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Die Grenze zwischen Begeisterung und Fanatismus

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26. Jun 2011, 09:33

 Die Grenze zwischen Begeisterung und Fanatismus
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Eine freudige Lebenseinstellung zu irgendwas kann eine positive oder eine negative Seite haben.

Die positive ist die Begeisterung, die Freude, das Interesse, die Lebenslust an einer Sache.
Die negative Seite ist Fanatismus, wenn jemand fast bessessen und blind anderen diese Sache aufdrängen will.

Aber wo ist da die Grenze?
Darf man über das, was man gerne macht oder wovon man überzeugt ist, überhaupt sprechen, oder läuft man gleich Gefahr als fanatisch zu gelten?
Oder ist schweigen darüber der bessere Weg?


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26. Jun 2011, 13:26

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 Re: Die Grenze zwischen Begeisterung und Fanatismus
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Waldveilchen hat geschrieben:
Darf man über das, was man gerne macht oder wovon man überzeugt ist, überhaupt sprechen, oder läuft man gleich Gefahr als fanatisch zu gelten?
Oder ist schweigen darüber der bessere Weg?



Kommt darauf an, WAS es ist. Gaertnern beispielsweise gilt als nuetzliches und Freude bringendes Hobby, ueber das man mit vielen sprechen kann, vor allem aber mit anderen Gaertnern. Die Nichtgaertner finden es vermutlich nervig, wenn einer staendig davon redet.


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26. Jun 2011, 13:49

 Re: Die Grenze zwischen Begeisterung und Fanatismus
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Das ist ein gutes Beispiel.

Meine Mutter kennt überhaupt nur ein Hobby - unseren Garten.
Heute kann sie natürlich nicht mehr arbeiten, aber trotzdem ist der Garten für sie alles.
Sie ist fast fanatisch und meint jeder der einen Garten besitzt, müsse sich in jeder freien Minute nur um seinen Garten kümmern!!!!
Dass andere Menschen andere Hobbies haben wie fortfahren, zum Heurigen gehen, Fußball spielen,... das kann sie nicht akzeptieren und findet das alles unnütz und bloße Zeitverschwendung. Das nenne ich schon fanatisch. :mrgreen:


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26. Jun 2011, 14:09

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 Re: Die Grenze zwischen Begeisterung und Fanatismus
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Waldveilchen hat geschrieben:
Eine freudige Lebenseinstellung zu irgendwas kann eine positive oder eine negative Seite haben.

Die positive ist die Begeisterung, die Freude, das Interesse, die Lebenslust an einer Sache.
Die negative Seite ist Fanatismus, wenn jemand fast bessessen und blind anderen diese Sache aufdrängen will.

Aber wo ist da die Grenze?
Darf man über das, was man gerne macht oder wovon man überzeugt ist, überhaupt sprechen, oder läuft man gleich Gefahr als fanatisch zu gelten?
Oder ist schweigen darüber der bessere Weg?



Ich denke, wenn sich jemand hundertprozentig für eine Sache einsetzt, von ihr begeistert ist, sich für nichts anderes interessiert, ist das in Ordnung (so sie nicht destruktiv ist), wenn er damit glücklich ist UND ER RESPEKTIERT, DASS ANDERE ANDERS DENKEN UND HANDELN.
(DAS scheint bei deiner Mutter ja nicht so zu sein, Waldveilchen.)

Es macht dann aber Sinn, wenn er über seine "Passion" in der Hauptsache mit Leuten redet, die ein ähnliches Interesse haben.


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26. Jun 2011, 14:32

 Re: Die Grenze zwischen Begeisterung und Fanatismus
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Da hast du recht Sommerwind.

Zitat:
Es macht dann aber Sinn, wenn er über seine "Passion" in der Hauptsache mit Leuten redet, die ein ähnliches Interesse haben.

Das finde ich besonders weise.


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30. Jun 2011, 13:27

 Re: Die Grenze zwischen Begeisterung und Fanatismus
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Ich vermag nicht, eine klare Grenze zwischen Begeisterung und Fanatismus zu ziehen, sehe mich noch nicht einmal in der Lage, beide Begriffe präzise zu definieren.

Sicherlich verschwimmen die Grenzen, und wenn ich an das Wort "Fan" denke, obwohl natürlich von "Fanatismus" abgeleitet, so sehe ich DANN auch wenig Negatives: ---"scotlandFAN", Beatles-FAN" u.a.m.

Indessen habe ich mich immer wieder dabei "erwischt", dass ich gern und geradezu missionarisch andere Menschen für meine Hobbies zu interessieren, wenn nicht gar zu begeistern versuche...


Grundsätzlich muss ich den Reflexionen von "Sommerwind" zustimmen !


Gruß - Peter


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7. Jul 2011, 23:23

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 Re: Die Grenze zwischen Begeisterung und Fanatismus
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Im Sport sind die Grenzen schleichend und manchmal nicht mehr zu unterscheiden.
Gruß Karin

_________________
Gruß Karin
aus Duisburg, der Stadt an Rhein und Ruhr
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8. Jul 2011, 03:37

 Re: Die Grenze zwischen Begeisterung und Fanatismus
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Das stimmt allerdings beim Sport.

Leistungssportler brauchen auch diese Einstellung dazu, um gewinnen zu können.


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23. Sep 2015, 00:17

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 Re: Die Grenze zwischen Begeisterung und Fanatismus
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Waldveilchen hat geschrieben:
Die positive ist die Begeisterung, die Freude, das Interesse, die Lebenslust an einer Sache.
Die negative Seite ist Fanatismus, wenn jemand fast bessessen und blind anderen diese Sache aufdrängen will.


Salafisten verbreiten eindeutig die negative Seite, und verkaufen es als die positive Seite!


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23. Sep 2015, 17:23

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 Re: Die Grenze zwischen Begeisterung und Fanatismus
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miss hat geschrieben:
Indessen habe ich mich immer wieder dabei "erwischt", dass ich gern und geradezu missionarisch andere Menschen für meine Hobbies zu interessieren, wenn nicht gar zu begeistern versuche...


Dieses Verhalten ist ja gar nicht so selten. Wieso wird bei dies- und das- und jenes- versucht
zu missionieren? :weißnix

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Vor Problemen davon zu laufen ist eine Bankrotterklärung des Charakters

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