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Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?

Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 241 Beiträge ] 

3. Jan 2012, 10:39

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
Baum
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Wird das hier jetzt ein Buchwerbe- Traet?

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3. Jan 2012, 10:48

 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Werner hat geschrieben:
Yin und Yang sind Tatsachen


Für dich sind das Tatsachen.
Es gibt noch weit mehr Tatsachen, die für mich Tatsachen sind, aber von anderen Menschen geleugnet werden.

Jeder Mensch hält etwas anderes für Tatsachen.


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3. Jan 2012, 11:57

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Hatten wir das nicht schon längst ausführlich geklärt? :denk
Oder machen wir nun auf Adenauer „was schert mich mein Geschwätz von gestern“ :flöt

Waldveilchen hat geschrieben:

Daher schreibt jeder einfach seine Meinung und alle wissen, das ist die Meinung des Schreibers.
Warum alles so kompliziert machen, wenn es einfach auch geht?

Schreibt jemand etwas, so weiß ich z.B. sofort, "Ah, das ist seine Meinung!"
Er braucht das gar nicht dazu schreiben. Für mich ist das sofort logisch.
Vielleicht denke ich nur einfach schneller oder kürzer.

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3. Jan 2012, 12:50

 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Ich hatte das, was du von mir zitierst, am 29. Dezember geschrieben und heute ist der 3. Jänner.

Es ist also nicht neu. Ich habe es nicht wiederholt, sondern du hast es heute hervorgeholt.
Beschwerst du dich da über dich selbst? Klingt so für mich.

Wenn es also eh geklärt ist, dann wissen ab nun alle, dass jeder freundlich das schreiben darf, was er denkt, und dass das natürlich seine eigene Meinung ist.

Damit ist dieses Thema um die eigene Meinung, die man äußern darf, nun hoffentlich erledigt.


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3. Jan 2012, 14:26

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Ich habe meins auf die „Yin und Yang - Tatsachen(erbsenzählerei)“ von dir bezogen. :wiwi

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3. Jan 2012, 15:35

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Titel: Widu
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Hab ich jetzt irgendwas versäumt??? :weißnix
Worum geht es hier jetzt?

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3. Jan 2012, 18:02

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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@ Hagalaz, als Kurzinfo, ausführlich steht das aber alles in mehreren Beiträgen auf den
vorherigen Seiten.

Vor wenigen Tagen wurde kritisiert das es stört wenn Meinungen als unumstößliche
Wahrheiten hingestellt werden, bis hin das im Namen anderer gesprochen wird.

Auf die Kritiken hatte Waldveilchen u. a. so reagiert:
Waldveilchen hat geschrieben:

Daher schreibt jeder einfach seine Meinung und alle wissen, das ist die Meinung des Schreibers.
Warum alles so kompliziert machen, wenn es einfach auch geht?

Schreibt jemand etwas, so weiß ich z.B. sofort, "Ah, das ist seine Meinung!"
Er braucht das gar nicht dazu schreiben. Für mich ist das sofort logisch.
Vielleicht denke ich nur einfach schneller oder kürzer.


Soweit auch okay für mich!

Wieso nun aber bei Werners Aussage die „Yin und Yang - Tatsachen(erbsenzählerei)“?
Das interpretiere ich wie: „Wasser predigen und Sekt trinken“

Wie denn nun jetzt, doch wie kritisiert differenzieren zwischen allgemeinen oder eigenen
eingeimpften Wahrheiten- Tatsachen- und Fakten?

Rein inne Kartoffeln – raus ausse Kartoffeln, das nervt…. :weia

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3. Jan 2012, 18:37

 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Wieso darf man denn nichts mehr zu den Texten dazu schreiben?
Das hat doch niemand verboten. Ein Forum ist zum Austausch da, deshalb darf man auch schreiben und fragen.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? (eigene Meinung schreiben) :weißnix

SmileyDevil, du machst es wirklich kompliziert. Ich hab's lieber einfach.
Und ich werde auch weiterhin schreiben, auch wenn du das als Erbsenspalterei ansiehst.
Du darfst gerne diese Meinung haben. :mrgreen:

Wenn es eh okay für dich ist, was regst du dich dann auf? Wenn du genervt bist, ist es dein Problem. :wink:
Finde ich nicht ganz fair, dass du deine schlechte Laune hier im Forum auslässt, ....


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3. Jan 2012, 18:47

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Vielleicht sollte ich da noch anmerken: Was die einzelnen UserInnen hier als ihre Meinung posten, ist im gewissen Sinn auch ihre "Wahrheit", zu der aufgrund ihrer bisher ihnen vorliegenden Informationen gekommen sind und die sie daher im Forum entsprechend vertreten.
Zur Titelfrage des Threads: Nachdem ich Gott im Sinne des Dadaisten Hugo Ball * als die Freiheit der Geringsten in der Gemeinschaft Aller verstehe, möchte ich auf Gott nicht verzichten.
*: Hugo Ball: "Zur Kritik der deutschen Intelligenz", 1919 (Bei diesem Streifzug durch die deutsche Geistesgeschichte konnten deren Berührungspunkte zu religiös-weltanschaulichen Fragen nicht ausgeklammert bleiben)

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Gut dass die Bevölkerung nicht begreift, wie das Banken- und Finanzsystem funktioniert, sonst hätten wir vor morgen früh eine Weltrevolution (Henry Ford)


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3. Jan 2012, 20:27

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Zitat:
Werner hat geschrieben:
Yin und Yang sind Tatsachen Für dich sind das Tatsachen.
Es gibt noch weit mehr Tatsachen, die für mich Tatsachen sind, aber von anderen Menschen geleugnet werden. Jeder Mensch hält etwas anderes für Tatsachen.


Da ist, so wie ich das erkenne, keine Wiederholung oder Wiederkäuung drinnen??


Zitat:
@ Hagalaz, als Kurzinfo, ausführlich steht das aber alles in mehreren Beiträgen auf den
vorherigen Seiten. Vor wenigen Tagen wurde kritisiert das es stört wenn Meinungen als unumstößliche
Wahrheiten hingestellt werden, bis hin das im Namen anderer gesprochen wird.


Wird hier nicht um Kleinigkeiten gequengelt und lamentiert?
Wenn jemand eine Meinung hat, die für ihn unumstößlich ist, dann ist das rationel erstmal "nur" eine Mitteilung, erst in zweiter Linie ein- uns etwas aufoktruiren wollen, und wer darauf emotional reagiert begibt sich freiwillig schon in die Opferrolle. :love4

Zitat:
Vielleicht sollte ich da noch anmerken: Was die einzelnen UserInnen hier als ihre Meinung posten, ist im gewissen Sinn auch ihre "Wahrheit", zu der aufgrund ihrer bisher ihnen vorliegenden Informationen gekommen sind und die sie daher im Forum entsprechend vertreten.


Und NUR deren Wahrheiten!!

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4. Jan 2012, 00:07

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Also das tut mir jetzt wirklich Leid, dass ich hier offensichtlich der Anlass bin für das neuerliche Hick-Hack.
Wenn es so schlimm wird, dann kann man ja fast nichts mehr schreiben. Das finde ich dann wirklich sehr bedauerlich. Denn ein Forum sollte doch zum Austausch da sein und nicht zum ständigen Kritisieren werden.

Meine Meinung ist, dass man seine Meinung und auch Tatsachen mitteilen kann. Weitere Diskussionen sind dann ja kein Problem und sollten sogar erfolgen, denn davon lebt doch schließlich jedes Forum. Sonst bräuchte man es doch gar nicht. Und wenn alle nur immer derselben Meinung wären, dann wäre es doch auch sehr langweilig und ein solches Forum würde sicherlich keine lange Lebensdauer haben.

Dass ich das Wort "Tatsachen" für das Wesen der Polarität (also Yin und Yang) verwendet habe, das ist auch gar keine Meinung, sondern es sind wirklich Tatsachen. Es gibt nun mal Dinge, die sich gegenseitig bedingen, sich ergänzen. Also nicht bekämpfen (das wäre dann Dualismus), sondern sich gegenseitig erschaffen oder erhalten und wo das eine ohne das andere gar nicht existieren würde. So wie die Pole von einem Magneten. Ohne diese Pole wäre der Magnet kein Magnet. Und so gibt es auch im philosophischen Kontext diesen Begriff der Polarität. Das kann jeder im Lexikon nachlesen, falls es einigermaßen modern ist. Denn vor 30 Jahren oder nicht einmal vor 20 Jahren gab es den Begriff der Polarität im philosophischen Kontext noch kaum und wird in alten Lexika nicht gefunden werden. Aber Wikipedia gibt hier schon relativ ausreichende Antworten.

Warum sollte man sich über solche Dinge nicht unterhalten können oder gar dürfen? Wenn man schon einen Thread hat, der die Frage aufwirft, ob man Gott oder die Götter braucht, dann wird man doch diese Frage erörtern dürfen und von den verschiedensten Blickwinkeln aus betrachten dürfen. Wenn nicht, dann wäre dies ja ein sehr eingeschränktes Forum und das will doch hier hoffentlich auch niemand.
Aber leider gibt es wohl in jedem Forum immer wieder mal solche Streitereien. Wie man das verhindern könnte, das weiß ich auch nicht. Schade ist es auf jeden Fall!

Schöne Grüße
Werner

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4. Jan 2012, 00:28

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Ich gebe dir Recht.
Jeder hat hier das Recht, SEINE Meinung kund zu tun.
Es sind die "Misstöne" und das Appelohr dass manche Menschen schnell in Rage bringen.
Leider ist nicht jeder in der lage sachlich seine Meinung zu sagen und Gegenmeinungen werden oft in einer hämischen bis böswilligen Tendenz geschrieben.
Zeigt einfach nur, dass da was getroffen wurde und derjenige Angst hat, von seinem Weltbild abrücken zu müssen.
Es wird halt sehr gemenschelt hier.

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4. Jan 2012, 00:35

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Zitat:
Jeder hat hier das Recht, SEINE Meinung kund zu tun.


Nichts anderes ist doch geschehen. Für DAS was dann andere davon machen
kann doch niemand etwas… :mrgreen:

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4. Jan 2012, 00:45

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Zitat:
Zitat:
Jeder hat hier das Recht, SEINE Meinung kund zu tun.

Nichts anderes ist doch geschehen. Für DAS was dann andere davon machen
kann doch niemand etwas…


Jetzt meine Frage, hab ich das behauptet?
Und- Nein, für das Appelohr der Andren kannst du nichts.
Nur unterschwellige Botschaften sind unangebracht.
Womit ich NICHT behaupte das du das tust.
Da gibt es scheinbar Götter, die ich noch garnicht in Betracht gezogen habe. :totlach

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4. Jan 2012, 01:14

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Ich habe das von mir in Zitat genommene extra Namenlos - Allgemein gehalten.
Klar kam es von Dir, Du hattest es ursprünglich geschrieben. Eine Unterstellung
wollte ich Dir damit aber nicht heimlich aufs Auge drücken. So etwas mache ich
wenn, dann schon auch sehr direkt.

Ja, das Reich der Götter scheint unergründlich zu sein…. :teufel

:wiwi

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22. Feb 2012, 08:23

 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Das fantastische Gleichgewicht in unserem Kosmos ist ein klarer Beweis für die Existenz von Gott, der dieses Gleichgewicht erschaffen hat und erhält.


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22. Feb 2012, 10:18

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Hallo Waldveilchen

Das Gleichgewicht im Kosmos betrachtest DU als einen Beweis für Gott. Für andere kann das nicht zutreffen.
Übrigens geht es im Kosmos extrem durcheinander. Die Sterne sind ja fast alles Sonnen, die verbrennen sich selbst. Zwar in unendlich langer Zeit, aber sie sterben irgendwann einmal, so wie alles andere auch. Aber es wird auch immer wieder was Neues entstehen. All das ist mit viel Gewalt und - nach menschlichem Gefühl - nicht immer so schön und gleichmässig und lieb und freundlich.
Übrigens kann man sich über die Gottesfrage wirklich nicht streiten. Denn der Glaube an Gott ist kein Wissen, sondern ein Glaube. Glauben kann man alles. Oder man kann es auch sein lassen. Ich kann zum Beispiel glauben, dass es morgen regnen wird. Aber wissen kann ich es nicht. Nicht einmal der kluge Mann vom Wetterdienst kann es. Aber ob ich es nun glaube oder nicht, das ist absolut unwichtig. Also ist doch auch der Glaube an Gott absolut unwichtig. Wenn jemand das glauben will, dann ist es gut, wenn nicht, dann auch.
Beweise für Gott gibt es nicht. Es gibt nur den Glauben. Beweise muss es ja auch gar nicht geben. Wer es glauben will, der soll es glauben. Wer es nicht glauben will, der muss es nicht glauben.
Viele Grüße
Werner

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22. Feb 2012, 11:11

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Zu der Frage, ob ich persönlich einen Gott brauche:

da ich - trotz meiner Herkunft aus einer katholischen bayrischen ländlichen Region - in eine eher nichtreligiöse Familie hineingeboren wurde, habe ich nie ein ernsthaftes Bedürfnis nach einem Gott oder Göttern entwickelt. Klar hatte ich Religionsunterricht, ich hatte Erstkommunion und bin gefirmt worden, bin als Schüler regelmäßig zur Messe und zur Beichte gegangen, aber schon damals habe ich diese Ereignisse in erster Linie als Brauchtum und Tradition empfunden.

Aus verschiedenen Gründen empfand ich überdies die katholische Religion als unangenehm ausgrenzend und keineswegs liebevoll integrierend. Genaugenommen hatte ich mich nie wirklich willkommen gefühlt (weswegen ich als Schüler zeitweise stark mit dem Protestantismus geliebäugelt hatte, denn die evangelische Gemeinde in unserem Städtchen war sehr viel offener und aufgeschlossener, ich fühlte mich bei ihnen immer willkommen und gemocht, trotz meiner katholischen Herkunft).

Letztlich hat mich wohl in erster Linie die unnachgiebig ausgrenzende Haltung (z.B. gegenüber Andersgläubigen, Geschiedenen und Wiederverheirateten, Homosexuellen) der katholischen Kirche vertrieben. Das ist nicht das, was ich suche; das ist keine Einstellung, bei der ich mich wohl fühlen könnte.

Inzwischen fühle ich mich keiner Religion mehr zugehörig, bin aber aus einer beobachtenden Position heraus durchaus weiterhin am Thema Religionen interessiert. Allerdings möchte ich mich von keiner Religion mehr vereinnahmen lassen.

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读万卷书,行万里路。
(Lies zehntausend Bücher, geh zehntausend Meilen!)


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22. Feb 2012, 11:11

 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Ich meine nicht, dass es im Universum immer nur lieb und freundlich zu geht.

Es herrscht ja die Polarität und somit gibt es Gutes und Böses zu gleichen Teilen.
Und doch herrscht ein Gleichgewicht und alles hat seine Ordnung.


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22. Feb 2012, 22:56

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 Re: Brauchen wir wirklich Gott oder die Götter?
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Hallo Waldveilchen

Das stimmt selbstverständlich. Es ist alles im Gleichgewicht. Aber nicht ständig. Wie du schon sagst, gibt es das Gut und Böse, das Werden und das Vergehen, also Geburt und Tod. Ich nenne das allerdings nicht Gut und Böse, denn das sind menschliche Wertungen. Die Natur und das ganze Universum kennt kein Gut und Böse. Ein Tier tötet nicht, weil es böse ist, sondern weil es leben will und Nahrung braucht und weil es so geartet ist, dass es Fleisch fressen muss. Aber das nur mal so nebenbei.

Die Frage, ob das Gleichgewicht immer wieder neu von selbst entsteht oder von einem Gott "geregelt" wird, kann ich für mich mit einer klaren Antwort so sagen:
Das Gleichgewicht entwickelt sich von selbst. Im Prinzip geht alles nach "Trial and Error". Was nicht funktioniert, das verschwindet automatisch wieder. Was sich anpassen kann, das lebt weiter.
Beispiel: Dinosaurier.
Damals gab es unzählige Arten von Dinosaurien, von ganz klein bis ganz groß
Dann trat ein Ereignis ein, das alles von Grund auf änderte. Welches Ereignis dies war, ist noch nicht ganz klar erforscht, aber die Wissenschaftler sprechen von einem riesigen Metoeriten oder manche auch von einem Regen von Metoriten, der oder die das Klima auf der ganzen Erde total verändert hat. Möglicherweise hat sich durch den starken Einschlag auch die Erdachse verändert, was dann zu einem sofortigen Klimawechsel führte. Diese Theorie ist sehr wahrscheinlich, denn nach den bisherigen Funden kann man davon ausgehen, dass die Tiere und auch viele Pflanzen sehr schnell, einige sogar sofort starben. Nur 10 % der gesamten Tier- und Pflanzenwelt hat dieses Ereignis überlebt. Und aus diesen wenigen Tieren und Pflanzen hat sich dann im Zuge der Evolution wieder Neues gebildet.
Die Evolution kann man selbst immer wieder beobachten. Wenn sich das Klima in einem Gebiet stark verändert (was immer wieder geschieht!), dann können manche Tiere oder Pflanzen nicht mehr unter den neuen Bedingungen leben. Tiere und Pflanzen, die sich jedoch den veränderten Verhältnissen anpassen können, überleben, die anderen nicht. Die Überlebenden ändern dann oft ihr Aussehen oder sogar ihre gesamte Gestalt, das Verdauungssystem etc. Dadurch entstehen neue Arten. Und so weiter.
Warum muss das alles ein Gott "planen" oder gar überwachen?
Die Evolutionstheorie (die eigentlich gar keine Theorie mehr ist, sondern überprüfbare Beobachtung) erklärt das alles viel besser und verständlicher als ein Glaube an Gott.
Aber wer diesen Glauben haben will oder ihn sogar braucht, der soll ihn gerne haben. Der Glaube selbst ist ja harmlos. Leider bleibt es sehr oft nicht nur bei dem Glauben, sondern die Menschen fangen an, eine feste Regel daraus zu machen. Und dann geht es los mit dem Ärger und oft sogar mit Mord und Krieg. Denn jeder pocht auf die Wahrheit seines Glaubens. Die meisten Kriege - sowohl jetzt wie auch in der Vergangenheit - sind durch Religionen ausgelöst. Soll man da noch meinen, dass eine Religion von Nutzen ist ????

Dass im Universum alles im Gleichgewicht ist, das hat schon der chinesische Philosoph Lao Tse erkannt. Er sagte: "Das ewige Dao tut nichts und doch wird alles getan".
Leider wurde aus seiner Philosophie nach eingien hundert Jahren eine Religion, der Taoismus. Ursprünglich war es nur eine Philosophie und das hätte so bleiben sollen. Denn als Religion wurden dann - wie bei allen Religionen - Regeln erstellt und Vorschriften gemacht. Und leider, leider wurde auch der Grundgedanke von Lao Tse total verändert oder auch nicht mehr richtig erkannt. Besonders im Westen hat man seine Aussagen von der christlichen Sicht aus gesehen und falsch ausgelegt. Zum Beispiel hat man "Dao" (oder auch Tao geshriebgen) immer mit Weg übersetzt. Und dann wurde mit der christlichen Lehre verglichen und schon war das Dao so etwas wie Gott. Aber das chinesische Wort Dao ist nicht nur der Weg, sondern auch "das Gehen". Wenn man nun das obige Zitat auf diese Weise übersetzt, dann heisst es so: "Das ewige Weitergehen tut nichts und geschieht alles". Das ewige Weitergehen ist also nicht Gott, sondern das, was ständig geschieht. Und das geschieht ohne dass jemand (also auch kein Gott) etwas tut. Ich finde es hoch interessant, dass die heutige Wissenschaft allmählich auch zu solchen Schlüssen kommt. Der alte Lao Tse hat das alles schon vor 2500 Jahren gewusst! Aber dann kamen die Religionen auf (Buddhismus zur selben Zeit, später die monotheistischen Religionen) und die Kaiser und Könige der Länder merkten schnell, dass eine Religion ein guten Machtinstrument ist. Und so ging es dann weiter bis zum heutigen Tag. Und die Kriege wegen der Religionen werden offensichtlich immer mehr. Entwickelt sich die Menschheit also in Wahrheit zurück in ein Chaos ??? Ist das tiefe und allumfassende - und doch so einfache und verständliche Wissen eines Weisen wie Lao Tse ausgestorben, überlagert worden von Dogmene, Vorschriften und einem sinnlosen Glauben, der nur dazu dient, die Massen klein, kindlich und gehorsam zu machen, damit die Führer es leicht haben und ihre Macht ausweiten können ?

Schöne Grüße
Werner

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