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Positive und negative Erfahrungen mit Geistlichen

Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 29 Beiträge ] 

18. Mai 2017, 11:47

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 Re: Positive und negative Erfahrungen mit Geistlichen
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Titel: Eucalyptus
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Sorry aber wenn man Kinder sagen wir bis zum 16 Lebensjahr so beeinflusst das es Folgen fuer den Rest ihres Lebens hat dann ist es Gehirnwaesche. Ich kann nur davon ausgehen was Forenmitglieder hier berichten und aus Erfahrungen aus meinem Bekanntenkreis und was hinlaenglich bekannt ist ueber das Verhaeltnis von Geistlichen zu Jugendlichen in ihrer Obhut.

Sehr grob gesagt machen auch Dorgenhaendler ein Angebot fuer das oder gegen das man sich entscheiden kann.

Wir haben unsere Kinder von "der kirchlichen Fuersorge" ferngehalten aber nicht ausgeschlossen. sie konnten diesbezueglich ihre eigenen Entscheidungen treffen, frei von Beeinflussung.

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18. Mai 2017, 13:17

 Re: Positive und negative Erfahrungen mit Geistlichen
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Das halte ich für Quatsch.

Die evangelisch-methodistische Kirche lädt Kinder und Jugendliche zu ihren Veranstaltungen ein. Im Kindergottesdienst erzählen engagierte Mitarbeitende biblische Geschichte und die Kinder dürfen dazu etwas spielen oder basteln, in der Jungschar stehen sportliche und spielerische Angebote im Vordergrund und es gibt eine kurze Andacht, die zum Ncahdenken über ein biblisches Thema einlädt. Weiterhin gibt es Jugendgruppen, Hauskreise und bei uns sogar eine Tanzgruppe.

Gehirnwäsche zeichnet sich durch Zwang und Ausschaltung des freien Willens der Opfer aus. Wenn die Kirche Zwang anwenden würde, kämen die Kinder ja nicht mehr - es gäbe eine Abstimmung mit den Füssen. Der Mitgliederschwund der reformierten Kirchen zeigt ja deutlich, dass diese auch tatstächlich stattfindet. Aber nicht aufgrund von Gehirnwäsche, sondern weil die Angebote der Kirche Angebote unter vielen anderen sind und eine starke Konkurrenz haben.

Betreiben denn diese Konkurrenzangebote, ich spreche hier von Sportvereinen, Musikvereinen, Pfadfindern etc., in deinen Augen ebenfalls Gehirnwäsche, wenn sie die ihnen eigenen Werte vermitteln?


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18. Mai 2017, 13:46

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 Re: Positive und negative Erfahrungen mit Geistlichen
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Titel: Eucalyptus
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aahimstt hat geschrieben:
Das halte ich für Quatsch.


Ich nicht.

Wer schickt den Kinder in den Kindergottesdienst? Die Eltern! Kinder wuerden wohl kaum freiwillig in den Kindergottesdienst gehen.

Meine Eltern haben mich auch dorthin geschickt und ich habe es nicht freiwillig getan. Hab oefters geschwaenzt aber das kam immer irgendwie raus :cry:

aahimstt hat geschrieben:
Betreiben denn diese Konkurrenzangebote, ich spreche hier von Sportvereinen, Musikvereinen, Pfadfindern etc., in deinen Augen ebenfalls Gehirnwäsche, wenn sie die ihnen eigenen Werte vermitteln?


Das Wort Konkurrenzangebot ist totaler Quatsch. Du vergleichst Aepfel mit Orangen. Sportvereine etc. verbreiten keine Ideologien.

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18. Mai 2017, 13:56

 Re: Positive und negative Erfahrungen mit Geistlichen
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Meine Kinder gehen in den Kindergottesdienst, wenn sie wollen. Und das ist meist der Fall. Wenn sie nicht wollen, müssen sie nicht. Genauso verhält es sich mit der Jungschar. Niemand übt da Zwang aus.

Als Student habe ich selber im Kindergottesdienst mitgararbeitet. Das war eine interessante Zeit. Zeitweise kamen sehr viele Kinder, zeitweise sassen wir mit nur zwei Kindern da. Aber ich weiss, dass wir alle engagiert waren, dass es uns wichtig war, etwas für die Kinder zu tun.

Klar, es ging um nicht mehr und nicht weniger als um die Verkündigung des Wortes Gottes. Aber eine Ideologie würde ich das nicht nennen; die Bezeichnung Gehirnwäsche empfinde ich in diesem Zusammenhang als stark beleidigend.

Man könnte es nämlich auch so sehen, dass die Kirche im Kindergottesdienst und in der Jungschar Kindern ein Wertesystem anbietet, die teilweise sehr stark auf der Suche nach Werten sind. So jedenfalls habe ich meine Rolle als Kindergottesdienstmitarbeiter gesehen.Wer das nicht wollte, kam halt nicht mehr, und das war auch völlig okay so.


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18. Mai 2017, 15:30

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 Re: Positive und negative Erfahrungen mit Geistlichen
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Vieleicht ecke ich damit beim einen oder anderen Forumsmitglied an aber wenn ich heutzutage Sätze lese/höre wie
"Wir erziehen unsere Kinder so,dass sie in Sachen Religion/Weltanschauung nicht beeinflusst werden!"
oder
"Unser Kind erziehen wir religiös neutral,es soll eines Tages selber entscheiden können,was es glauben möchte!"
dann bekomme ich mittlerweile nur noch zuviel.


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18. Mai 2017, 15:48

 Re: Positive und negative Erfahrungen mit Geistlichen
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Bei mir eckst du damit nicht an. Wobei es selbstverständlich das unantastbare Recht der Eltern ist, auf religiöse oder weltanschauliche Einflüsse in der Erziehung ihrer Kinder zu verzichten.

Was bei diesbezöglichen Äusserrungen mitschwingt, ist eine unterschwellige Allergie gegen alles Christliche oder Religiöse. Als wenn das christliche Wertesystem Kindern Schaden zufügen würde!

Ich empfinde die christlichen Werte, die meine Eltern mir in die Wiege gelegt haben, als ein Geschenk. Auch wenn ich gelegentlich meine Glaubensansichten kritisch hinterfrage, sehe ich sie nicht als Einengung an, sondern als Erweiterung meines persönlichen Horizontes.

Diese Chance entgeht Kindern, deren Eltern keine religiöse Beeinflussung ihrer Kinder wünschen. Und sie dürfte ein für allemal vertan sein, da nur verschwindend wenige Menschen im Laufe des Erwachsenendaseins mit dem Glauben in Berührung kommen und sich dafür entscheiden.


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19. Mai 2017, 06:04

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 Re: Positive und negative Erfahrungen mit Geistlichen
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Frodo hat geschrieben:
Wir erziehen unsere Kinder so,dass sie in Sachen Religion/Weltanschauung nicht beeinflusst werden!"


Du eckst nicht an Frodo.



.
aahimstt hat geschrieben:
Ich empfinde die christlichen Werte, die meine Eltern mir in die Wiege gelegt haben, als ein Geschenk


Ich will lediglich ergaenzen das es universelle Werte gibt wie zB Toleranz, gewaltlose Konfliktloesung, Respekt, Treue und auch Glaubensfreiheit und fuer deren Vermittlung es keine relgionsbezogene Erziehung braucht.

aahimstt hat geschrieben:
Als wenn das christliche Wertesystem Kindern Schaden zufügen würde!


Schaden tut es freilich nicht, aber universelle ethische Werte brauchen keine Religion bzw, Konfession.

Man sollte doch auch an Gott glauben duerfen und keiner Konfession angehoeren.

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19. Mai 2017, 06:24

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 Re: Positive und negative Erfahrungen mit Geistlichen
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Zitat:
Man sollte doch auch an Gott glauben duerfen und keiner Konfession angehoeren.



Der Glaube und die Kirche sind sowieso zwei Paar Schuhe.


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19. Mai 2017, 15:37

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 Re: Positive und negative Erfahrungen mit Geistlichen
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aahimstt hat geschrieben:
Bei mir eckst du damit nicht an. Wobei es selbstverständlich das unantastbare Recht der Eltern ist, auf religiöse oder weltanschauliche Einflüsse in der Erziehung ihrer Kinder zu verzichten.
...


Selbstverständlich und in einer demokratischen Gesellschaft haben Eltern auch das Recht ihre Kinder nicht religiös zu erziehen.
Nur trifft die Aussage
"Wir erziehen unser Kind religiös/weltanschaulich neutral!"
dann eben schon rein logisch nicht zu.


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