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Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?

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20. Jul 2012, 17:20

 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Die Menschheit entwickelt sich, geistig gesehen, keineswegs in ein Chaos.

Die Menschen finden aus dem Chaos in die Ordnung.


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21. Jul 2012, 00:15

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Hallo Waldveilchen

Deine Meinung ist sehr verbreitet. Die Menschen wollen es gerne glauben, dass wir uns immer zum Guten entwickeln. Aber leider ist dies ein Glaube, so wie jede Religion auch ein Glaube ist. Und wie es bei jeder Religion auch ist, so glauben wir gerne, dass alles besser wird. Vielleicht hilft das manchen Menschen, unangenehme Geschehnisse besser zu ertragen. Das ist wohl auch ein Grund dafür, dass man etwas glauben will.

Aber wenn man ohne Vorurteile die Geschehnisse auf der Welt betrachten, dann sehen wir, dass der Mensch nicht "besser" wird. Was wir jedoch sehen können, das ist eine Zunahme an unserer Intelligenz. Wobei man hier auch sehr genau differenzieren muss. Denn es gibt viele Arten von Intelligenz. Insbesondere sollte man nicht Intelligenz mit Weisheit verwechseln. Oder mit moralischem Verhalten und dergleichen mehr.
Man kann sogar in Frage stellen, ob wir uns wirklich bezüglich unserer Intelligenz weiter entwickeln oder wir wir lediglich das Wissen unserer Vorfahren weiter verwenden und somit auf immer mehr "Wissen" und natürlich auch auf Erfahrungen zurückgreifen können.

In der Menschheitsgeschichte hat es immer schon Zeiten gegeben, die schwierig waren in moralischer Hinsicht. Das hat mit Intelligenz nichts zu tun. Wir sprechen ja auch vom "dunklen Mittelalter". Aber davor waren keine so schlechten Zeiten. Jedoch auch wenn wir weiter zurück gehen, sehen wir, dass es immer wieder schlimme Zeiten gegeben hat und dann wieder bessere. Die Umstände ändern sich ja laufend und somit muss sich auch der Mensch immer wieder neu darauf einstellen.

Wenn wir indigene Völker beobachten (Margaret Mead, eine damal sehr bekannte Anthropologin hat z.B.ihr Leben dieser Aufgabe gewidmet), dann sehen wir, dass es sehr friedliche sogenannte "primitive" Völker gibt, aber auch sehr aggressive. Und zwar ist es nach den Forschungen von Margaret Mead hochinteressant, dass solche sehr verschiedenen Völker oft gar nicht so weit entfernt leben, also im gleichen Klima und sehr ähnlichen Bedingungen. Was jedoch verschieden ist, das ist ihre Lebenseinstellung. Und diese wird von Gebräuchen und Sitten und insbesondere auch von religiösen Vorstellungen geprägt. Diese jedoch sind wiederum von geschichtlichen Geschehnissen geprägt oder von einer starken Führungsschicht, die in die eine oder in die andere Richtung prägend wirken kann.
Wie entstehen denn Sitten? - Sie entstehen einesteils aus den Umständen, aber auch aus Prägungen von "Führern". Diese können in die eine oder auch in die andere Richtung leiten. Leider folgen viele Menschen gerne und ohne zu hinterfragen, solchen Führern. Insbesondere, wenn sie überzeugend reden können. Wobei das, was sie reden, oft unwichtig ist, wenn sie es nur überzeugend anbringen können. Hitler war ja ein typisches Beispiel dafür. Die meisten Menschen sind ihm willig gefolgt, auch wenn man hätte eigentlich sehen können, wohin er uns führt. All diese Dinge geschehen leider immer wieder und wir lernen oft nur vorübergehend. Spätere Generationen (die beispielsweise den Krieg und all die vielen Mühsalen und die Auswirkungen eines schlechten Führers nicht mehr selbst erlebt haben) machen dann oft dieselben oder doch ähnliche Fehler wieder.
Oder nimm ein anderes Beispiel: Venedig wurde mit dem Holz aus Istrien und weiter südlich gelegenen Gebiten gebaut. Man hat die Wälder vernichtet und sie haben sich bis heute nicht wieder erholt. Dasselbe galt viel früher schon für viele andere Plätze auch. Viele Städte des Altertums wurden nur deshalb verlassen, weil das umliegende Land wegen falscher landwirtschaftlicher Praxis verarmt war und nicht mehr ausreichend gedüngt werden konnte und somit die ständig wachsenden Städte nicht mehr genug Nahrung hatten. Und was machen wir heute ???? Wir haben immer noch nichts gelernt!!!

All das ist ein extrem umfangreiches Thema. Wenn man sich mit solchen Dingen ernsthaft ein wenig beschäftigt, dann kann man mit einer Aussage wie du sie gemacht hast, nicht mehr zufrieden geben, denn die Tatasachen sprechen nicht dafür.

Schöne Grüße
Werner

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21. Jul 2012, 05:54

 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Hallo Werner, freut mich, dass du wieder hier bist!

Du meinst mit "der Mensch" die Menschen allgemein und da magst du recht haben, dass sich auf der Erde nichts verbessert hat.

Aber die Menschen individuell gesehen, die entwickeln sich sehr wohl weiter. Auch wenn uns das nicht so auffällt. Das kannst du am besten an dir selbst bemerken. Heute bist du sicher weiser, als früher, als du es mit 20 warst.

Alles Leben im Weltall ist stetige Weiterentwicklung.

Auf der Erde sieht man oft nicht so viel davon, weil derzeit viele sehr junge Seelen hier sind. Die müssen erst üben und ihre Erfahrungen sammeln und das bedeutet oft Krieg,....

Es ist ja nicht so, dass es auf der Erde unbedingt besser werden wird. Ich glaube es wird schlechter.
Denn unsere Erde ist nur ein Trainingsplanet, ein sehr schwerer. Hier haben wir Geistwesen die Möglichkeit in einen Körper zu inkarnieren und in der Polarität zu leben. In der Polarität wird es niemals nur das Gute geben. Beides ist hier nötig. Auch das Böse hat seine Berechtigung. Und der Mensch muss danach trachten seine Natur zu vervollkommnen und im Gleichgewicht zu leben und sich geistig weiterzuentwickeln. Die Materie hinter sich zu lassen und das Geistige anzustreben. Sich zu erheben.


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21. Jul 2012, 10:23

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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:nick um auf die ursprungsfrage zurückzukommen,möchte ich hier auch ein oder zwei sätze zu dem thema sagen.ich denke,dass jeder mensch die frage für sich selbst beantworten muss! meine wenigkeit braucht gott dringend,ich liebe ihn,und ich denke,er straft mich...weil ich nicht immer das tue,was er von mir verlangt! ich verstosse fast täglich gegen seine gebote,und es kommt immer wieder retour!
oder haben wir keinen strafenden gott? ist es der teufel,das böse,das uns quält?
über diese sache stritten sich schon die grössten philosophen!
ich brauche ihn,nicht nur weil es mir oft dreckig geht...nein...es gibt momente wo ich es einfach vom herzen her fühle! ich hab dann ein schrecklich intensives gefühl von "sehnsucht"
zu ihm...dann muss ich aucch weinen,und sage laut:"lieber gott,ich hab dich so lieb",das dauert nur sekunden,aber sekunden des glücks! das muss wohl sowas ähnliches sein,wie es in der bibel steht: verklärt sein!
ich kann mir eifach mein leben ohne gott nicht vorstellen,es ist einfach so tief in mir verwurzelt,obwohl sich meine eltern nie besonders mit mir den christlichen glauben bemüht haben,es mir nahezulegen!(oh gott,was ein schrecklicher satz)
Ich würde alles für ihn tun,wirklich alles!Was ich nur nicht gebacken bekomme,ist seine gebote zu halten! ich bin ein sehr negativ eingestellter mensch,und deswegen brauche ich gott...damit er mir vergibt,und in den engsten winkel meines herzens schauen kann...und mich viel besser kennt,als ich mich selber!
normalerweise müsste ich voller vertrauen die hände in den schoß legen,und vertrauensvoll sagen:hier hast du mich,lieber gott! ich vertraue dir!
das ist der knackpunkt bei mir,ich kann nicht loslassen und ihm die hände reichen!dswegen bin ich auch so im leid verfangen,und es geht mir niemals besser! das absolute vertrauen fehlt!!!
wenn das da wäre,wäre ich wohl ein sehr glücklicher mensch! so ein ähnliches gefühl wie bei einer operation kurz vor der narkose...man begibt sich voll und ganz in die hände von anderen!
ich denke,ihr versteht,was ich meine!
so,jetzt komme ich zum ende...wollte ja nur 1,2 sätzchen schreiben!
euer maigloeckchen61

auch der längste weg beginnt mit dem ersten schritt......

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21. Jul 2012, 10:45

 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Gott straft nie. Es gibt keinen strafenden Gott.

Maiglöckchen, was zu dir kommt, das ist das was du anziehst.

Wenn du dich ständig gedanklich mit Schlechtem, Bösem, Strafe, Traurigkeit, Verzweiflung, Negativem beschäftigst, dann kommt genau das in dein Leben. Das machst du dir selbst.
Gott macht das nicht.

Wir sollen hier lernen, uns nicht ständig nur auf Gott zu verlassen, sondern wir sollen selbstständig werden, machtvoll im positiven Sinne, stark, selbstbewusst, weise. Das ist unser Weg.

Du kannst damit anfangen, in dem du dir täglich am Morgen sagst, dass du gesund, fit, fröhlich und stark bist. Das ist ein erster Schritt.

Wenn du alles für Gott tun würdest, dann fang an dir selbst das zu tun, was für dich gut ist. Damit du gesund wirst und frei dein Leben gut zu leben.


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21. Jul 2012, 11:04

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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:knuddel: danke dir waldveilchen...du wirst recht haben,es ist nur alles so schwierig...

maigloeckchen61

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22. Jul 2012, 00:04

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Hallo Maiglöckchen und Waldveilchen (und wer sonst noch mit liest)

In diesem Thread geht um gründsätzliche Fragen der Lebenseinstellung. Und weil die Menschen alle verschieden sind, kann es nur so sein, dass es auch in dieser Beziehung verschiedene Meinungen und verschiedene Ansichten und auch um verschiedene Erfahrungen geht.

Zuerst möchte ich auf Maiglöckchen antworten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du jeden Tag etwas tust, was falsch oder sogar "böse" ist. Zu dem Begriff von "Böse" komme ich gleich später nochmals zurück.
Du sagst, dass du gegen Gottes Gebote verstößt. Welche Gebote meinst du denn?
Gott gibt uns überhaupt keine Gebote (falls es Gott überhaupt gibt). Die Gebote, die in der Bibel stehen, sind von Menschen erdachte Gebote. Manche sind sinnvoll (z.B. nicht Töten, nicht Stehlen, nicht Lügen), manche sind sinnlos oder sogar wider die menschliche Natur und entgegen jede Natur überhaupt. Warum muss man z.B. denn Sonntag heiligen? Ist nicht jeder Tag heilig! Jeder Tag, den ich lebe, ist ein heiliger Tag, selbst wenn ich einmal Schmerzen habe und auch sonst nicht so glücklich bin.
Ich nehme hier mal gleich ein Beispiel aus meinem Leben. Ich habe täglich Rückenschmerzen wegen Bandscheibenvorfall. Jedes Schritt tut weh. Das wird nun im Alter leider immer schlimmer. Aber es ist nicht so schlimm, dass ich gar nichts mehr tun kann. Ich kann noch, wenn ich einen guten Tag habe, noch bis zu 3 km spazieren gehen und mich daran erfeuen. Es ist also kein Grund, diesen Tag - trotz ein paar Unannhemhlichkeiten - nicht zu schätzebn, denn es geschehen trotzdem viele schöne Dinge.

Wenn du eine Religion hast, die dich jeden Tag zum Sünder macht, dann ist das keine gute Religion. Sie kann dich nicht glücklich machen. Allerdings gibt es Menschen, denen man es schlecht machen muss, damit dann ausgerechnet derjenige, der sie schlecht gemacht hat, sie wieder in den Arm nimmt und alles wieder gut sein lässt.
Ich will dir deine Religion und Gottesliebe nicht nehmen. Aber wenn du von deinen vielen Verfehlungen sprichst, dann kann ich nicht anders, dann muss ich darauf eingehen. Denn es gibt kaum einen Menschen, der jeden Tag etwas Böses tut.

Aber nun zum Begriff von Gut und Böse. Und damit spreche ich nun auch dich, Waldveilchen an.
Gut und Böse gibt es nicht. Es sind lediglich menschliche Wertungen. Allerdings gibt es Verhaltensweisen, die andere Menschen oder auch die Natur, die Umwelt schädigen. Das kann man dann als ein böses Verhalten bezeichnen. Aber DAS Böse (als Substantiv) gibt es nicht. Den Begriff von Gut und Böse hat die Bibel eingeführt. Und zwar durch den Gottesbegriff. Gott wurde als "Gut" beschrieben und weil man ganz genau weiss, dass es nicht immer nur angenehme Dinge auf der Welt gibt, hat man dann auch den Gegenspieler, nämlich den Teufel und somit das Böse erschaffen. Die christliche Religion (auch die anderen monotheistischen Religionen) sind auf Gegensätze aufgebaut, die es jedoch in der Natur und im ganzen Universum nicht gibt. Es sind reine menschliche Erfindungen.

Selbstverständlich darf man nun nicht meinen, alles was Menschen tun, ist neutral und nichts ist schädlich. Wie ich schon sagte, gibt es viele Dinge, die andere Menschen, Natur oder Umwelt schädigen. Deshalb gibt es ja unsere Gesetze. Diese ermöglichen, dass wir weitgehend angstfrei zusammen leben können und dass überhaupt das menschliche Zusammenleben funktioniert und wir auch unsere Umwelt erhalten.

Wie ihr vielleicht schon aus meinen anderen Postings heraus gelesen habt, glaube ich nicht an einen Gott. Jedoch glaube ich, dass alles auch Spirit ist. Spirit ist jedoch nicht Gott. Und Spirit ist auch nicht "das Gute". Spirit ist etwas, das man wahrscheinlich nie wird beschreiben können. Lediglich so weit, dass man sagt, es sit nicht Materie. Aber Spirit ist nicht übergeordnet. Beides ist gleichwertig, gleich wichtig, Materie und Spirit. Bei mir gibt es keinerlei Wertung. Alles ist wertfrei.

Ich glaube auch nicht an ein ewiges Leben. Jedenfalls nicht an ein individuelles ewige Leben. Wenn ich sterbe, ist mein ICH nicht mehr vorhanden. Trotzdem geht immer alles weiter. Jedoch nichts bleibt so, wie es jetzt gerade ist. Alles ist Bewegung, alles ist ständige Veränderung. Deshalb ist auch Spirit, der ja die zweite Hälfte der Materie ist, auch ständig in der Veränderung. Wenn der Baum stirbt, gibt es auch seinen Spirit nicht mehr. Jedoch - solange es noch Bäume gibt - gibt es einen Gesamtspirit der Bäume. Alte Märchen erzählen oft von dem Geist der Ameisen, der Bienen, der Rehe und so weiter. Stirbt eine Tier- oder Pflanzenart aus, dann ist auch der Spirit dieser Art nicht mehr da. Die Dinosaurier wird es nie wieder geben. Wenn unsere Erde einmal von der sich ausdehnenden Sonne aufgesogen wird, kann es auch keine Menschen mehr geben.

Diese Gedanken finden sich auch in der heutigen sehr modernen Wissenschaft der Quantenphysik und sogar zum Teil auch in der Astrophysik wieder. Sie werden als ganz neue Gedanken aufgefasst. Jedoch waren ähnliche Weisheiten schon unseren Vorfahren vor vielen hundert Jahren vertraut. Die christliche Lehre hat diese Weisheiten verschüttet mit der neuen Religion des einen Gottes, der ewig lebt und schon immer war.

Nun werden sicher ein paar Leute meinen, ich sei nun unglücklich, weil ich nicht ewig leben werde. Nein, ganz das Gegenteil ist der Fall. Ich fühle mich, seit ich zu diesen neuen Einsichten gekommen bin (was vor fast 20 Jahren begann) sehr frei und bn täglich glücklich.

ich habe mich auch sehr viel (insbesondere in den letzten 5 Jahren) mit dem philosophischen Taoismus befasst (nicht mit dem religiösen, das ist nämlich was Anderes) und ich fand dort sehr viele alte Weisheiten, die meinem Weltbild, das ich vor 20 Jahren durch eine Vision bekommen habe, bestätigt.

Noch ein Wort zur Polarität, die Waldveilchen angesprochen hat.
Polarität ist nicht Dualismus. Im Dualismus geht es um Gegensätze (z.B. Gut und Böse). Bei der Polarität geht es nicht um Gegensätze, sondern um Entsprechungen. Hier geht es zwar auch um zwei Dinge (nämlich um die "Pole"), jedoch gehören diese zuzsammen. Ein BBeispie hierfür ist Yin und Yang. Sie bekämpfen sich nicht, sondern ergänzen sich, bedingen sich. Das Eine kann ohne das Andere nicht sein. Geburt und Tod sind beispielsweise solche Ergänzungen. Beide gibt es nicht alleine. Sie gehören immer zusammen. Ebenso Tag und Nacht, hell und dunkel. Licht und Finsternis. Licht ist nicht besser als die Finsternis. Wir könnten gar nicht immerzu im Licht leben. Wir brauchen auch die Nacht, um zur Ruhe zu kommen. Spirituell können wir nur sein, wenn wir auch die Ruhe und die Nacht haben. Denn Spirit können wir nur erfahren, wenn wir ruhig sind und nicht immerzu aktiv. Aktiv und Passiv sind also auch Polaritäten. Letztendlich ist alles dem Gesetz der Polarität unterworfen.

Der Gedanke, es gäbe ein ewiges Leben, ist eine Wunschvorstellung, weil wir uns sehr wichtig vorkommen. "Geist" als ein ewig lebendes Individuum gibt es nicht. Im ganzen Universum und auf unserer Erde auch, gibt es nichts, das uns auf solche Gedanken bringen könnte. Das ewige Leben ist ein rein menschliches Gedankenprodukt aus unserer Vorstellung von Gut und Böse entstanden. Jedoch sind Gut und Böse Begriffe, die der Mensch erfunden hat und in der Bibel als vermeintliches "Gotteswort" festgehalten hat.

So, das war nun mehr als ich eigentlich wollte. Aber wenn man mal mit diesem Thema anfängt, dann kann es gar nicht in ein paar Sätzen gehen, denn dazu ist das Thema zu umfangreich. Also entweder gar nichts sagen, oder doch immerhin so viel, dass es Sinn macht. Denn ein paar Sätze würden keinen Sinn machen.

Liebe Grüße
Werner

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13. Apr 2013, 01:12

 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Ja, Gott brauchen wir unbedingt. :nick


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15. Jun 2013, 23:10

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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16. Jun 2013, 10:51

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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@ Werner

Ich danke Dir für diesen wunderbaren Artikel und Euch allen für Eure Offenheit!

Ich bin ja erst sehr kurze Zeit hier, aber es ist eine Freude zu sehen, welche "Gespräche" hier stattfinden! :thumbsup

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16. Jun 2013, 23:43

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Danke Mira!
Werner

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15. Jul 2015, 20:09

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Ich denke:

Wenn es auf sich bezogen ist: Jeder, so wie er es für richtig hält! :nick


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25. Okt 2017, 00:43

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Zitat:
Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?


*die Frage von Hagalaz mal wieder hervorhole* :wiwi

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25. Okt 2017, 00:47

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Hagalaz hat geschrieben:
Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
Ich sehe in unserer Gesellschaft immer mehr, dass wir nicht mehr glauben.
Und wer glaubt, der wird belächelt und für naiv bis blöd gehalten.
Die Menschen von heute meinen zwar, es gäbe da "irgendwas" zwischen
Himmel und Erde was man nicht erklähren kann aber einen Gott?
Unsere technokratische Welt entfert sich immer mehr von ihrer spirituellen Seite.
Was meint ihr- brauchen wir keine Götter mehr?


Hier das Eingangsposting. :nick

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25. Okt 2017, 19:24

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Zum Eingangsposting: Wenn es im letzten Satz heißt "Brauchen wir keine Götter mehr?", dann steht für mich damit die Vorstellung personaler, außerirdischer Wesen im Raum. Von solchen Vorstellungen habe ich mich verabschiedet. Am Gottesbegriff, wie ich ihn vor Jahren (aber in diesem Thread weiter oben auf dieser Seite) in die Diskussion gebracht habe, hänge ich aber weiterhin.

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25. Okt 2017, 19:32

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?


Mit dem Artikel "die Götter" wirkt es tatsächlich so, als existierten da viele Götter ganz real.
Und als sei die Frage nur, ob wir sie brauchen oder nicht ....

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26. Okt 2017, 08:08

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Gott und den Glauben das muss jeder für sich entscheiden ob man es braucht oder nicht, was wir ganz sicher nicht brauchen ist irgendeine Kirche und kirchliche Institutionen.


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26. Okt 2017, 11:24

 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Da stimme ich Dir voll und ganz zu Vampir.


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26. Okt 2017, 12:32

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Auch wenn wir keine römisch-griechische Göttinnen brauchen, können wir uns doch über sie unterhalten:

umfragen/romisch-griechische-gottinnen-t3069.html :nick

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26. Okt 2017, 18:19

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Ich denke auch, das sollte jeder für sich entscheiden, ob er einen Gott braucht oder nicht.


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