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Ganescha, der Elefantengott

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10. Apr 2009, 11:33

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 Ganescha, der Elefantengott
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Ganesha, auch bekannt als Vinayaka oder Ganapathi, ist der Sohn Shivas und Parvatis. Die Hindus verehren Ganesha als einen der prominentesten und beliebtesten der angebeteten Gottheiten. "Ganah" bedeutet auf Sanskrit Vielheit; "Isha" heißt Herr. Folglich bedeutet Ganesha "Herr aller Wesen". Ganesha wird auch Ekadanta (derjenige mit einem Stoßzahn) genannt, sowie Vighneswara, Herr und Zerstörer von Hindernissen, Varada (Wohltaten schenkend) und Sidhhita (Geber von Erfolg in aller Arbeit).


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Ein Zerstörer von Hindernissen! Ein guter Gott! :torte

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10. Apr 2009, 12:40

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10. Apr 2009, 12:41

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Selbst gemalt, Lavender? :knuddel


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10. Apr 2009, 12:42

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Nö, selbst hochgeladen, mit dem Malen hab ichs nicht so... :mrgreen:

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11. Apr 2009, 04:22

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Auch bei Hindu-Gemeinden in Deutschland wird das Fest dieses Gottes gefeiert. :)

Dieses Jahr will ich mal versuchen, eines dieser Feste zu besuchen. :torte

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29. Mai 2009, 08:39

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Eben hab ich mich wieder daran erinnert:

Im Juni soll in Stuttgart das Genesha-Fest gefeiert werden. :torte

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6. Jun 2009, 19:18

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Aaah Ganesh Chaturthi..
Ja das geht nach dem Mondkalender. "Meist" ist das dort alles so um den September. An diesen Tagen wo das Fest gefeiert wird sind die Hindus in dem Glauben das "der Gott" zu Besuch bei ihnen ist.In Mumbai wird das fest sehr ausgiebig gefeiert.Meist werden große Statuen von Ganesha rausgestellt. Am Haus, im Garten usw.

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6. Jun 2009, 19:54

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Dieses Jahr soll das Fest am 12. Juli gefeiert werden, habe ich gehört. :)

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7. Jun 2009, 00:17

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Ich bin ehrlich, dieses Jahr habe mich wenig intensiver damit beschäftigt. Ich wusste gar nicht wann es dieses Jahr gewesen wäre! :-D

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7. Jun 2009, 12:08

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Ganesha ist mein absoluter "Lieblingsgott"

Hier ist seine Geschichte:

Ganesha
Meist wird er dargestellt als roter, beleibter Mann oder als Kind mit einem Elefantenkopf, der nur einen Stoßzahn hat, oft auf einer Lotusblüte sitzend. Bei ihm ist immer sein Reittier, eine Maus oder Ratte , die ebenfalls unter anderem Symbol für Intelligenz und Stärke ist.Seine vier Arme sind in der hinduistischen Mythologieu. a. ein Zeichen von Virtuosität, von überlegener (göttlicher) Macht. Sie tragen in traditionellen Darstellungen eine Waffe u. a. als Zeichen des Schutzes und seines Kampfes gegen alles Übel, eine Lotusblüte u. a. Zeichen der geistigen Wiedergeburt, Weisheit und Reinheit, ReinkarnationAuf anderen Darstellungen trägt er ein Buch sowie eine Mala, eine Gebetskette. Seinen zweiten Stoßzahn verlor er der Legende nach im Kampf gegen Parashurama (Rama-mit-der-Axt), Vishnus sechste Inkarnation. Seine anderen beiden Hände signalisieren dem Gläubigen in bestimmten Handstellungen Mudras: Fürchte dich nicht!- (trostspendende Mudra) und versprechen in der gebenden Geste seine Gnade. Meist steht eine Schale mit kugelrunden '“Laddus“ ' vor ihm, das sind spezielle Süßigkeiten, die neben vielschichtiger spiritueller Bedeutung Ganeshas Liebe zum Essen darstellen.Rätselhaft erscheint Ganeshas Mischform aus Mensch und Elefant. Am ehesten verständlich ist sie über den Elefanten, ein wichtiges Symboltier, in der Mythologie Wächter und Träger des Alls. In der gesamten hinduistischen Symbolik erscheinen Elefanten und Ganesha abwechselnd, z. B. als Glückszeichen und Hüter an Wohnhäusern ebenso wie an Tempeln.

Mythologie
Unzählige Legenden bieten verschiedene Versionen als Erklärung für die Entstehung Ganeshas an. Eine z. B. berichtet, dass Parvati, Shivas Ehefrau, Ganesha in Abwesenheit Shivas geschaffen hätte: Demnach beobachtete dieser seine Ehefrau gerne beim Baden, was ihr aber nicht gefiel. So formte sie aus dem Lehm, mit dem sie ihren Körper eingerieben hatte, einen kleinen Buben, übergoss ihn mit Gangeswasser und erweckte ihn so zum Leben. Sie nannte ihn Ganesha und setzte ihn als Wache vor ihr Badehaus. Als Shiva kam, versperrte Ganesha ihm den Weg. Shiva schlug ihm den Kopf ab, und gelangte so in das Bad Parvatis. Als Shiva bemerkte, dass er gerade Parvatis Sohn getötet hatte, befahl er seinen Dienern den Kopf des ersten Tieres zu bringen auf welches sie treffen würden. Das erste Tier war ein Elefant. Dessen Kopf setzte Shiva auf Ganeshas Rumpf, um ihn ins Leben zurückzubringen. Andere Geschichten lassen Shiva als Vater Ganesha ohne Zutun einer Frau erschaffen, während die weniger bekannten Erzählungen der Vishnu-Mythologie den Elefantenköpfigen als Sohn von Vishnu betrachten.
Ganesha, auch bekannt als Vinayaka oder Ganapathi, ist der Sohn Shivas und Parvatis. Die Hindus verehren Ganesha als einen der prominentesten und beliebtesten der angebeteten Gottheiten. "Ganah" bedeutet auf Sanskrit Vielheit; "Isha" heißt Herr. Folglich bedeutet Ganesha "Herr aller Wesen". Ganesha wird auch Ekadanta (derjenige mit einem Stoßzahn) genannt, sowie Vighneswara, Herr und Zerstörer von Hindernissen, Varada (Wohltaten schenkend) und Sidhhita (Geber von Erfolg in aller Arbeit).

Geburt
Die Brahmanda Purana erzählt eine Geschichte: Die Dämonen schufen Hindernisse und verhinderten, daß in Weltlichkeit gefangene Seelen fortschritten der Erlösung entgegen. Die Göttin Devi sah dieses traurige Spiel und in ihrem Mitgefühl beschloß sie, diesem Übel ein Ende zu setzen. Die Dämonen erdreisteten sich sogar den Göttern Hindernisse in den Weg zu legen. An diesem Punkt schaute Devi Lalita in Shivas Antlitz und lächelte. Aus dem Strahlen ihres Lächelns ging eine Gottheit mit einem Elefantengesicht hervor. Devi setzte diese Gottheit, Vighneshwara, den Beseitiger von Hindernissen, ein, um den Dämonen Einhalt zu gebieten. Sie zerstörte die Blockaden auf dem Weg der Götter. Das erklärt, warum die Menschen Ganesha zu Beginn aller vielversprechenden Unternehmungen verehren.Gemäß hinduistischer Legende hat Ganesha einen menschlichen Körper und einen Elefantenkopf. Einer seiner Stoßzähne ist abgebrochen, und er hat einen großen Bauch. Er sitzt mit einem Bein unter dem anderen. In seiner Nähe befindet sich schmackhafte Nahrung, die als Opfergabe dargebracht wurde. Zu seinen Füßen liegt eine Maus.Jeder Teil von Ganeshas Körper symbolisiert ein spirituelles Prinzip. Ganeshas große Ohren und Kopf weisen auf Weisheit, die durch sravana (Hören) und manana (Denken) erworben wurde. Ein Elefantenkopf auf einem menschlichen Körper repräsentiert höchste Weisheit. DerRüssel repräsentiert den Intellekt oder Unterscheidungskraft, die aus Weisheit hervorgeht. Der Rüssel besitzt die besondere Fähigkeit gröberer als auch feiner Betätigung. Ein Rüssel kann einen Baum ausreißen, aber auch eine Nadel aufheben. Ganeshas Denken erfaßt das Reich der Materie und das des Geistes (spirituelles Reich). Zwei Stoßzähne symbolisieren die Gegensatzpaare: Freude und Schmerzen, heiß und kalt, Tag und Nacht, Ehre und Schmach. Daß Ganesha über nur einen Stoßzahn verfügt, weist darauf, daß er alle Dualitäten transzendiert hat. Ganeshas großer Bauch bedeutet, daß er Vollkommenheit erreicht hat und alle Erfahrungen konsumieren und absorbieren kann. Ganesha hat vier Arme. Diese vier Arme repräsentieren die vier Aspekte des feinstofflichen Körpers: Geist, Intellekt, Ego und Bewußtsein. In einer Hand hält er eine Axt und in der anderen ein Seil. Die Axt symbolisiert die Zerstörung aller Wünsche und Bindungen. Mit dem Seil zieht Ganesha den Sucher aus seinen weltlichen Problemen und verbindet ihn mit ewiger Glückseligkeit. In der dritten Hand hält Ganesha eine Süßigkeit, die die Belohnung spiritueller Suche darstellt. In der vierten Hand hält er eine Lotusblume, die das höchste Ziel der menschlichen Evolution versinnbildlicht: Erleuchtung. Künster stellen Ganesha oft die Axt und das Seil mit zwei seiner Hände haltend dar. Dann lassen sie eine seiner Hände eine heilige Handstellung (mudra) einnehmen, die Schutz und Segen gewährt. Ganeshas Kopf enthält kleine, durchdringende Augen, die das winzigste Detail jedweden Gegenstands untersuchen können. Diese Augen verfügen über die innere Schau, den Geist Gottes in jedem zu sehen. Ganeshas Gefährt ist eine kleine Maus. Die Maus steht für Egoismus und weltliche Wünsche, worin die Ursache für all unser Leiden liegt. So wie die Maus in Dunkelheit lebt und stiehlt, so lebt unser Bewußtsein in Unwissenheit und ist ständig beschäftigt mit materiellen Gewinnen, wodurch unser innerer Friede gestohlen wird. Ganesha beherrscht sein Gefährt vollständig, d.h. er hat Egoismus und Wunschnatur überwunden.
Ganesha, der auf seiner Maus reitet, steht für einen vollendeten Menschen, der seinen begrenzten Körper, Fühlen und Denken, dargestellt durch die Maus, benutzt, um die grenzenlose Wahrheit, die Ganesha symbolisiert, zu übermitteln. Körper, Fühlen und Denken sind begrenzt. Es ist ihnen nicht möglich, den unbegrenzten Atman zum Ausdruck zu bringen. Der Intellekt des Durchschnittsmenschen kann die Wahrheit nicht begreifen.

Südindien verehrt Ganesha als unverheiratet im Zölibat lebend. In Nordindien glaubten die Menschen, er habe zwei Gemahlinnen: Buddhi oder Wissen und Siddhi oder Wohlstand. In einigen Teilen Indiens wird Riddhi oder Erfolg statt Buddhi als seine Gemahlin betrachtet. Diese Gemahlinnen versinnbildlichen, daß Meditation auf "Aum" (Ganesha) nicht nur spirituelle Erleuchtung bringt, sondern auch Wissen und Wohlstand oder Erfolg. Manche betrachten die Gemahlinnen als Eigenschaften, die mit Ganesha in Verbindung stehen.

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7. Jun 2009, 12:10

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und noch ein Foto von ihm

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7. Jun 2009, 12:12

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hat irgendwie nicht geklappt mit dem Foto !! :oops: :oops:

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7. Jun 2009, 12:35

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Hier ein Rückblick auf ein Ganesha-Fest in Stuttgart im Jahre 2003.

Dieses Jahr werde ich selbst dabei sein - so der Elefanten-Gott will:

Zitat:
On August 8, 2003 INDO Link reported, that "a Ratha (chariot) festival was celebrated for the first time in the streets of Stuttgart by the local Indian community last Saturday.

Many German residents of the city stretched their necks out of their windows, unbelievingly, as hundreds of Hindus pulled the Elephant God [Ganesha] on a holy vehicle through the streets.

For nine days, the Hindus living in Stuttgart and the surrounding region have been celebrating. This Saturday was the highpoint of the festival."


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3. Jul 2009, 13:06

 Hesse zu Ganesha
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Hermann Hesse, aus Kurgast

An den Wänden warteten freundlich, dumm und ein wenig verlegen die hübschen Landschaften, und von der Saaldecke herab, Einfälle eines verschollenen Dekorateurs, blickten freundlich und unverlegen vier bemalte Elefantenköpfe, welche mir an früheren Tagen oft Freude gemacht haben, denn ich bin ein Freund und Anbeter der indischen Götter und sah in jedem dieser Köpfe den feinen, klugen, elefantenköpfigen Gott Ganesha, den ich sehr verehre. Und oft, während ich von meinem Tischchen zu den Elefanten hinaufgesehen, hatte ich mich darüber besonnen, woran nun das liege, daß man mir in meiner Kindheit erzählt hatte, der Vorzug des Christentums bestehe hauptsächlich darin, daß es keine Götter und Götzenbilder kenne, und daß ich doch, je älter und klüger ich werde, gerade darin den großen Nachteil dieser Religion sehe, daß sie, außer der wunderbaren katholischen Maria, so gar keine Götter und Götterbilder hat. Ich gäbe viel dafür, wenn zum Beispiel die Apostel, statt etwas langweilige und zu fürchtende Prediger, Götter mit allerlei herrlichen Kräften und Naturzeichen wären, und sehe nur einen schwachen, immerhin willkommenen Ersatz dafür in den Tieren der Evangelisten.


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14. Jul 2009, 23:35

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Gestern nun war ich bei diesem Ganesha-Fest in Stuttgart.

Schon von weitemn waren Trommeln zu hören und ein Instrument, das wie das Tröööööten eines Elefanten klang.

Schon dachte ich, eine Prozession nähere sich, so laut war das Tröööten und Trommeln.

Doch noch fand das Fest im Saale statt: Auf einer Etage in einem ganz normalen Mehrfamilienhaus im 2. Stock.

Im 1. Stock ist übrigens eine Moschee untergebracht.

Und diese islamische Gemeine hatte auch den Hindus dann ihr Parkplatzgelände für den Fest-Basar überlassen.

Ein schönes Zeichen von Solidariät, wie es in Indien selbst wohl nicht überall selbstverständlich ist.

Zur Mittagszeit dann begann die Prozession.

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14. Jul 2009, 23:41

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Ein leuchtend bunter Festwagen mit Gott Ganesha wurde von einer Gruppe Hindus in farbenprächtigen Gewändern an zwei Stricken durch die Straßen gezogen.

Rechts zogen die Frauen, links die Männer.

Immer wieder gab es einen Halt, wenn dem Gott Ganesha geopfert wurde.

Eigentlich gab es mehr Halte als Vorwärtskommen.

Und dieses exotische Treiben spielte sich in einer absolut bieder-farblosen Stuttgarter Industrie-Vorort-Straße ab.

Ein schöner Kontrast!

Ganesha sei bedankt!

:torte

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15. Jul 2009, 05:47

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Und hier noch ein kleiner Bericht über die schwäbischen Hindus - aus der Stuttgarter Zeitung:

Zitat:
Jeden Freitag kommen bis zu 150 Menschen zur Puja zu Ehren des Hindu-Elefantengottes Ganesha. Der Freitag gilt als wichtiger Tag im Kalender der Hindus, an dem kein Alkohol getrunken und auch kein Fleisch gegessen wird.

Bevor die Zeremonie nun bald beginnen kann, sind noch einige Vorbereitungen nötig, die nach dem Ritual nur der Priester
durchführen darf:

"Ich bereite mehrere Speisen aus Reis, Palmzucker, Nüssen und verschiedenen Gewürzen vor, von denen später ein Teil den Göttern geopfert und ein weiterer von den Gläubigen nach der Puja verspeist wird", sagt der Priester.

Die Hindus nennen dies Prasad - es ist eine besondere Mahlzeit, die die Gläubigen mit dem entsprechenden Gott teilen.


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15. Jul 2009, 20:01

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Wann genau ist denn diese Ganesh Chaturthi dieses Jahr?

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20. Mai 2010, 17:11

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 Re: Ganesha
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Das habe ich eben dazu gefunden:

Zitat:
Ganesh Chaturthi in 2010 is on Saturday, the 11th of September.


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20. Mai 2010, 17:13

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Lavender hat geschrieben:

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Und beim Foren-Treffen in Berlin habe ich am Sonntag in der Hasenheide auch den provisorischen Tempel für Ganescha dort gesehen. :torte

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