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die Amischen

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9. Mär 2009, 00:07

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 die Amischen
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Sicher habt ihr auch schon von den Amischen gehört.

Hier etwas Anfangs-Info zum Thema:



Zitat:
Die Amischen (engl. Amish ['aːmɪʃ]) sind eine christliche Religionsgemeinschaft. Sie haben ihre Wurzeln in der Täuferbewegung des 16. Jahrhunderts. Im Jahre 1693 spalteten sich die Amischen von der Gruppe der Mennoniten ab. Heute leben sie in 26 Staaten der Vereinigten Staaten in 1200 Siedlungen.

Sie führen ein stark im Agrarbereich verwurzeltes Leben und sind bekannt dafür, dass sie den technischen Fortschritt in vielen Fällen ablehnen und Neuerungen nur nach sorgfältiger Überlegung akzeptieren. Die Amischen legen großen Wert auf Familie, Gemeinschaft und Abgeschiedenheit von der Außenwelt. Sie stammen überwiegend von Südwestdeutschen bzw. Deutschschweizern ab und sprechen untereinander meist Pennsylvaniadeutsch.



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9. Mär 2009, 00:11

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Zitat:
Eine Sprachprobe als Letztes (obiger Absatz in Penna.dt.): Die englisch Sproch hen Amische ebbmols juscht ge’just far mit die outside Welt zu kommunikäte. Dieweil sie nau immer mehr mit die outside Welt verbunne sin, ischt der Use vun die englisch Sproch ge’wochse, was een Deel Leit critical sehne.



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Ich mag diese Sprache! :love4

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9. Mär 2009, 00:44

 
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Wie ich schon in einem anderen Thread erwaehnt habe, bin ich von der amischen Lebensweise sehr beeindruckt. Die leben noch das friedliche Leben, das heute kaum noch in unserer Welt existiert. Die Familienzusammengehoerigkeit ist auch enorm. Auch wenn sie nicht blutsververwandt sind, sind sie doch alle eine grosse Familie und helfen sich gegenseitig.

Es ist auch nicht dass man gezwungen wird dieses Leben zu fuehren. Wenn sie Teenager sind duerfen sie fuer ein Jahr ihr eigenes Leben fuehren und machen was sie wollen. Danach koennen sie selber entscheiden ob sie zurueck wollen oder nicht.


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9. Mär 2009, 00:47

 
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Kennt jemand dieses Lied, "Amish Paradise"? :mrgreen: Es passt so gut zum Thema.

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9. Mär 2009, 08:18

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Ich schliesse mich Pat's Worten an. Ueber die Amischen hoert man nur Gutes und selber hab ich nicht viel weniger gehoert. Mit einer Ausnahme ... ich mag nicht, wie Maenner mit ihren Frauen umgehen. Vielleicht ist das nicht ueberall der Fall, aber in Florida waren diese Hosentraegerbewffneten, baertigen Dinge kein Vorbild. Auf der anderen Seite gehoerten amische Familien zu meinen guten Gaesten in unserem Bed&Breakfast. Hatten Stil und Manieren, welche man unter den hiesigen Landsleuten vergeblich sucht. Einige hinterliessen mir sehr schoene Aquarelle, die sie in unseren Raeumen malten.

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9. Mär 2009, 10:04

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Blättchen
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Ich bewundere Sie, denn sie halten an Traditionen fest ohne sich von der Gesellschaft vereinnahmen zu lassen.

Die meisten heutzutage schwimmen doch im Strom der Gesellschaft mit.
Ich denke auch, dass sie ein hartes Leben führen, schwere körperliche Arbeit usw.
Aber sie sind wahrscheinlich glücklich.

Naja, ihre Kleidung usw. ist nicht unbedingt mein Geschmack, aber muss es ja auch nicht.

Schwierig wird es nur, wenn ein Otto-Normalo sich in einen Amischen verliebt. Die haben es überhaupt nicht leicht, wenn überhaupt eine Beziehung die Möglichkeit hat, zustande zu kommen.

Eure Canada


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9. Mär 2009, 10:51

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Da gibt es doch noch die Hutterer.
Ich meine, die wären von der Lebensweise ganz ähnlich wie die Amischen.


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9. Mär 2009, 15:09

 
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Ich fand es auch toll wie sie sich verhalten haben, als diese Maedchen in der Schule umgebracht wurden. Das war ja eine ganz schreckliche Sache. Dadurch dass sie sich aber mit den Medien erst gar nicht abgeben haben, kam es auch zu keinem Medienspektakel und die Eltern konnten in Ruhe trauern.


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9. Mär 2009, 15:23

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Hier der Inhalt eines spannenden Films, in dem man wie nebenbei auch einiges über das Leben der Amischen erfährt: "Der einzige Zeuge".


Zitat:
Während der 7-jährige amische Junge Samuel Lapp mit seiner verwitweten Mutter Rachel im Bahnhof von Philadelphia auf den Zug wartet, wird er auf der Bahnhofstoilette Zeuge eines Mordes. Es stellt sich heraus, dass der Mörder der korrupte Polizeibeamte James McFee ist. Detective John Book beschließt, den Jungen und seine Mutter zu verstecken, um sie zu schützen. Er informiert seinen Vorgesetzten Paul Schaeffer, ohne zu wissen, dass dieser mit McFee unter einer Decke steckt. McFee lauert John in einer Tiefgarage auf und verletzt ihn durch einen Bauchschuss schwer. Daraufhin taucht John mit Samuel und Rachel in deren Amischen-Gemeinschaft unter. Wieder genesen, verkleidet er sich als Amischer, beteiligt sich am Leben der Gemeinschaft und verliebt sich in die Witwe Rachel, die aber auch von dem Amischen Daniel Hochleitner umworben wird.

Als John Book eines Tages in die Stadt fährt, um zu telefonieren, wird er in eine Auseinandersetzung mit Jugendlichen hineingezogen, die die Amish provozieren. Dabei fliegt seine Tarnung auf, und die Polizisten der Stadt erfahren von seinem für einen Amischen untypischen Verhalten. Kurz darauf kommen McFee, Schaeffer und ihr Komplize Fergie in die Siedlung, um ihn zu suchen und umzubringen. John, der unbewaffnet ist, versteckt sich in der Scheune. Es gelingt ihm, Fergie unter einem Haufen Mais zu begraben, dann mit Fergies Gewehr McFee zu erschießen und schließlich Schaeffer zur Aufgabe zu bewegen. Am Ende verabschiedet er sich von Samuel und Rachel und verlässt die Siedlung. Unterwegs begegnet er Hochleitner, der offenbar auf dem Weg zu Rachel ist.

Der Film stellt die starken Kontraste zwischen der wurzel- und gefühllosen Stadtwelt, in der John Book lebt, und dem einfachen vorindustriellen Landleben der Amischen dar. In einigen Szenen kann Harrison Ford auch seine Erfahrungen in seinem erlernten Beruf als Schreiner einbringen.



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9. Mär 2009, 23:04

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Ich erinnere mich - diesen Film habe ich auch gesehen und war recht beeindruckt.

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9. Mär 2009, 23:39

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Lidani hat geschrieben:
diesen Film habe ich auch gesehen und war recht beeindruckt.


So war das damals auch bei mir!

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Gnädigster und durchlauchtigster aller Lords der Highlands and Islands, Bezwinger des Loch-Ness-Monsters,
Freund der Stewarts, Herrscher über Caithness, Orkney and Shetland,
Fürst der Fair Isle und der nördlichen Nordsee, Lord of Inverness,
gefürsteter Herzog von Drumnadrochit, Blairgowrie and Dunkeld


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23. Jan 2011, 03:11

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 Re: die Amischen
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Und heute ist der Tag des Menno: :torte

vornamen/menno-t6265.html

Und:

Zitat:
Menno Simons wurde 1524 zum Priester geweiht. Mit der Theologie der Reformation, besonders Schriften von Martin Luther und Martin Bucer, war er durchaus vertraut, aber er blieb der katholischen Kirche treu. 1531 kam Menno als Priester nach Witmarsum, wo er sich weiter intensiv mit der Reformation, inbesonders mit der Täuferbewegung, beschäftigte - umstritten ist, ob der als Täufer bei einer bewaffneten Auseinandersetzung getötete Pieter Simons Mennos Bruder war, jedenfalls beschäftigte Menno dieses Schicksal. 1536 legte er dann sein Priesteramt nieder und schloss sich den Täufern an; das ihm angetragene Amt des Bischofs übernahm er nach einigem Zögern. In den folgenden zehn Jahren war er in Norddeutschland unterwegs zum Besuch bei seinen Gemeinden, oft wurde er ausgewiesen und verfolgt, dennoch gelang es ihm, die verstreuten Gemeinden zu ordnen.


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Waldbaum = Dundee = Larix = die Lärche in allen 4 Jahreszeiten

Gebt den Lärchen diese Welt!


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23. Jan 2011, 09:40

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 Re: die Amischen
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Ich weiss jetzt nicht ob mein Wissen ganz richtig ist. Es ist gerade für junge Menschen in diesen religiösen Gemeinschaften gar nicht leicht da auszubrechen. Sie werden auch untereinander vergeben, das heisst sie müssen heiraten was der Höchste der Gruppe bestimmt. Ob das Freiheit ist bezweifle ich sehr.

Die Frauen werden unterdrückt und haben keine Rechte. Nur die Männer sind gefragt.

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Menschheit ist eine humoristische Rolle


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23. Jan 2011, 11:47

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 Re: die Amischen
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Livia hat geschrieben:
Die Frauen werden unterdrückt und haben keine Rechte. Nur die Männer sind gefragt.


Wie weiter oben geschrieben, war das auch mein Eindruck, den ich ueber die Amischen in Florida gewann.

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23. Jan 2011, 13:52

 Re: die Amischen
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Dass Menschen die ganz eng in eine religiöse Gemeinschaft eingebunden sind
einen gewissen Zauber ausüben können weiß ich, aber das ändert sich wenn
man sie näher kennt.

Dann nämlich spürt man die Enge, die Unfreiheit; ich hatte einmal eine
methodistische Freundin, es war eine ganz enge Beziehung, der Mann
verbot dann die Freundschaft weil ich nicht den rechten Glauben hätte
und wie eine Schallplatte wiederholte er im Gespräch immer das gleiche.

Der älteste Sohn, psychisch sehr krank, brach seine Therapie ab weil
er den Therapeuten für den Teufel hielt.


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23. Jan 2011, 15:57

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 Re: die Amischen
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So reizvoll wie ihre Lebensweise manchmal auch scheint, letztendlich sind sie
doch nur eine versponnene Sekte.

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23. Jan 2011, 18:26

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 Re: die Amischen
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Livia hat geschrieben:
Ich weiss jetzt nicht ob mein Wissen ganz richtig ist. Es ist gerade für junge Menschen in diesen religiösen Gemeinschaften gar nicht leicht da auszubrechen. Sie werden auch untereinander vergeben, das heisst sie müssen heiraten was der Höchste der Gruppe bestimmt. Ob das Freiheit ist bezweifle ich sehr.

Die Frauen werden unterdrückt und haben keine Rechte. Nur die Männer sind gefragt.



Die Amisch taufen ihre Kinder nicht, um ihnen die Moeglickeit zu geben, erst im Erwachsenenalter eine Entscheidung fuer oder gegen ihre Kirche zu treffen. Diese Entscheidung wird nicht erzwungen. Die Phase des "Rumspringe" wird von den jungen Leuten genutzt, sich auszutoben und festzustellen, ob sie in diese restriktive Kirche ihrer Kindheit zurueckkehren wollen. Das Problem des Nicht Zurueckkehrens besteht halt oft darin, dass sie keine adequate moderne Schulbildung haben, um sich 'draussen' behaupten zu koennen.

Wer nicht zurueckkehren moechte aber an sich religoes ist, schliesst sich oft einer der moderneren mennonitischen Kirchen an. Wer nicht zurueckkehrt, wird keinesfalls von der familiaeren Gemeinschaft ausgeschlossen. Das passiert erst, wenn ein Getaufter austritt.

Uebrigens sind die Amisch keine geschlossene grosse Kirche, sondern bestehen aus kleinen Gruppen, deren Bischof jeweils die Regeln mehr oder weniger restriktiv auslegt. Anders ist die Organisation auch nicht ohne moderen Verkehrs- und Kommunikationsmittel moeglich.


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24. Jan 2011, 08:25

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 Re: die Amischen
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Was soll an den Amish People bewunderswert sein?

Ich habe Familie in Pennsylvania in Lancaster (Dutch County) und war mehrfach auf einer Amish Farm zu Besuch.

Die Leute leben vordergründig einfach, sind aber geschäftstüchtig und geldgeil. Sie behandeln ihre Tiere schlecht, weil sie in ihnen nur "Sachen" sehen. Es ist ihnen völlig egal, ob im Winter eine Straße vereist ist und sich die Pferde die Beine brechen können, sie lassen trotzdem ihre Kutschen ziehen. In einer Voliere konnte ich es vor Gestank kaum aushalten, so verdreckt waren die Viecher.

Auch ist bekannt, daß sexueller Mißbrauch von Kindern unter den Amish Poeple unverhältnismäßig hoch ist. Je enger eine Menschengruppe sich von der übrigen Gesellschaft abschließt, um so geschützter ist sie; aber es dringen auch schlecht Menschenrechte und Gesetze hinein, wo Mißbrauch und Verbrechen geschehen.

Ich habe den Film "Witness" bestimmt schon zwanzigmal gesehen, und vieles ist so, wie darin dargestellt, z.B. die Gemeinschaft beim Lösen von Aufgaben und Problemen ("Raining the Barn"). Aber die Idylle und Harmonie, die man weismachen möchte, ist nichts als ein frommer Wunsch. Hier ist die Welt der Amish People wohl auch eher Mittel zum Zweck gewesen; denn der Regisseur Peter Weir beschreibt gerne Geschichten, die in einer geschlossenen, der Außenwelt schwer zugänglichen Antmosphäre spielen (vergleiche "Der Club der toten Dichter"). Rein als Kriminalgeschichte hätte er den Film auch sonstwo ansiedeln können.


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24. Jan 2011, 14:49

 Re: die Amischen
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Also ich habe inzwischen meine Meinung auch etwas geaendert. Bei meinem ersten posting habe ich noch in Missouri gelebt. Da hatte ich wirklich nur gute Erfahrung gemacht. Ich habe da auch gerne in ihrem Laden eingekauft. Das war alles sehr preisguenstig, vieles was man anderswo nicht bekam und natuerlich alles biologisch. Viele hatten uebrigens auch ein Auto.

Als wir dann nach Illinois gezogen sind, hatte ich ein ganz anderes Bild. Da gab es ein paar Doerfer die fast nur von den Amish bewohnt waren. Wir sind dann auch mal hin, da ich "meinen" Laden vermisst habe. Da gab es mehrere Laeden und auch Restaurants aber die Preise waren echt unverschaemt hoch. Man hat gemerkt dass sie von den Touristen gelebt haben. Man konnte sogar bei den Armish, fuer viel Geld, uebers Wochenende wohnen und sich bekochen lassen. Als wir dann an einem McDonald vorbei gefahren sind, sind gerade ein paar amische Frauen mit Hamburgern und Cola rausgekommen...und dann in ihre Kutsche eingestiegen. :denk

Zitat:
Die Leute leben vordergründig einfach, sind aber geschäftstüchtig und geldgeil.


Genau den Eindruck hatte ich da auch.


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24. Jan 2011, 15:05

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 Re: die Amischen
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Habe mich oben verschrieben, die Filmszene heißt natürlich "Raising the Barn".

Ich denke, eine wirklich "heile Welt" gibt es nirgendwo, das ist reine Illusion.

Allerdings kann man die Amishen gut als Handwerker gebrauchen. Die arbeiten zwar nicht billig, aber was sie machen, ist von bester Qualität. Meine Verwandten in Lancaster haben in ihrem Haus das Treppengeländer und die Balustrade von einem Amish anfertigen lassen (aus Holz und sehr rustikal), und das ist solide Arbeit.


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