch. Bedenke, dass dein Mann alles viel schoener und besser erfuellt kriegt als du ... so was ist dein dritter Wunsch?" "Ich moechte einen ganz kleinen, schwachen Herzinfarkt!" sagte die Frau.

So lobet die Frauen, denn sie sind es, die Maenner nicht traege und fett lassen werden.

_________________
http://www.youtube.com/watch?v=BLmwmX-mni8


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24. Jan 2010, 00:23

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Ich finde es gut, dass wir nicht im Paradies sein müssen. Dort wäre es mir bald zu langweilig geworden.

Gelernt hätten wir wahrscheinlich alle gar nichts. Aber wir würden es ja vermutlich nicht vermissen, denn wir wüssten es ja nicht anders. Wir hätten keine Ahnung, wie viel und was wir verpasst haben. :mrgreen:


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24. Jan 2010, 07:33

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 Re: Wuenschen wir uns das Paradies?
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ruven hat geschrieben:
In der Geschichte der Schoepfung gibt der Herr Adam und Eva die Freiheit des Paradieses, mit einer Einschraenkung: Nicht die Fruechte des Baumes der Erkenntnis zu essen. Doch die Schlange Lilith ueberredet Eva, es zu versuchen, da sie dann “wie Gott werden wuerden”. Eva ueberredet Adam davon zu kosten, und beide erkennen ploetzlich, dass sie nackt sind und verbergen sich.
Zur Strafe werden sie aus dem Paradies vertrieben.

Das hebraeische Wort “Pri Hada’at”, welches auf Deutsch mit “Frucht der Erkenntnis” uebersetzt wurde, waere vielleicht genauer mit “Frucht des Wissens” uebersetzt worden. (Ich glaube, es besteht da ein kleiner Unterschied, doch moegen wahre Fachleute mir darin widersprechen.)


Die Geschichte vom Baum der Erkenntnis, die ist bildlich erzählt.
Ich habe schon öfters davon gelesen, dass damit wirklich die "Frucht des Wissens" gemeint war. Dieses Wort drückt es besser aus, als die "Erkenntnis". Es hat mit dem geheimen Wissen zu tun, wie man wie Gott werden kann. Und dazu war es nötig, dass Adam und Eva das Paradies verlassen mussten.

Eva ist die Urmutter aller Menschen, also aller Männer und Frauen, und deshalb ist es nicht richtig, nur allen Frauen die Schuld am Elend unserer Welt zu geben. Die Männer gehören da genauso dazu.

Aber wozu will man überhaupt jemandem Schuld zu weisen? Das ist nicht nächstenliebend und das sollten die Christen u. die Juden doch sein!
Frauen als untertan zu betrachten und zu behandeln, das ist nicht im Sinne von Jesus Worten, dass wir einander lieben sollten.

Bei den alten Griechen, die Geschichte mit der Pandorabüchse, das ist genauso frauenfeindlich. Die Männer haben die Frauen nur als "Strafe" bekommen. So eine Ansicht kann nicht von Gott kommen!


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24. Jan 2010, 08:40

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Mehr als Interpretation wird das Ganze nicht hergeben, denn der ewige Kreislauf funktioniert auch ohne Menschen. Flüche sind der Preis für alle Segen. Vielleicht wurde die "frauenfeindliche " Pandorasage auch nur als notwendiges Extrem für die dadurch um so bemerkenswerter erscheinenden Frauengestalten griechischer Mythologie geschaffen. Der schönste Spiegel bleibt blind wenn die Menschen nicht davon wüssten und natürlich wenn alles schön einfach bleibt. Dann hat man ein Foto vom Paradies, welches überall und nirgends liegen kann.

LG RS


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24. Jan 2012, 01:38

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 Re: Wuenschen wir uns das Paradies?
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Zitat:

Bei den Griechen wurde die Frau dem Manne als ‘Strafe’ auferlegt, weil Prometheus den Menschen das Feuer gegeben hatte, wodurch die Gefahr bestand, dass sie den Goettern Rivalen wurden. Auch hier ging es darum, ob die Menschen allzu klug werden durften.



Diese Griechen aber auch! :weia

Alice Schwarzer sollte denen mal einen Vortrag halten! :teufel

Und - kannten diese Griechen eigentlich keine weiblichen Tiere? :weißnix :denk

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24. Jan 2012, 06:58

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 Re: Wuenschen wir uns das Paradies?
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Wünschen tun wir uns natürlich das Paradies.

Aber auf Erden ist das nicht so leicht zu verwirklichen.
Hier herrscht die Polarität und die hat auch ihren Sinn, damit wir daran wachsen.

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BildGeduld ist der halbe Weg.


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