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Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?

Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 57 Beiträge ] 

7. Jun 2012, 16:26

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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weil Du das von der non-profit geschrieben hast. Der Scientology Kirche hätten die gar keine Anerkennung geben bruchen -- noch bevor sie so wahnsinnig übermächtig wurde.

Dass sie die aufgenommen haben -- trotz langer Bekämpfung, deutet für mich drauf hin, dass die dort ganz schön käuflich sind.

Wer weiss, wieviel Kriminelle Organisationen dort in "kirchlichen" Gemeinschaften existieren. Anerkannt und unerkannt?
:evil: :cry:


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7. Jun 2012, 16:37

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Zitat:
weil Du das von der non-profit geschrieben hast. Der Scientology Kirche hätten die gar keine Anerkennung geben bruchen -- noch bevor sie so wahnsinnig übermächtig wurde.

Im Grunde kann jeder in den USA eine Glaubensgemeinschaft/Kirche gründen, alles, was man dazu tun muß, ist eine non profit organisation gründen.*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Die Religionsfreiheit wird in den USA in der Verfassung unter besonderen Schutz gestellt. Das war ja ein Grund, warum die Menschen Europa verlassen haben - um religiöse Freiheit zu haben.

Zitat:
Dass sie die aufgenommen haben -- trotz langer Bekämpfung, deutet für mich drauf hin, dass die dort ganz schön käuflich sind.

Man muß dort nirgendwo aufgenommen werden - jeder hat das Recht durch die Verfassung, seine religiöse Freiheit aus zu leben und seinen Glauben zu praktizieren. Auch, wenn man an Satan und Außerirdische glaubt.

Zitat:
Wer weiss, wieviel Kriminelle Organisationen dort in "kirchlichen" Gemeinschaften existieren. Anerkannt und unerkannt?

Einige. Dieser Verfassungspassus macht den Amerikanern große Probleme in dieser Hinsicht.
Es gibt neonazistische Organisationen, die sich einfach als religiöse Organisationen deklariert haben und denen deshalb sehr schwer bei zu kommen ist.

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7. Jun 2012, 16:43

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Wenn es nur die neonazistischen Organisationen wären!
Offenbar gibt es noch andere, die unerkannt -- oder auch erkannt, aber unanfchtbar, da Religion -- ihre Verbrechen begehen.

Da verstehe ich die Frage von Waldbaum punkto Kriminalität und Religion langsam aber sicher immer besser. :evil:


Mit anderen Worten:
Gesetzlich verankerte absolute Religionsfreiheit kann auch gefährlich Tücken haben.


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7. Jun 2012, 16:48

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Wildkatze hat geschrieben:
Gesetzlich verankerte absolute Religionsfreiheit kann auch gefährlich Tücken haben.


100-%-ige Religionsfreiheit wäre allerdings gefährlich.

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7. Jun 2012, 16:52

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Sagst Du Waldbaum!

Aber was Jeanndarc da über die Religionsfreiheit in USA schreibt, kommt genau auf das raus! :shock:


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7. Jun 2012, 20:02

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Wildkatze hat geschrieben:
Sagst Du Waldbaum!

Aber was Jeanndarc da über die Religionsfreiheit in USA schreibt, kommt genau auf das raus! :shock:



Eigentlich nicht, denn sobald Kirchenmitglieder ein Verbrechen begehen sind sie dran. Religion gilt dann nicht als Vorwand oder Entschuldigung.


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7. Jun 2012, 20:20

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Lee hat geschrieben:
Religion gilt dann nicht als Vorwand oder Entschuldigung.


Und das ist auch korrekt so.

Warum sollten wir dann hier in Deutschland jene gefühlskalten Familien, denen es nur um eine perverse "Ehre" geht, wenn sie ihre "Ehrenmorde" verüben, mit dem Deckmäntelchen "Religion" in Schutz nehmen?

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7. Jun 2012, 20:43

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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ich sags mal kurz und knapp

Religionsfreiheit kann gelten, solange niemand dabei zu Schaden kommt.
Also nicht uneingeschränkt.

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Ich weiß nicht. Ich glaube aber, dafür gibt es eine App.


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8. Jun 2012, 04:45

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Zitat:
Aber was Jeanndarc da über die Religionsfreiheit in USA schreibt, kommt genau auf das raus!

Also, da hast Du was falsch verstanden.
Wenn jemand z.B. einen Mord im Namen einer Religion XY begeht, so ist das auch in den USA strafbar und wird selbstverständlich strafrechtlich verfolgt.
Schwieriger wird es, wenn es um Grauzonen geht, wie das Beispiel der Westboro Baptist Church zeigt. Das Problem ist, daß in den USA Meinungsfreiheit und religiöse Ausübung durch die Constitution unter einem besonderen Schutz stehen und es ab und an dann schwierig wird, Leute, die irgendwelche Hassbotschaften loslassen, zu stoppen.
Auch US verfassungsfeindliche Gruppierungen (wie z.B. der KKK) sind an sich verboten, trotzdem nutzen sie Lücken im US Gesetz und gruppieren sich notfalls einfach um und nennen sich dann "kleinkalifornische Cowboykirche" und dürfen als "kleinkalifornische Cowboykirche" eben die Meinung vertreten, daß Schwarze eben Weißen nicht gleich gestellt sein sollen, weil sie das aus der Bibel rausinterpretieren. (Das ist nur ein erfundenen Beispiel).

An Satan oder Außerirdische zu glauben ist ja kein Verbrechen, auch in Deutschland nicht.

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8. Jun 2012, 07:35

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Gartenratte hat geschrieben:

Religionsfreiheit kann gelten, solange niemand dabei zu Schaden kommt.

Also nicht uneingeschränkt.


Kann man wohl so sagen.

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8. Jun 2012, 08:16

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Zitat:
An Satan oder Außerirdische zu glauben ist ja kein Verbrechen, auch in Deutschland nicht.


Nein, ist es nicht.

Du hast aber selber geschrieben, dass die Verbrechen nachgewiesen wwerden müssen.

Wie soll das möglich sein, solange ein paar gutgläubige Verantwortliche lieber das glauben, was ihnen die treuen Anhänger sagen, als die Aussagen von abgesprungenn Geschädigten?
So nämlich sieht oft die Realität aus!

Satanismus an sich soll ein harmloses Spiel sein.
Warum glaubt man nicht, was da von Abgesprungenen zu hören gibt.

Es heisst dann immer, das seineen Gerüchte, verleumdungen...

Ja glaubt denn die halbe WElt, dass diese okkulten Rituale öffentlich angegeben werden?
Dass die SAtanisten im Voraus melden werden<. "kommt schauen, heute Nacht werden wir etwas machen, das in Euren Augen kriminell ist" ?

Ich will niemenden verteufeln. Aber genau in dieser Gutgläubigkeit sehe ich die Gefahr! Amerika erlaubt vollkommenen Religionsfreiheit, solange nichts kriminelles gemacht wird und solange es eine non-profit Organisation ist.

Ersteres ist so kaum kontrollierbar und an das zweite scheinen sie sich erst recht nicht zu halten

Siehe Scientology.

Geld regiert die Welt!


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8. Jun 2012, 09:42

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Zitat:
Du hast aber selber geschrieben, dass die Verbrechen nachgewiesen wwerden müssen.

Das ist auch in Deutschland so. Solange nicht nachgewiesen werden kann, dass eine religiöse Organisation "verbrecherisch" im Sinne des Gesetzes ist, haben sie das Recht, ihren Glauben zu praktizieren.
Ich denke, Dir geht es um was anderes.
Staatlich anerkannt in den USA kann man nicht mit staatlich anerkannt in Deutschland vergleichen. Die USA kennen keine "Staatsreligion", wie Deutschland sie im Christentum sieht.
Keine Religionsgemeinschaft hat in den USA Anteil am Staat, wie es die staatlich anerkannten Religionsgemeinscahften in Deutschland haben, indem sie Steuern von ihren Mitgliedern erheben dürfen.

Zitat:
Wie soll das möglich sein, solange ein paar gutgläubige Verantwortliche lieber das glauben, was ihnen die treuen Anhänger sagen, als die Aussagen von abgesprungenn Geschädigten?
So nämlich sieht oft die Realität aus!

Du warst doch selber jahrelang in so einer "Glaubensgemeinschaft" - eigentlich müßte doch gerade Dir klar sein, wie und warum so etwas funktioniert. Gerade Du müßtest doch wissen, wie es Organisationen wie Scientology gelingt, ihre wahren Machenschaften so zu verschleiern, daß man ihnen keine Verbrechen nachweisen kann. Oft ist es halt auch so, wo kein Kläger, da kein Richter. Viele Opfer trauen sich aus Scham oder aus Angst nicht, gegen diese "Religionsgemeinschaften" vor zu gehen.

Zitat:
Satanismus an sich soll ein harmloses Spiel sein.
Warum glaubt man nicht, was da von Abgesprungenen zu hören gibt.

Hierzu gibt es folgende Aspekte:
Gerade im Satanismus werden oft formlose Zirkel gebildet, die überhaupt keine legale Körperschaft haben, wie das so schön heißt. Man kann dann also nur gegen die privaten Einzelpersonen vorgehen, nicht aber gegen eine "Organisation Satanismus"

Die "Church of Satan" in den USA konnte man bisher nicht mit solchen Opferritualen und ähnlichen Dingen in Verbindung bringen oder ihren Anhängern so etwas nachweisen. Also hat man gegen diese Kirche überhaupt keine Handhabe.

Du vermischst hier ein bißchen den moralischen- christlichen Aspekt, daß Satan eben das Böse verkörpert mit dem rechtlichen Aspekt, daß jemand an das Böse, also Satan glauben darf, solange er sich dabei an Recht und Gesetz hält.

Übrigens ist das ein sehr schönes Beispiel für das, was ich immer wieder herausstellen möchte, daß Vorurteile oftmals den Blick vernebeln, denn nicht alle Satanisten sind Kindermörder oder bringen Menschenopfer dar.

Ich halte den Satanismus auch für falsch - das ist aber mein persönlicher Standpunkt als christlicher Theologe - das hat mit dem rechtlichen Aspekt in Sachen Religionsfreiheit aber nichts zu tun.

Zitat:
Ich will niemenden verteufeln. Aber genau in dieser Gutgläubigkeit sehe ich die Gefahr! Amerika erlaubt vollkommenen Religionsfreiheit, solange nichts kriminelles gemacht wird und solange es eine non-profit Organisation ist.

Also, ein bissl Eigenverantwortung hat man bei der Auswahl seiner religiösen Gemeinschaft dann schon auch noch. Für alles immer den Staat verantwortlich machen zu wollen, weil der was nicht verboten hat und deshalb bin ich von den Brüdern da abgezockt worden....das ist ein bissl zu einfach gedacht für meinen Geschmack.

Und auch die Religionsfreiheit in den USA geht nur so weit, wie sie in Einklang mit Recht und Gesetz steht. Das es immer Ausnahmen der Regel gibt - das ist nicht nur in den USA so, sondern auch bei uns in Europa.

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8. Jun 2012, 12:59

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Jeanndarc hat geschrieben:
Das ist auch in Deutschland so. Solange nicht nachgewiesen werden kann, dass eine religiöse Organisation "verbrecherisch" im Sinne des Gesetzes ist, haben sie das Recht, ihren Glauben zu praktizieren.
Ich denke, Dir geht es um was anderes.


Ach ja?
Und um was soll es mir gehen? :mrgreen:

Jeanndarc hat geschrieben:
Du warst doch selber jahrelang in so einer "Glaubensgemeinschaft" - eigentlich müßte doch gerade Dir klar sein, wie und warum so etwas funktioniert. Gerade Du müßtest doch wissen, wie es Organisationen wie Scientology gelingt, ihre wahren Machenschaften so zu verschleiern, daß man ihnen keine Verbrechen nachweisen kann. Oft ist es halt auch so, wo kein Kläger, da kein Richter. Viele Opfer trauen sich aus Scham oder aus Angst nicht, gegen diese "Religionsgemeinschaften" vor zu gehen.


Jetzt hast Du es selbst in Anfürhrungszeichen gesetzt.
Zitat:
Viele Opfer trauen sich aus Scham oder aus Angst nicht

sicher :nick
Und sehr viele haben es gewagt! Man nimmt ihre Aussagen auf, in ein paar wenigen Fällen wird mit halber Energie ein klein bisschen pro forma nachgeforscht -- und dann lässt man den Fall einschlafen.
Merkwürdigerweise wird immer wieder ein Prozess abgeblasen.
Die Gegner haben eben das nötige Kleingeld dazu.
Darum geht es mir. Und nicht allein auf diesen Club gemünzt. Ich habe sie nur erwähnt, weil ich dies am besten kenne und als Beispiel nehmen kann.

Also nichts von "eigentlich müßte doch gerade Dir klar sein" :nein :nein

Und es schleckt keine Kuh weg, dass dieser Club von Anfang an keinesfalls non-profit war! Sie nennen zwar die Beiträge "Spenden". Das allein scheint zumindest in Amerika zu genügen, um geduldet und als "Kirche" anerkannt zu werden.
Das kreide ich dem ganzen System an! Die Auslegung!
Es kann ja jeder kommen und behaupten, wir kassieren nix, wir nehmen immer nur freiwillige Spenden.
Sorry, das ist legalisierter Betrug. Egal wie man es nennt, aber in jedem Fall und in jeder Gruppierung dürfte da der Staat mehr Objektivität walten lassen!

Jeanndarc hat geschrieben:
Gerade im Satanismus werden oft formlose Zirkel gebildet, die überhaupt keine legale Körperschaft haben, wie das so schön heißt. Man kann dann also nur gegen die privaten Einzelpersonen vorgehen, nicht aber gegen eine "Organisation Satanismus"


Jeanndarc hat geschrieben:
Du vermischst hier ein bißchen den moralischen- christlichen Aspekt, daß Satan eben das Böse verkörpert mit dem rechtlichen Aspekt, daß jemand an das Böse, also Satan glauben darf, solange er sich dabei an Recht und Gesetz hält.


Habe ich das irgendwo geschrieben? Es geht mir ja nicht um Satanismus! Es geht mitr einzig und allein um die merkwürdige Interpretation von "non-profit" und nicht nachweisbar kriminell!
Dies noch einmal:
Zitat:
Ich will niemenden verteufeln. Aber genau in dieser Gutgläubigkeit sehe ich die Gefahr! Amerika erlaubt vollkommenen Religionsfreiheit, solange nichts kriminelles gemacht wird und solange es eine non-profit Organisation ist.

Um nicht wahr haben zu wollen -- (vielleicht weil Geld nicht stinkt?):
Gerade bei Scientology sollte dem Staat klar sein, dass da vieles im Argen liegt. Es würde den Rahmen sprengen, hier mehr zu schreiben, aber als Seelsorgerin ist Dir vielleicht "Happy Valley" ein Begriff (ich meine den der Scientologen. Es gibt sie nicht mehr, nachdem ihnen der Boden doch zu heiss geworden war. Aber der Staat hätte viele Jahre lang die Chance gehabt, dort ein zu greifen).

Jeanndarc hat geschrieben:
Also, ein bissl Eigenverantwortung hat man bei der Auswahl seiner religiösen Gemeinschaft dann schon auch noch. Für alles immer den Staat verantwortlich machen zu wollen, weil der was nicht verboten hat und deshalb bin ich von den Brüdern da abgezockt worden....das ist ein bissl zu einfach gedacht für meinen Geschmack.


Abschliessend:
Ich habe das Gefühl, Du versuchst sehr viel in meine Worte hinein zu interpretieren, was ich nicht einmal gedacht habe!
Scientology habe ich so nebenbei nur als Beispiel für die ach so unbestechliche Begutachtung genommen. Die kenne ich halt am besten und von der weiss ich, dass das Wort "Spend
" eine absolute Lüge ist. Geldwäscherei mit dem Deckmäntelchen Kirche.
Und da nur weiss ich es mit totaler Sicherheit, dass auch das Wort kriminell sehr grosszügig ausgelegt wird.

Aber ich bin fast sicher, dass die nicht die Einzigen sind.

Um zum Titel zurück zu kommen:
In diesem Punkt sind wir uns einig. Trotzdem noch einmal:
Sie sollte eingeschränkt werden im Sinne, dass keine kriminelle Tat dahinter sein darf und dass der Staat sehr wohl die Verantwortung hat, jedem Nachweis nach zu gehen und Einlassverbote bei keiner Organisation befolgen darf, auch wenn die noch so viel Geld bieten.

Zweitens finde ich, der Staat muss konsequent ihre Einschränkungsmassnahmen ergreifen, sobald sie merkt, dass was keine non-profit Organisation ist (war denen bei Scientology von Anfang an klar. Früher jedenfalls wussten sie es = zig Untersuchungen durch CIA und FBI!)
Dass es nicht verharmlost werden darf, wenn der Staat es sogar schriftlich hat, dass eine Organisation dem Staat wirtschaftlich oder sonstwie schaden will. (sag nicht, das machen sie, denn da wäre Scientology zum Beispiel schon längst verbannt!)

Meiner Meinung nach könnte der Staat da schon wachsamer sein. Das hat nichts mit Bevormundung und auch nichts mit Einschränkung der Religionsfreiheit zu tun.

Und darum bin ich für

Religionsfreiheit ja, nach Begutachtung von mindesten 3 unabhängigen Sektenexperten und volle Einsicht ins Innenleben und in die unfrisierten Buchführungen.


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8. Jun 2012, 13:12

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Jeanndarc hat geschrieben:
Zitat:
Ich glaube, es gibt das Gerücht, dass sie in Amerika anerkannt sei.


Das ist kein Gerücht, das stimmt, es gibt in den USA die sogenannte "Church of Satan".

Allerdings sind die Voraussetzungen, dort als Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden, wesentlich einfacher als in Deutschland.

Letztendlich sind dort alle Religionsgemeinschaften schlicht "non profit organisations", die sich durch Spenden finanzieren, aber dadurch keinen Gewinn erwirtschaften dürfen.

jedoch distanzier sich diese Gemeinschaft ausdrücklich von Menschenopfern ect.


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8. Jun 2012, 13:14

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Das Problemist beim Thema Religiondfreiheit ist schlicht das es eben verschiedene Religionen gibt die für sich verschiedene Dinge beanspruchen daher kann man diese frage wirklich nur von Fall zu Fall entscheiden


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8. Jun 2012, 15:44

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Zitat:
Habe ich das irgendwo geschrieben? Es geht mir ja nicht um Satanismus! Es geht mitr einzig und allein um die merkwürdige Interpretation von "non-profit" und nicht nachweisbar kriminell!

Die Religionsfreiheit und die Freiheit auf Meinungsäußerung werden in den USA von der Constitution nunmal unter einen besonderen Schutz gestellt. Das ist dort so. End of story.
Die USA legen großen Wert darauf, sich in das Leben ihrer Bürger so wenig wie möglich ein zu mischen, daher sind die USA nicht umsonst "das Land der großen Freiheit".
Freiheit bringt es aber auch mit sich, daß man eben für sich weitgehend selbst verantwortlich ist - und halt aufpassen muß, was man tut oder eben nicht.

Zitat:
Und sehr viele haben es gewagt! Man nimmt ihre Aussagen auf, in ein paar wenigen Fällen wird mit halber Energie ein klein bisschen pro forma nachgeforscht -- und dann lässt man den Fall einschlafen.
Merkwürdigerweise wird immer wieder ein Prozess abgeblasen.
Die Gegner haben eben das nötige Kleingeld dazu.
Darum geht es mir. Und nicht allein auf diesen Club gemünzt. Ich habe sie nur erwähnt, weil ich dies am besten kenne und als Beispiel nehmen kann.

Es ist eben nicht so einfach, anhand von Aussagen alleine, ohne stichfeste Beweise diese Organisationen zu verbieten. Und der witschaftliche Aspekt, also die finanzielle Power, die hinter solchen Organisationen steckt, ist auch nicht zu unterschätzen.
Das System, wie so etwas funktioniert, ist doch bei sowas meist dasselbe.

Zitat:
Und es schleckt keine Kuh weg, dass dieser Club von Anfang an keinesfalls non-profit war! Sie nennen zwar die Beiträge "Spenden". Das allein scheint zumindest in Amerika zu genügen, um geduldet und als "Kirche" anerkannt zu werden.

Unterstellst Du das oder weißt Du, daß es so ist?

Zitat:
Ich habe das Gefühl, Du versuchst sehr viel in meine Worte hinein zu interpretieren, was ich nicht einmal gedacht habe!
Scientology habe ich so nebenbei nur als Beispiel für die ach so unbestechliche Begutachtung genommen. Die kenne ich halt am besten und von der weiss ich, dass das Wort "Spend
" eine absolute Lüge ist. Geldwäscherei mit dem Deckmäntelchen Kirche.
Und da nur weiss ich es mit totaler Sicherheit, dass auch das Wort kriminell sehr grosszügig ausgelegt wird.

Unbestechliche Begutachtung? Wer hat denn sowas gesagt?
Und nochmal: darum geht es in den USA, wie oben erwähnt eben, daß die ihren Bürgern zutrauen, daß sie wissen, was sie tun.

Zitat:
Aber ich bin fast sicher, dass die nicht die Einzigen sind.

Sind sie garantiert nicht.

Zitat:
In diesem Punkt sind wir uns einig. Trotzdem noch einmal:
Sie sollte eingeschränkt werden im Sinne, dass keine kriminelle Tat dahinter sein darf und dass der Staat sehr wohl die Verantwortung hat, jedem Nachweis nach zu gehen und Einlassverbote bei keiner Organisation befolgen darf, auch wenn die noch so viel Geld bieten.

Ist sie doch auch. Ich verweise nochmal auf die amerikanische Constitution. Ist eben so.

Zitat:
Zweitens finde ich, der Staat muss konsequent ihre Einschränkungsmassnahmen ergreifen, sobald sie merkt, dass was keine non-profit Organisation ist (war denen bei Scientology von Anfang an klar. Früher jedenfalls wussten sie es = zig Untersuchungen durch CIA und FBI!)
Dass es nicht verharmlost werden darf, wenn der Staat es sogar schriftlich hat, dass eine Organisation dem Staat wirtschaftlich oder sonstwie schaden will. (sag nicht, das machen sie, denn da wäre Scientology zum Beispiel schon längst verbannt!)

Das kann ich nicht beurteilen, ob der CIA und das FBI darüber so gut bescheid wußten. Das der CIA sich mit sowas befaßt halte ich eher für unwahrscheinlich.

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8. Jun 2012, 16:53

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Jeanndarc hat geschrieben:
Die Religionsfreiheit und die Freiheit auf Meinungsäußerung werden in den USA von der Constitution nunmal unter einen besonderen Schutz gestellt. Das ist dort so. End of story.
Die USA legen großen Wert darauf, sich in das Leben ihrer Bürger so wenig wie möglich ein zu mischen, daher sind die USA nicht umsonst "das Land der großen Freiheit".
Freiheit bringt es aber auch mit sich, daß man eben für sich weitgehend selbst verantwortlich ist - und halt aufpassen muß, was man tut oder eben nicht.


Oh! Sehr interessant! Und sehr edel!
Darum sind in Amerika Polizisten soooo präsent und sooo schnell zum Zupacken und Schiessen bereit.
Sag mir nicht, das seien "Gerüchte" und so. Ich habe es selbst erlebt!
Und darum wird man überall gewarnt -- vor zig Gefahren. Und wehe, man lässt sich nicht beirren durch die vielen "mind the...", dann darf man zahlen oder sogar gleich mal Staatslogis mit Vollpension geniessen.
(das so nebenbei, und nicht direkt zum Thema Religion )


Jeanndarc hat geschrieben:
Es ist eben nicht so einfach, anhand von Aussagen alleine, ohne stichfeste Beweise diese Organisationen zu verbieten. Und der witschaftliche Aspekt, also die finanzielle Power, die hinter solchen Organisationen steckt, ist auch nicht zu unterschätzen.
Das System, wie so etwas funktioniert, ist doch bei sowas meist dasselbe.


:shock:
Wenn Du nicht bereits geschrieben hättest, was Du bist, würde ich jetzt denken, Du seist eineTop-Anwältin der Scientology!

Sag mal, für wie meschugge hälst Du mich eigentlich?
Denkst Du, ich schreibe hier nur aus den Fingern gesaugtes Blaba? Genau mit solchen Argumenten macht die Scientology die Zeugen vor Gericht unglaubwürdig und zur Schnecke!
Und diese finanzielle Power: sag i doch!
Geld regiert die Welt. Aber das ist eine armselige Ausrede, wenn es um die Verletzung der Menschenrechte geht.

[quote=Wildkatze"]... dass dieser Club von Anfang an keinesfalls non-profit war! Sie nennen zwar die Beiträge "Spenden". Das allein scheint zumindest in Amerika zu genügen, um geduldet und als "Kirche" anerkannt zu werden.[/quote]
Jeanndarc hat geschrieben:
Unterstellst Du das oder weißt Du, daß es so ist?

Ich dachte, mittlerweile hast Du gecheckt, dass ich Insiderwissen habe! :wiwi
Aber Dir erzähle ich nicht noch mehr. Du glaubst es doch nicht.

Wildkatze hat geschrieben:
...
Scientology habe ich so nebenbei nur als Beispiel für die ach so unbestechliche Begutachtung genommen. ...

Jeanndarc hat geschrieben:
Unbestechliche Begutachtung? Wer hat denn sowas gesagt?

Ich natürlich! Als Andeutung darauf, dass es wohl mit dem Thema "non-profit" nicht so ernst genommen wird. Aber ich dachte, das geht aus dem, was ich geschreiben habe, klar hervor.
Ich kann nicht ernsthaft glauben, dass die gemäss unbestechlicher Begutachtung als Kirche anerkannt wurde. Nie und nimmer! :nein :nein

Jeanndarc hat geschrieben:
Und nochmal: darum geht es in den USA, wie oben erwähnt eben, daß die ihren Bürgern zutrauen, daß sie wissen, was sie tun.

Ja,ja!
Und darum lässt man auch nicht-"non-profit" Organisationen mit Deckmäntelchen als Kirche durch -- wenn sie nur genug Geld in die Kasse der Anwälte und Richter bringen.
Und wenn die Bevölkerung das nicht merkt, ist sie halt selber schuld!
Zum Glück haben es beriets viele doch gemerkt!



Wildkatze hat geschrieben:
...
Sie sollte eingeschränkt werden im Sinne, dass keine kriminelle Tat dahinter sein darf und dass der Staat sehr wohl die Verantwortung hat, jedem Nachweis nach zu gehen und Einlassverbote bei keiner Organisation befolgen darf, auch wenn die noch so viel Geld bieten.

Jeanndarc hat geschrieben:
Ist sie doch auch. Ich verweise nochmal auf die amerikanische Constitution. Ist eben so.

Man kann die Verpflichtug dazu auf verscheidene Arten auslegen.


Jeanndarc hat geschrieben:
Das kann ich nicht beurteilen, ob der CIA und das FBI darüber so gut bescheid wußten. Das der CIA sich mit sowas befaßt halte ich eher für unwahrscheinlich.


Ach so?
Und warum bitte verteidigst Du dann die Sache sosehr?
Aber ich weiss genug dazu, um Dir dies bestätigen zu können.
Da war früher viel passiert. Dann aber -- mithilfe von ein paar grosszügig bezahlten Anwälten unter den Tisch gewischt. :evil:


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8. Jun 2012, 18:07

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Oh! Sehr interessant! Und sehr edel!
Darum sind in Amerika Polizisten soooo präsent und sooo schnell zum Zupacken und Schiessen bereit.
Sag mir nicht, das seien "Gerüchte" und so. Ich habe es selbst erlebt!
Und darum wird man überall gewarnt -- vor zig Gefahren. Und wehe, man lässt sich nicht beirren durch die vielen "mind the...", dann darf man zahlen oder sogar gleich mal Staatslogis mit Vollpension geniessen.
(das so nebenbei, und nicht direkt zum Thema Religion )

Das sind sie, das stimmt und zum grossen Teil auch nicht zu unrecht. In einem Land, indem den Bürgern in einigen Bundesstaaten das Tragen einer Waffe erlaubt ist, die Beamten also bei einer simplen Verkehrskontrolle damit rechnen müssen, dass sie jemand mit der Waffe bedroht, jedes Jahr viele Polizisten bei der Ausübung ihres Dienstes von skrupellosen Verbrechern über den Haufen geschossen werden, kann man ihnen das auch nicht wirklich verdenken.
Gerade die Drogen und damit verbundene Bandenkriminalität hat in den Bundesstaaten, die an Mexiko angrenzen, in den letzten Jahren extrem zugenommen und mit diesen Leuten ist nicht zu spassen. Juarez, eine mexikanische Stadt, die einen Grenzübergang nach El Paso in Texas hat, ist die gefährlichste Stadt der Welt. Dort herrschen seit mehreren Jahren bürgerkriegsähnliche Zustände. Und diese Gewalt wird von den in Juarez rivalisierenden Drogenbanden in die USA hinübergetragen. Die Drogenbosse aus Mexiko lassen sich teilweise freiwillig in den USA festnehmen und in Hochsicherheitsgefängnisse in den USA einsperren, von denen aus sie den Drogenverkehr so wie die Strassenkriminalität in den USA regulieren und kontrollieren. Sie geben auch Morde vom Gefängnis aus in Auftrag - unter anderem auch an Polizeibeamten und Staatsanwälten, die ihre Geschäfte bedrohen, weil sie gegen diese Art der Kriminalität vorgehen.

Zitat:
Wenn Du nicht bereits geschrieben hättest, was Du bist, würde ich jetzt denken, Du seist eineTop-Anwältin der Scientology!

Sag mal, für wie meschugge hälst Du mich eigentlich?
Denkst Du, ich schreibe hier nur aus den Fingern gesaugtes Blaba? Genau mit solchen Argumenten macht die Scientology die Zeugen vor Gericht unglaubwürdig und zur Schnecke!
Und diese finanzielle Power: sag i doch!
Geld regiert die Welt. Aber das ist eine armselige Ausrede, wenn es um die Verletzung der Menschenrechte geht.

Also nur Deine Sichtweise ist richtig, oder wie soll ich das jetzt verstehen. Und Du hast die ultimative Loesung des Problems in der Tasche - und alle Richter, Staatsanwälte und Regierungen dieser Welt haben keine Ahnung und sind korrupt und stecken mit diesen Organisationen unter einer Decke.
Auch eine Sichtweise. Ich halte die aber für etwas überzogen.

Zitat:
Ich dachte, mittlerweile hast Du gecheckt, dass ich Insiderwissen habe!
Aber Dir erzähle ich nicht noch mehr. Du glaubst es doch nicht.

Also, sei mir nicht böse - aber das ist nun wirklich kein Argument. Ich muss nicht alles, was Du sagst unkritisch hinnehmen, nur weil Du mal bei Scientology warst.
Und Du bist auch nicht die einzig wahre Informationsquelle über diese Sekte.

Zitat:
Ich natürlich! Als Andeutung darauf, dass es wohl mit dem Thema "non-profit" nicht so ernst genommen wird. Aber ich dachte, das geht aus dem, was ich geschreiben habe, klar hervor.
Ich kann nicht ernsthaft glauben, dass die gemäss unbestechlicher Begutachtung als Kirche anerkannt wurde. Nie und nimmer!

Das ist Dein gutes Recht, das zu denken. Deshalb muß ich das nicht genauso sehen.

Zitat:
Ja,ja!
Und darum lässt man auch nicht-"non-profit" Organisationen mit Deckmäntelchen als Kirche durch -- wenn sie nur genug Geld in die Kasse der Anwälte und Richter bringen.
Und wenn die Bevölkerung das nicht merkt, ist sie halt selber schuld!
Zum Glück haben es beriets viele doch gemerkt!

Das ist jetzt mit Verlaub Blödsinn. Denn Scientology wird sehr genau darauf achten, daß es eigene Anwälte sind, die man beschäftigt und so das Geld "in der Familie bleibt". Und Richter sind Staatsbeamte - was sollen die denn vom Geld von Scientology profitieren können?

Zitat:
Man kann die Verpflichtug dazu auf verscheidene Arten auslegen.

Man kann sich auch weigern, bestimmte Dinge einfach als Tatsachen zu akzeptieren, noch dazu, wenn man sie offensichtlich nicht wirklich versteht.

Zitat:
Ach so?
Und warum bitte verteidigst Du dann die Sache sosehr?

Ich verteidige nicht Scientology - sondern ich versuche Dir nahe zu bringen, daß es in anderen Ländern eben andere Sitten hat und sich daraus eben andere rechtliche Konsequenzen und Konstellationen ergeben als in Europa. Ob man das nun richtig findet, das steht doch auf einem ganz anderen Blatt.

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We are not human beings having a spiritual experience, we are spiritual beings having a human experience! Pierre Teilhardt de Chardin SJ
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14. Nov 2015, 11:58

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Das Prinzip Religionsfreiheit kann nicht absolut gelten.

Man stelle sich eine Religion vor, die die Tötung aller Erstgeborenen fordern würde - nur mal so als erfundenes Beispiel.

Müsste man dann also den Angehörigen dieser Religion das erlauben, weil ja Religionsfreiheit herrscht?

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Gnädigster und durchlauchtigster aller Lords der Highlands and Islands, Bezwinger des Loch-Ness-Monsters,
Freund der Stewarts, Herrscher über Caithness, Orkney and Shetland,
Fürst der Fair Isle und der nördlichen Nordsee, Lord of Inverness,
gefürsteter Herzog von Drumnadrochit, Blairgowrie and Dunkeld


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14. Nov 2015, 11:59

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 Re: Religionsfreiheit - kann sie uneingeschränkt gelten?
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Und darum können sich die Befürworter der imho unmenschlichen Burka nicht auf "Religionsfreiheit" berufen.

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