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Der Grüne Mann - oder der Jack-in-the Green

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28. Feb 2009, 13:21

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 Der Grüne Mann - oder der Jack-in-the Green
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Zitat:
"Das männliche Gegenstück zur Erdgöttin ist der "Grüne Mann", ein Urbild, das man in Sagen, Ritualen, Literatur, und in der Kunst und Architektur der Romantik, Gotik und Renaissance findet. Als der "Herr der Pflanzenwelt" nicht mehr in Form des Gehörnten ausgedrückt werden durfte, begannen verschiedene Formen vom Grünen Mann, dem grünen Heinrich, Green Man und Jack-in-the-Green aufzutauchen. Auch einige der Sagen um Robin Hood stehen mehr oder weniger deutlich zu diesem Urbild in Bezug. (...) Der Grüne Mann, zusammengesetzt aus Blättern und einem Männerkopf, symbolisiert die Einheit der Menschheit und der Pflanzenwelt."


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Erst vor kurzem bin ich auf diese Gestalt gestoßen.

Und ich glaube, ein Rest der Erinnerung an diesen Grünen Mann lebt noch in einem Pfingstbrauch in meinem heimatlichen Mittelbaden.

Weiß jemand mehr über diesen "Grünen Mann?

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7. Mär 2009, 00:36

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Soweit ich weiß ist er nicht mit dem Gehörnten identisch. Es handelt sich wohl um zwei verschiedene Gottheiten. Der Gehörnte (Cernunnos, Pan) verkörpert die Fruchtbarkeit, die Wildheit und die ungezügelte Leidenschaft, ist Herr des Waldes und der Tiere. Der Green Man ist Herr der Pflanzenwelt und sanfter als der Gehörnte.

Viel mehr weiß ich leider im Moment auch nicht.

ich habe mal einen Green Bear genäht:
Bild

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7. Mär 2009, 15:49

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Tarania hat geschrieben:
Der Gehörnte (Cernunnos, Pan) verkörpert die Fruchtbarkeit, die Wildheit und die ungezügelte Leidenschaft, ist Herr des Waldes und der Tiere. Der Green Man ist Herr der Pflanzenwelt und sanfter als der Gehörnte.



Ob der Grüne Mann nicht die Natur überhaupt ist? :)

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7. Mär 2009, 22:06

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Nee, das glaube ich weniger, denn er wird ja immer mit Blättern dargestellt. Deshalb denke ich, bezieht sich das nur auf die Pflanzenwelt. Die Natur als Ganzes ist ja Mutter Natur, die Erdenmutter, Gaia, die Große Göttin.

Ich werde mal in den nächsten Tagen etwas in die Richtung forschen.

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9. Mär 2009, 23:37

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Der Grüne Mann ist ein Wesen, dessen Ursprünge bis in die Steinzeit zurückreicht.Auf seinem Kopf trägt er ein Geweih und wird von den Schlangen begleitet, Symbolen der Erde, der Weisheit und der Fruchtbarkeit.
Im ehemaligen Gallien fand man von ihm über dreissig Darstellungen. Neben dem Hirschgeweih sind auch Hufe zu erkennen, um den Hals trägt er den Torques, den kunstvoll verzierten Halsring.

Der Grüne Mann ist der Vegetationsgeist der Wildnis und sein Bild hat sich eigentlich nur in Grossbritannien erhalten; sowohl in Kirchenreliefs als auch in Kneipenschildern. Zumeist erscheint er in Gestalt eines abgeschlagenen Kopfes, aus dessen Mund Zweige und Blätter hervorkommen: halb Mensch, halb Baum.

Sein Bild hat sich am besten in der Gestalt des Robin Hood erhalten. Eine Darstellung von Robin Hood und seinen Männern im Kapitelsaal in Southwellminster aus dem 14. Jahrhundert zeigt sie als zwölf grüne Männer, die von heiligen Pflanzen, wie Efeu und Weißdorn umwachsen sind.

Der Grüne Mann erscheint auch in der Artussage.Und zwar dort, wo die Geschichte von Sir Gawein und dem Grünen Rittererzählt wird.

Der Grüne Mann findet sich in anderen Bezeichnungen, und damit auch Kulturen, wieder: Pan, Dionysos, Satyr, Freyr oder der Gehörnte.
Mal trägt er Hörner, mal Hufe, manchmal beides; er ist teilweise nackt, teilweise behaart.
Die Hörner trägt er nicht, weil ihn eine ehefrau betrogen hat, sondern weil er auch das Tierreich verkörpert. Dazu gehören auch seine Hufe, Behaarung und Nacktheit.

Es gibt keinen Hinweis darauf, dass er jemals mit jemandem kämpfte oder ein anderes Wesen angriff; er braucht keine Gewalt, um seine Männlichkeit zu bestätigen.
Es gab ihm zu Ehren Ringkämpfe und Wettrennen.
Er mußte nichts beweisen, er war sich seiner Männlichkeit sicher.
Er liebt es, Feste zu feiern, genießt seine Sexualität, ist stets bereit dazu. Aber er ist nicht gewaltätig, kein Vergewaltiger, sondern genießt mit der Frau, die sich freiwillig dazu bereit findet, die gemeinsame Lust.

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9. Mär 2009, 23:46

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Rianonn hat geschrieben:

Der Grüne Mann ist der Vegetationsgeist der Wildnis und sein Bild hat sich eigentlich nur in Grossbritannien erhalten; sowohl in Kirchenreliefs als auch in Kneipenschildern. Zumeist erscheint er in Gestalt eines abgeschlagenen Kopfes, aus dessen Mund Zweige und Blätter hervorkommen: halb Mensch, halb Baum.



Könnte mit ihm nicht auch der "Wilde Mann" gemeint sein, der vielen Gasstätten seinen Namen gegeben hat?

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10. Mär 2009, 00:07

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Dann wäre der Grüne Mann ja identisch mit Cernunnos, dem Gehörnten. Das sehe ich allerdings anders.

Mag sein, dass sich die Forscher mal wieder nicht einig sind und wir das nicht wirklich klären können.

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10. Mär 2009, 00:38

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Tarania hat geschrieben:

Dann wäre der Grüne Mann ja identisch mit Cernunnos, dem Gehörnten.


Warum sollen diese beiden nicht zumindest verwandt sein?

Wirte sind ja keine Forscher.

Sie übernehmen den Namen "Wilder Mann" von ihren Vorgängern.

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10. Mär 2009, 01:31

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Verwandt sind sie sicherlich, aber meiner Meinung nach nicht identisch.

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10. Mär 2009, 09:44

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Waldbaum hat geschrieben:
Könnte mit ihm nicht auch der "Wilde Mann" gemeint sein, der vielen Gasstätten seinen Namen gegeben hat?


Das kommt aus einer ganz anderen Ecke.
Der "Wilde Mann" ist eine besondere, vor allem in Süddeutschland und im Westfälischen angewandte Fachwerktechnik. Daher hiessen und heissen viele Gaststätten in Fachwerkhäusern "Wilder Mann".

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10. Mär 2009, 09:53

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Der Grüne Mann ist mit einiger Sicherheit der Vater des Wilden Mannes.
In frühmittelalterlichen Illustrationen taucht der Wilde Mann, wie der Grüne Mann, gekleidet in ein Blätterkleid auf.
Aus dem Wilden Mann entwickeln sich später Sagengestalten wie etwa Rübezahl.

Während der Grüne Mann stets der Gefährte der Göttin ist, wird er beim Wilden Mann im Grunde dieser Funktion beraubt. Er wird stets durch Frauenlist überwunden, damit die Frau mit ihrem Retter fliehen kann. Er wird damit auf den Herrn des Tierreichs reduziert.

In Grossbritannien gab es diese Entwicklung weniger, wahrscheinlich bedingt durch die Insellage; es kamen einfach weniger Leute dorthin.

Wen´s interessiert: in Oberstdorf/Allgäu gibt es in regelmäßigen Abständen den "Wilde Männle Tanz."

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10. Mär 2009, 09:59

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Artio hat geschrieben:
Der "Wilde Mann" ist eine besondere, vor allem in Süddeutschland und im Westfälischen angewandte Fachwerktechnik.


Ich weiß: Diese Wortbedeutung gibt es auch. :)

Was aber nicht ausschließt, dass mit den Gasthäusern auch der echte wilde Wilde Mann gemeint sein kann.

Eine Sagengestalt - und zwar eine geglaubte Sagengestalt - die es sicher lange schon gab, bevor es Fachwerkhäuser gab. :)

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10. Mär 2009, 10:02

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Rianonn hat geschrieben:
Wen´s interessiert: in Oberstdorf/Allgäu gibt es in regelmäßigen Abständen den "Wilde Männle Tanz."


Ja, mich interessiert das! :)

Und das habe ich dazu gefunden:

Zitat:
Ein überaus eigenartiges Spiel ist seit alters her in Oberstdorf heimisch, der Wilde-Mändle- Tanz, der in seiner Überlieferung in die keltische Zeit vor über 2000 Jahren zurückgeht.

Verbreitet waren die "Wilden Mändle ", verbunden mit vielen Sagen, früher über das ganze Alpengebiet, von Hochsavoien bis zur Tatra, von den Dolomiten bis in den Harz und den Thüringer Wald. Nur noch in Oberstdorf, im Schutze der Gebirgstäler, hat sich der Tanz bis heute erhalten. Die erste komplette Beschreibung des Tanzes findet sich in der von Abt Columban verfaßten Vita von 615 n. Chr., so wie er mit geringen Änderungen heute hier noch aufgeführt wird. 1393 ist der selbe Tanz erwähnt, anläßlich der dritten Hochzeit einer der Hofdamen der Königin im Hotel Saint Paul in Paris.


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10. Mär 2009, 20:39

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Es gibt im Harz auch einen Ort mit dem Namen:Wildemann

Dazu gibt es eine Sage!
Zitat:
Sie nannten die erste Grube nach ihm „Wilder Mann“. An der Stelle, wo sie ihn fingen, pflanzten sie zum Andenken eine Linde. Sie steht noch heute vor dem Hotel Rathaus. Es wurde erzählt, der Wilde Mann habe den Baum im Kampf mit seinen Verfolgern selbst voll Wut in die Erde gestoßen. So kann man es jedenfalls auf der Tafel lesen, die an der Linde vor dem Rathaus hängt.


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10. Mär 2009, 20:58

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In unserer Stadt gab es ein merkwürdiges Wahrzeichen: den grünen Teufel in der Martinskirche.
Das war ein Fresko, welches das jüngste Gericht darstellte. Nur dass der Teufel,ohnehin nur als grünes Gesicht, mit schweineähnlichen Zügen, dargestellt, eben richtig schön grün war. Pflanzenornamentik umgab das Fresko. Leider kann dieses merkwürdige Fresko nicht mehr besichtigt werden, da es zu Anfang des 19.Jahrhundets übertüncht wurde. Für Restauratoren an und für sich kein Problem. Nur leider wurde zusätzlich eine Gipstonne eingezogen, welche das Raumgefüge um etwa 4 Meter verkürzte und somit keine Restaurierung in Frage kommt.
Kurz und gut: man weiß aber, wie das Fresko aussah, da verschiedene bildliche Darstellungen in Formen von Skizzen, Zeichnungen, sogar Schützenscheiben, existieren.
Unsere Heimatpflege warf dann die Frage auf, was sich wohl hinter diesem grünen Teufel verberge. Ich schrieb einen ziemlich langen Artikel, wobei ich über die Symbolik des Hieronymus Bosch einen Bogen zur Verballhornung des Grünen Mannes zog.
Leider fand der Artikel keine Beachtung und keine Erwähnung; später tauchte die Frage erneut auf. Als ich dann etwas ungehalten bei der Heimatpflege anrief, wurde mir kurz angebunden mitgeteilt, dass man "für so einen Mist" keine Zeit hätte. :wut

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10. Mär 2009, 21:07

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Schöne "Heimat-Pflege!" :weia

Gib mir die Nummer - ich ruf morgen aaaaaan! :devil

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10. Mär 2009, 21:38

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Ich glaube nicht, dass es Sinn machen würde: gegen die Dummheit kämpfen sogar die Götter vergebens.. :wink:

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11. Mär 2009, 00:16

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OK! Aber man kann diese Dummheit doch wenigstens e bissl ärgern? :devil

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11. Mär 2009, 14:27

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Jau...auf der einen Seite wär´ich auch für ein bissl ärgern...auf der anderen Seite kann ich Ärger kriegen...na, ich überleg´s mir noch...

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10. Apr 2011, 22:32

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 Re: Der Grüne Mann - oder der Jack-in-the Green
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Hab jetzt mal nach dem "Wilden Mann" gesucht:

Zitat:
Der Wilde Mann ist vom frühen Mittelalter bis zum Beginn der Neuzeit im Volksglauben des germanischen und slawischen Sprachraums ein anthropomorphes Wesen. Er wurde als einzelgängerischer, mit Riesenkräften ausgestatteter, stark behaarter, nackter oder nur mit Moos oder Laub bekleideter Urmensch beschrieben oder dargestellt. Seine Lebensweise galt einerseits als halbtierisch und primitiv, andererseits aber auch als paradiesisch und naturverbunden. Für seinen bevorzugten Aufenthaltsort hielt man unbewohnte oder unbewohnbare Wald- und Berggebiete.

Wilde Männer sind eine spezifisch mitteleuropäische Ausformung einer weltweit in allen Kulturen vorkommenden mythischen oder abergläubischen Vorstellung von halbmenschlichen Waldbewohnern. Diese Wesen erscheinen zuerst als Wildleute (mlat. silvani) oder Wildes Volk, später personifiziert als Wilder Mann und Wilde Frau oder auch als Wildes Fräulein:


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