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Marienerscheinungen

Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 157 Beiträge ] 

15. Apr 2009, 00:14

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 Marienerscheinungen
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Bald ist der Tag der Bernadette von Lourdes.

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Aus diesem Anlass frag ich mal: Was haltet ihr von dem Thema Marien-Erscheinungen?

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Urzeit war es, da Ymir hauste. Nicht war Sand noch See noch Salzwogen.
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27. Jul 2009, 04:54

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Viele Marienerscheinungen sind ja auch mit Wallfahrten verbunden. Vielleicht kann uns Eule mal etwas darüber erzählen? :)

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27. Jul 2009, 06:25

 Re: Marienerscheinungen
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Yggdrasil hat geschrieben:
Bald ist der Tag der Bernadette von Lourdes.

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Aus diesem Anlass frag ich mal: Was haltet ihr von dem Thema Marien-Erscheinungen?



"Einbildung ist auch eine Bildung", pflegte mein Vater immer zu sagen.

Gestern noch hörte ich, dass auf einem Kirchengelände in Irland bei Baumfällarbeiten die Kettensäge aus- und der Baum um-fiel. Das Muster des sichtbaren Baumstumpfes wird von vielen nun als Marien-Erscheinung verehrt.

Wie sagte der Kommentator sinngemäß: Die Krise hat viele Erscheinungsformen. Wenn es den Menschen schlechter geht, dann werden sie wieder gläubig.

Wer mehr lesen will: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***


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27. Jul 2009, 10:43

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 Re: Marienerscheinungen
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Eibe hat geschrieben:


"Einbildung ist auch eine Bildung", pflegte mein Vater immer zu sagen.

Gestern noch hörte ich, dass auf einem Kirchengelände in Irland bei Baumfällarbeiten die Kettensäge aus- und der Baum um-fiel. Das Muster des sichtbaren Baumstumpfes wird von vielen nun als Marien-Erscheinung verehrt.

Wie sagte der Kommentator sinngemäß: Die Krise hat viele Erscheinungsformen. Wenn es den Menschen schlechter geht, dann werden sie wieder gläubig.



Ich weiss nicht.
Aber denkt jetzt ja nicht, dass ich daran glaube! :mrgreen:

Aber wenn Du, Waldbaum, schon das Beispiel von Lourdes bringst, habe ich vielleicht doch eine Idee, wie man es erklären könnte:

Wasser ist offenbar das Element mit den vielfältigsten Formen. Die Struktur reagiere äusserst empfindlich/empfänglich auf Umweltsveränderungen. Der Japaner Dr. Masuro Emuto hat die Wasserkristalle aus verschiedenen Regionen untersucht und dabei entdeckt, dass ihr Aussehen abhängig ist von der Sauberkeit usw. Die Wasserkristalle von Lourdes sehen wunderschön aus.

Ich kann mir vorstellen, dass unter bestimmten Gegebenheiten (vielleicht Kraftfelder und so) das Wasser enorme Regenerationsfähigkeiten hat. Ich kann mir auch vorstellen, dass diese Energiefelder -- sie sollen auch bekannt sein als Energieorte -- auf die Wahrnehmung von über-sensorischen Menschen so verändernd wirken, dass diese dann ganz natürliche Erscheinnugsformen wie Licht, das Linienmuster in einem Baum und andere Dinge, verändert wahrnehmen.

Da vielleicht tatsächlich ein Energiefeld da ist, wirkt sie auch auf die Besucher, diese fühlen etwas Erleichterung ...
Der Rest ist dann wahrscheinlich purer Glaube.

Unser Religionslehrer erklärte uns mal so, was Glaube ist:

"Glaube ist die feste Überzeugung, dass etwas, das man nicht mit Vernunft erklären kann, wahr ist und funktioniert"
:)

Wenn aber als Grundlage dazu ein Wahrnehmung veränderndes Energiefeld da ist, würde ich nicht unbedingt von Einbildung sprechen. Irgend etwas IST da. Ist doch egal, was die Einzelnen sehen. :wink:


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28. Jul 2009, 02:15

 
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Ich glaube daran nicht. Leute sehen doch in allem was. Zur Zeit sieht man ja ueberall auch Michael Jackson. :mrgreen: Oder Jesus im Toast. Andere widerum sehen Maria. Naja wenn es sie gluecklich macht hat es auch ein Gutes.


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28. Jul 2009, 05:59

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Zitat:
Als Lourdes-Grotte (auch: Mariengrotte) werden künstliche Nachbildungen der Höhle bezeichnet, in der 1858 im französischen Wallfahrtsort Lourdes angeblich die Mutter Gottes erschien. An der Stelle der Marienerscheinung ziert eine Madonnenfigur die Grotte.

Besonders gegen Ende des 19. Jahrhunderts und am Anfang des 20. Jahrhunderts wurden solche Grotten innerhalb von römisch-katholischen Kirchen, auf Kirchhöfen und auch in der freien Natur errichtet.



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Als Kind war ich immer von solchen Lourdes-Grotten am Schwarzwaldrand fasziniert - und ich mag sie auch heute noch.

Ich vermute dabei auch einen urzeitlich-heidnischen Hintergrund.

Die Verbindung: Wald, Felsen, Quelle, göttliche Erscheinung, Wunder gibt es wohl in vielen Kulturen und Religionen.

:torte

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28. Jul 2009, 08:12

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Ich glaube auch nicht daran. Wenn man die übertriebenen Marienerscheinungen in Italien sieht, und dann die Menschen feststellen müssen, dass da nachgeholfen wurde, bin ich schon überrascht dass man an so etwas glauben kann.

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Menschheit ist eine humoristische Rolle


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28. Jul 2009, 08:51

 Schulweisheit
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Zwar sagt Hamlet:

«Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden,/Als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio.» (Akt l, Szene V).

Doch ein aufgekärter Europäer hat sowas hinter sich; weit hinter sich.
Dass es unerklärbare Sachen gibt, rechtfertigt nicht, an unsinnige Erklärungen zu glauben.


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28. Jul 2009, 09:49

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 Re: Schulweisheit
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FritzR hat geschrieben:
Zwar sagt Hamlet:

«Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden,/Als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio.» (Akt l, Szene V).

Doch ein aufgekärter Europäer hat sowas hinter sich; weit hinter sich.
Dass es unerklärbare Sachen gibt, rechtfertigt nicht, an unsinnige Erklärungen zu glauben.


Wahrnehmung ist sehr relativ und subjektiv.
Ich glaube schon, dass es physikalische Grundbedingungen gibt, die vielleicht die Wahrnehmung der Einzelnen verändern können.

Und da ist doch auch noch das Phänomen mit der Massenhysterie.


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28. Jul 2009, 10:36

 Re: Schulweisheit
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Wildkatze hat geschrieben:
Wahrnehmung ist sehr relativ und subjektiv. Ich glaube schon, dass es physikalische Grundbedingungen gibt, die vielleicht die Wahrnehmung der Einzelnen verändern können.
Und da ist doch auch noch das Phänomen mit der Massenhysterie.


Das sind aber medizinisch-biologisch-physiologisch beschreibbare Körperfänomene; wie etwa diese Nahtoderfahrungen.

Meine erste "wissenschaftliche" Arbeit an der Uni hatte die Visionen der Anachoreten in Ägypten zum Thema. Schon damals führte ich diese auf Hungerphantasien zurück.

Zur Massenhysterie kann man "Macht und Masse" von Canetti einsehen. Oder auch Freuds, Reichs und Fromms einschlägige Arbeiten.

Sehr hübsch auch der Roman "Sankt Petri-Schnee" von Leo Perutz, der alle, oder doch die meisten, mittelalterlichen Massenhysterien auf Mutterkornvergiftungen zurückführt.


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28. Jul 2009, 20:40

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Das kann es natürlich auch sein.

Trotzdem bin ich überzeugt, dass es vieles zu erklären gibt, das bis heute auch die Wissenschaft noch nicht weiss.

Wäre auch zu schade. Dann wären doch ab sofort die Wissenschaftler arbeitslos :mrgreen:

Und die vielen Formen des Wasserkristalls sind keine Einbildung. Die sind fotografiert.

Trotzdem gebe ich Dir recht, dass es für alles eine logische Erklärung gibt.
Das Leben lässt sich aber nur teilweise in ein Schema F Bild hinein zwängen.

Wie mächtig die Psyche sein kann, sieht man doch gerade bei nachgewiesenen Krebspatienten, die plötzlich geheilt werden. Und zwar auch ohne Lourdes und so :mrgreen:

Der Glaube versetzt bekanntlich Berge. Da muss man nicht unbedingt kurz vor dem Verhungern sein!

Danke, FritzR, für die guten Literaturtipps. Ich werde mich mal in der Bibliothek auf die Suche machen. :-D
Kann man auch irgendwo Deine Arbeit lesen? Die würde mich interessieren.


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28. Jul 2009, 21:31

 
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Guten Abend, Wildkatze.

Wildkatze hat geschrieben:
Trotzdem gebe ich Dir recht, dass es für alles eine logische Erklärung gibt.
Das Leben lässt sich aber nur teilweise in ein Schema F Bild hinein zwängen.


Das ist eine sehr optimistische Haltung, die ich nicht immer aufbringe. Aber es ist der Grundtenor meiner Weltanschauung, dass wir nicht immer so dumm bleiben, wie wir es jetzt noch sind.

Wildkatze hat geschrieben:
Wie mächtig die Psyche sein kann, sieht man doch gerade bei nachgewiesenen Krebspatienten, die plötzlich geheilt werden. Und zwar auch ohne Lourdes und so :mrgreen:


Noja, Spontanheilungen physiologisch fassbarer Erkrankungen kommen vor. Aber zu selten, um eine systematische, wissenschaftliche Erforschung zu gestatten.
Bei psychosomatischen Erkrankungen kann aber die innere Kraft durchaus ihre Stärke beweisen.

Wildkatze hat geschrieben:
Der Glaube versetzt bekanntlich Berge.


Dies halte ich für ein recht hohles Sprichwort. Mir ist kein Fall von geologischen Veränderungen auf Grund von Glauben bekannt.

Wildkatze hat geschrieben:
Da muss man nicht unbedingt kurz vor dem Verhungern sein!


Solche extremen Körperstände habe ich, wie Drogen, nur als Voraussetzungen für Visionen, also halluzinatorische Erlebnisse genannt; nicht für Wunderheilungen.

Wildkatze hat geschrieben:
Ich werde mich mal in der Bibliothek auf die Suche machen. :-D


Da ich nur bei Canetti den Titel nannte, trage ich noch die anderen nach.
Sigmund Freud, Massenpsychologie und Ich-Analyse.
Wilhelm Reich, Die Massenpsycologie des Faschismus.
Erich Fromm, Die Anatomie der menschlichen Destruktivität.


Die Bücher von Leo Perutz sind, nachdem sie lange nur in Antiquaraten zu haben, inzwischen wieder im Handel.
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Worüber ich mich sehr freue.

Wildkatze hat geschrieben:
Kann man auch irgendwo Deine Arbeit lesen? Die würde mich interessieren.


Nein, natürlich nicht. Es war eine Proseminarsarbeit, aus kirchengeschichtlichen Büchern zusammen gestoppelt, und dieser Teil fand noch die Billigung des Dozenten. Mein vermutender Kommentar oder kommentierende Vermutung wurde mit Fragezeichen versehen.
Die paar Blätter landeten längst im Altpapier.

Gruß Fritz


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28. Jul 2009, 22:12

 
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Wildkatze hat geschrieben:
Der Glaube versetzt bekanntlich Berge.




Wenn der Hahn kräht auf dem Mist,
ändert sichs Wetter oder es bleibt wies ist.


Mit dem Versetzen der Berge verhält es sich ähnlich wie mit dem Wetter.

Das Sprichwort lautet dann wie folgt:

Wenn der Hahn glaubt an den Mist,
versetzen sich Berge oder eben nicht.


Nicht böse sein. Fiel mir nur so ein und konnte mich nicht zurückhalten das zu posten :devil


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28. Jul 2009, 22:19

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FritzR, der typische Vernunftsdenker :-D

Na ja, schliesslich bist Du ein Mann.

aber jetzt mal ehrlich:

du hast sicher auch schon gehört:

Wenn wir Frauen was sagen, was man nicht so ohne Weiteres erklären kann, heisst es, das habe frau (?) aus dem hohlen Bauch heraus gesagt.

Und sicher hast Du auch schon gelesen, dass man vor noch nicht allzu langer Zeit heraus gefunden hat, dass es in diesem Bauch auch eine Art primitiver Hirnzellen gibt, die auf eine Art denken, nichts vegessen und vor allem auf die man sich gefühlsmässig verlassen kann?

Wäre vielleicht gar nicht schlecht, wenn sich Mann auch wieder vermehrt darauf verlassen würde.

Zitat:
Nein, natürlich nicht. Es war eine Proseminarsarbeit, aus kirchengeschichtlichen Büchern zusammen gestoppelt, und dieser Teil fand noch die Billigung des Dozenten. Mein vermutender Kommentar oder kommentierende Vermutung wurde mit Fragezeichen versehen.
Die paar Blätter landeten längst im Altpapier.


Schade :cry:
Offenbar hast Du zu den sehr seltenen Studendtentypen gehört, die um sich herum jederzeit absolute Ordnung haben mussten :mrgreen:

Darf ich vermuten, dass die Fragezeichen von Deinem Dozenten stammten und Dich das gewurmt hat?

An sich ist es schon zu spät, aber trotzdem:
Autoritäten haben längst nicht immer recht!


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28. Jul 2009, 23:14

 
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Wildkatze hat geschrieben:
FritzR, der typische Vernunftsdenker :-D


Vernunftdenker ist moppelgedoppelt, wie weißer Schimmel. Ohne Vernunft zu denken, ist nicht Denken!

Wildkatze hat geschrieben:
Na ja, schliesslich bist Du ein Mann.


Ich bin nicht sicher, ob ich verstehe, was du damit sagen willst. Frauen und Männer empfinden unterschiedlich, nehmen unterschiedlich wahr, reagieren unterschiedlich, verhalten sich unterschiedlich.
Aber Denken! Denken ist nicht geschlechtsspezifisch.

Wildkatze hat geschrieben:
Und sicher hast Du auch schon gelesen, dass man vor noch nicht allzu langer Zeit heraus gefunden hat, dass es in diesem Bauch auch eine Art primitiver Hirnzellen gibt, die auf eine Art denken, nichts vegessen und vor allem auf die man sich gefühlsmässig verlassen kann?


Nein, davon habe ich noch nicts gelesen. Tell me more!

Wildkatze hat geschrieben:
Schade :cry:
Offenbar hast Du zu den sehr seltenen Studendtentypen gehört, die um sich herum jederzeit absolute Ordnung haben mussten :mrgreen:


Auch hier weiß ich nicht, wie du das meinst. Als ich beim dritten Umzug nach dem Studium die Kartons mit all den Mitschriften, Kopien, Exzerptionen etc. erneut mitschleppen sollte, besann ich mich nicht lange und - veranstaltete ein Autodafè.

Wildkatze hat geschrieben:
Darf ich vermuten, dass die Fragezeichen von Deinem Dozenten stammten und Dich das gewurmt hat?


Ersteres ist richtig, letzteres nicht. Ich hatte es nicht anderes erwartet.

Ich meine, wir müssten noch mehr über unsere Begrifflichkeit reden.

Gruß Fritz


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29. Jul 2009, 11:12

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FritzR hat geschrieben:

Wildkatze hat geschrieben:
Na ja, schliesslich bist Du ein Mann.


Ich bin nicht sicher, ob ich verstehe, was du damit sagen willst. Frauen und Männer empfinden unterschiedlich, nehmen unterschiedlich wahr, reagieren unterschiedlich, verhalten sich unterschiedlich.
Aber Denken! Denken ist nicht geschlechtsspezifisch.


Eben doch! Wenigstens zum Teil. Frauen lassen sich dabei oft mehr von ihren Gefühlen leiten. Interessanterweise kommt es trotzdem manchmal sehr gut heraus.
Männer unterdrücken oft das Gefühlsmässige.

FritzR hat geschrieben:
Wildkatze hat geschrieben:
Und sicher hast Du auch schon gelesen, dass man vor noch nicht allzu langer Zeit heraus gefunden hat, dass es in diesem Bauch auch eine Art primitiver Hirnzellen gibt, die auf eine Art denken, nichts vegessen und vor allem auf die man sich gefühlsmässig verlassen kann?


Nein, davon habe ich noch nicts gelesen. Tell me more!


Ich such Dir mal die Daten raus. Jedenfalls ist das Thema recht interessant. Grundlage für diese Forschung war ,wenn ich mich recht erinnere, eben die Beobachtung, wie Frau und Mann denken. Dazu kam der oft gehörte "Vorwurf", Frauen würden immer aus dem hohlen Bauch ihre Entscheidungen treffen. Es ist noch nicht allzu lange her (zwischen 4 und 1 Jahr vielleicht :???: ), da man diese speziellen Nervenzelen im Darm entdeckt hat und ihre Funktion beobachten konnte.


FritzR hat geschrieben:
Wildkatze hat geschrieben:
Schade :cry:
Offenbar hast Du zu den sehr seltenen Studendtentypen gehört, die um sich herum jederzeit absolute Ordnung haben mussten :mrgreen:


Auch hier weiß ich nicht, wie du das meinst. Als ich beim dritten Umzug nach dem Studium die Kartons mit all den Mitschriften, Kopien, Exzerptionen etc. erneut mitschleppen sollte, besann ich mich nicht lange und - veranstaltete ein Autodafè.

Gruß Fritz


:mrgreen: :mrgreen:

War einfach eine kleine Nebenbemerkung. Ich habe schon die Bude von nicht wenigen Studenten und Studentinnen gesehen. Mit ganz wenigen Ausnahmen herrschte bei denen malerische Unordnung. :mrgreen:


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29. Jul 2009, 11:25

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Im übrigen kann ich auch nicht daran glauben. Was mir aber auffällt ist, dass diese Wallfahrtsorte meistens an sehr idyllischen Plätzen sind. Man fühlt sich dort irgendwie wohl und ist mitten in der Natur. Es scheint da "wohlig zu kribblen".

Verblüffend finde ich auch, dass man oft immer wieder am gleichen Ort alte Heiligtümer findet. Es gibt mit Messgeräten messbare Orte, wo die Energiestrahlung höher ist als sonst. Kann ja sein, dass empfindliche Menschen die spüren und dann kommt der REst dazu. Alles Weitere ist...

Es sit doch schön, wenn mal so viele Menschen friedlich zusammen kommen, alle mit dem gleichen Ziel und dabei Mord und Totschlag vergessen.

Wenn Wallfahrtsorte nur schon dieses Ziel erreichen, dann sollten wir doch darüber glücklich sein. Ob wir nun daran glauben oder nicht :-D


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29. Jul 2009, 12:23

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Wildkatze hat geschrieben:

Was mir aber auffällt ist, dass diese Wallfahrtsorte meistens an sehr idyllischen Plätzen sind. Man fühlt sich dort irgendwie wohl und ist mitten in der Natur. Es scheint da "wohlig zu kribblen".


Ja,genau das habe ich auch schon festgestellt! :)

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29. Jul 2009, 13:42

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Waldbaum hat geschrieben:
Wildkatze hat geschrieben:

Was mir aber auffällt ist, dass diese Wallfahrtsorte meistens an sehr idyllischen Plätzen sind. Man fühlt sich dort irgendwie wohl und ist mitten in der Natur. Es scheint da "wohlig zu kribblen".


Ja,genau das habe ich auch schon festgestellt! :)


Und irgendwo (wenn ich den Link finde, wird sofort nachgeliefert :) ) habe ich auch gelesen, dass man Energiefelder ganz objektiv mit Geräten messen kann. Es gibt glaub sogar ein Buch über Energieorte in der Schweiz, wo man sich richtig gut erholen könne.

Auch solche Wallfahrtsorte sind messbare Energieorte.

Ich bin nicht besonders gläubig, abergläubisch schon gar nicht.
Wir wohnen in der Nähe von Mariastein. Dort gibt es auch eine Mariengrotte, die sehr fleissig besucht wird. Sogar von Hindu, Buddhisten und einmal habe ich dort sogar Moslems angetroffen.

Ich gehe von Zeit zu Zeit dorthin, wenn ich traurig bin und Sorgen habe. Ich bete nicht, ich mache auch sonst noch viel, sitze einfach da und lasse die Umgebung auf mich wirken. Nach einer gewissen Zeit fühle ich mich jedesmal getröstet und zuversichtlich.

Ich habe das schon an einem anderen Ort im Wald erfahren. ERst seit Kurzem weiss ich, dass dort die kläglichen Überreste eines keltischen Heiligtums gefunden wurden.

Es MUSS sowas wie Energiefelder geben.

Ich gebe Dir Recht, FritzR, dass es für alles eine wissenschaftliche Erklärung geben muss. Unsere Wissenschaft weiss aber bis heute nur einen winzigen Teil dessen, was es noch zu entdecken gibt.

FritzR hat geschrieben:
Zitat:
Wildkatze hat folgendes geschrieben:
Da muss man nicht unbedingt kurz vor dem Verhungern sein!



Solche extremen Körperstände habe ich, wie Drogen, nur als Voraussetzungen für Visionen, also halluzinatorische Erlebnisse genannt; nicht für Wunderheilungen.


Meine Bemerkung war auch zu den Visionen gedacht
:mrgreen:

Und ich bin immer noch anderer Meinung. Wenn die Behauptung von Hunger, Drogen usw. wahr wäre, dann müsste der grösste Teil der kleinen Kinder immer unter Hunger leiden oder Drogen zu sich nehmen und ebenfalls ein rechter Teil der Isländer. Beide, Kinder wie Isländer, haben sehr viele Visionen! :mrgreen:


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29. Jul 2009, 17:02

 
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Wildkatze hat geschrieben:
Eben doch! Wenigstens zum Teil. Frauen lassen sich dabei oft mehr von ihren Gefühlen leiten. Interessanterweise kommt es trotzdem manchmal sehr gut heraus.
Männer unterdrücken oft das Gefühlsmässige.


Dann, bitte schön, nenne ich diese Hirntätigkeit eben nicht "Denken".

Man mag es dann Intuition nennen oder Schwurbeln oder Ahnen oder Bauchen, or what else!

Ist aber eben nicht "Denken"!

Wildkatze hat geschrieben:
War einfach eine kleine Nebenbemerkung. Ich habe schon die Bude von nicht wenigen Studenten und Studentinnen gesehen. Mit ganz wenigen Ausnahmen herrschte bei denen malerische Unordnung.


Wobei du durchaus ins Schwarze getroffen hast. Ich hab zehn Jahre lang studiert; acht Jahre davon in einer WG gewohnt.
Kein/e Besucher/in wollte glauben, dass wir keine Putzfrau angestellt hätten.

Dass ich ein ordentlicher Mensch bin, bisweilen penibel und manchmal gar Pedant, dürfte ein/e aufmerksame/r Leser/in meiner Beiträge längst bemerkt haben.
Wirft man mir Derartiges vor, so höre ich ein Lob!

Da berufe ich mich auf Rilke: Er war ein Dichter und hasste das Ungefähre. (aus dem Kopf zitiert)

Ich hoffe, das stört die Kommunikation nicht zu sehr.

Gruß fritz


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