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Veraltete Benimmregeln

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6. Aug 2010, 12:28

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 Veraltete Benimmregeln
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Eigentlich dachte ich, bei Google ganze Listen solcher veralteten Regeln zu finden. Aber: Fehlanzeige.

So muss ich mich selber an Beispiele erinnern.

Im Moment fällt mir ein Beispiel ein:

"Der Herr gibt der Dame Feuer für ihre Zigarette, aber niemals die Dame dem Herrn!" :nene

Schon "Herr" und "Dame" fand ich in solchen Regeln immer etwas verstaubt ...

Ich nehme mal an, diese Regel ist inzwischen veraltet.

Dazu 2 Fragen:

1. Wisst ihr, welchen Sinn diese Regel einmal gemacht hat? :weißnix

2. Kennt ihr noch andere solche Regeln? :wiwi

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6. Aug 2010, 13:45

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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Mich hat darüber mal eine "Dame" aus dem Milieu aufgeklärt. Ob es so stimmt, weiss ich nicht, im Milieu hat(te) es offenbar diese Bedeutung:

Wenn die Dame dem Herr Feuer gibt, sei dies eine direkte Aufforderung zum Betthüpfer, ohne dass frau es direkt mit Worten sagen müsste. Denn das sei in der Öffentlichkeit nun wirklich ungehörig. :weißnix


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6. Aug 2010, 13:48

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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Wildkatze hat geschrieben:
Wenn die Dame dem Herr Feuer gibt, sei dies eine direkte Aufforderung zum Betthüpfer, ohne dass frau es direkt mit Worten sagen müsste. Denn das sei in der Öffentlichkeit nun wirklich ungehörig. :weißnix


Womöglich ähnlich ungehörig, wie mit "Straßenschuhen" im Wohnzimmer herumzugehen - statt mit Wohnzimmerschuhen? :shock:

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6. Aug 2010, 13:59

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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Waldbaum hat geschrieben:
Eigentlich dachte ich, bei Google ganze Listen solcher veralteten Regeln zu finden. Aber: Fehlanzeige.

So muss ich mich selber an Beispiele erinnern.

Im Moment fällt mir ein Beispiel ein:

"Der Herr gibt der Dame Feuer für ihre Zigarette, aber niemals die Dame dem Herrn!" :nene

Schon "Herr" und "Dame" fand ich in solchen Regeln immer etwas verstaubt ...

Ich nehme mal an, diese Regel ist inzwischen veraltet.

Dazu 2 Fragen:

1. Wisst ihr, welchen Sinn diese Regel einmal gemacht hat? :weißnix

2. Kennt ihr noch andere solche Regeln? :wiwi


Passte zu jener Zeit, als die Herren noch 'Gentlemen' waren und auf diese Weise den Damen ihre Achtung zollten. Mit dem Streben nach Gleichschaltung der Geschlechter benimmt man sich im besten Fall wie gute Kameraden.


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6. Aug 2010, 14:02

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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Der Herr steigt die Treppe vor der Dame hinauf.
Grund: So kann er nicht unter ihr Kleid sehen.

Der Herr geht als erster ins Restaurant hinein.
Grund: er sieht nach ob es fuer die Dame passend sei.


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6. Aug 2010, 14:19

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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ruven hat geschrieben:
Der Herr geht als erster ins Restaurant hinein.


Ist das auch schon veraltet?

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6. Aug 2010, 14:24

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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Hand vor dem Mund beim Gähnen.
Sollte wohl mal den Blick auf ein unapettitliches Gebiss ersparen.

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6. Aug 2010, 14:26

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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eine veraltete Regel?

Ich weiss nicht, ob diese veraltet sind, aber ich habe mich immer darüber geärgert:

In Restaurant, Theater usw. lässt Mann der Frau immer den Vortritt beim Eintreten.
Beim Hinausgehen ist es umgekehrt, da muss Mann voraus gehen.


Grund:
Man wisse nie, was für Gesindel da sei, der Mann müsse die Frau schützen. Das Gesindel sah man offenbar immer nur auf der Strasse. Na ja, ein "Herr" führte ja schliesslich seine "Dame" auch nicht in fragwürdige Spunten. :mrgreen:

Heute geht es da nur ums Türeöffnen:
Wenn die Türe nach Aussen aufgeht, geht der Mann zuerst, um ihr die Türe auf zu halten. Sonst geht die Frau zuerst.
Beim Eintritt geht immer der Mann zuerst, denn wer zahlt, hält für seine Gäste die Türe auf. (finde ich genauso doof :nick )

Der Herr rückt im Restaurant den Stuhl für die Dame zurecht und wartet, bis sie sich gesetzt hat. Erst nachher setzt er sich auch.
(auch heute noch soll er sich erst sezten dürfwn, nachdem der Kellner der Dame auf den Stuhl geholfen hat.)
Der Grund dafür ist mir unbekannt. Es gab eine Zeit, da war es sehr schwierig, sich in diesen hautengen Röcken zu bewegen. Lageveränderungen -- auch Einsteigen in Tram, Zug usw. sollen da ein Martyrium gewesen sein. Viellecht stammt diese Regel noc haus dieser Zeit. :weißnix

auch die Mantelregel hat mich immer genervt:

Frau muss sich von Mann aus dem Mantel respektive wieder hinein helfen lassen.


Ist er langsam, wartet halt Frau in der Garderobe, bis er Zeit hat (vor allem wenn der arme Mann ein ganzes Harem -- Frau, Tochter Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter -- bedienen muss) :wiwi


Kartoffel, Salat und Gemüse darf man nicht schneiden
(ärgerlich, wenn auf dem Teller ganze Salatfelder liegen. Und wie soll man die langen Bohnen und Spargeln an einem Stück in den Mund stopfen? :evil: )

Grund:
Früher wurden die Messer geschont, da sie nicht legiert waren und im Kontakt mit Säuren schwarz anliefen.


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6. Aug 2010, 14:28

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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ruven hat geschrieben:
Der Herr steigt die Treppe vor der Dame hinauf.
Grund: So kann er nicht unter ihr Kleid sehen.

Der Herr geht als erster ins Restaurant hinein.
Grund: er sieht nach ob es fuer die Dame passend sei.


Diese Regel habe ich auch gehört.

Kann sein, dass ich mich bei dem, was ich schreibe, falsch erinnere.
Aber das mit dem Verlassen stimmt glaub.

Heute muss der Herr hinter der Dame auf die Treppe rauf und vor ihr die Treppe runter -- um sie bei einem Sturz auffangen zu können.

Ist doch genauso doof. Da werden die Frauen immer noch als ungeschickte Hühnchen hingestellt! :evil:


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6. Aug 2010, 14:31

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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Waldbaum hat geschrieben:
Wildkatze hat geschrieben:
Wenn die Dame dem Herr Feuer gibt, sei dies eine direkte Aufforderung zum Betthüpfer, ohne dass frau es direkt mit Worten sagen müsste. Denn das sei in der Öffentlichkeit nun wirklich ungehörig. :weißnix


Womöglich ähnlich ungehörig, wie mit "Straßenschuhen" im Wohnzimmer herumzugehen - statt mit Wohnzimmerschuhen? :shock:


nicht nur das!

Es soll ein "Signalzeichen" unter "Gleichgesinnten" gewesen sein :weißnix


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6. Aug 2010, 15:05

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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Waldbaum hat geschrieben:
ruven hat geschrieben:
Der Herr geht als erster ins Restaurant hinein.


Ist das auch schon veraltet?

Habe schon lange keine Erfahrungen mehr mit Damen aus besseren Kreisen, nur mit Freundinnen denen das egal war. Also weiss ich nicht was heute noch gilt


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6. Aug 2010, 15:08

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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Fraya hat geschrieben:
Hand vor dem Mund beim Gähnen.
Sollte wohl mal den Blick auf ein unapettitliches Gebiss ersparen.

Aber ohne Hand davor ist Gaehnen auf alle Faelle kein Benimm. Die Japanerinnen halten auch bei was mehr als freundliches Laecheln ist, die Hand vor den Mund.


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6. Aug 2010, 15:20

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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ruven hat geschrieben:
Fraya hat geschrieben:
Hand vor dem Mund beim Gähnen.
Sollte wohl mal den Blick auf ein unapettitliches Gebiss ersparen.

Aber ohne Hand davor ist Gaehnen auf alle Faelle kein Benimm. Die Japanerinnen halten auch bei was mehr als freundliches Laecheln ist, die Hand vor den Mund.



Auch Hand vor Mund -- galt übrigens auch hier in Europa und wird noch von kichernden Teenagern gemacht -- ist auch eine solche Regel.

Es gehörte sich so, weil es fürs Gegenüber unzumutbar war, die schlechten Zähne anschauen zu müssen.
Es gab dazu noch andere Gründe:

Mundgeruch -- der bei schelchten Zähnen wirklich übel ist
und
Bei vielen Völkern, weil sie glaubten, die Seele würde bei zu weit geöffnetem Mund ausbüxen.


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6. Aug 2010, 15:38

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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Ich mag es wenn mir ein Mann den Stuhl zurechtrückt.
Ich mag es auch wenn er mir die Autotüre öffnet.
Ich lasse mir gerne in den Mantel helfen.

Es gibt noch viele Höflichkeitsformen die ich sehr gerne mag.
Und nein, ich bin weder hilflos noch altmodisch.
Gutes Benehmen kann doch nicht veraltet sein.


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6. Aug 2010, 15:48

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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Aureole hat geschrieben:
Ich mag es wenn mir ein Mann den Stuhl zurechtrückt.
Ich mag es auch wenn er mir die Autotüre öffnet.
Ich lasse mir gerne in den Mantel helfen.

Es gibt noch viele Höflichkeitsformen die ich sehr gerne mag.
Und nein, ich bin weder hilflos noch altmodisch.
Gutes Benehmen kann doch nicht veraltet sein.


Ja Aureole, ich bin sicher, dass so manche Frau die sich 'modern' benimmt, diese Regeln geniesst oder geniessen wuerde. Bei den Russen gelten diese Regeln immer noch.
Bei ihnen druecken sich die Maenner nur untereinander die Haende, nicht den Frauen.


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6. Aug 2010, 15:50

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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Aureole hat geschrieben:
Ich mag es wenn mir ein Mann den Stuhl zurechtrückt.
Ich mag es auch wenn er mir die Autotüre öffnet.
Ich lasse mir gerne in den Mantel helfen.

Es gibt noch viele Höflichkeitsformen die ich sehr gerne mag.
Und nein, ich bin weder hilflos noch altmodisch.
Gutes Benehmen kann doch nicht veraltet sein.


So gehts mir auch Aureole, auch dass der Mann die Rechnung bezahlt und nicht die Frau. Dass man beim Gähnen die Hand vor den Mund hält finde ich auch gut, sieht sehr unanständig und respektlos gegenüber Anderen aus. Auch mit vollem Mund zu sprechen, auf das achte ich auch immer noch.

Was mich aber am meisten nervt, sind die Kaugummi kauenden Individuen, die überall, im Auto, auf der Strasse, beim Kommunizieren mit anderen Menschen dauernd kauen. Das finde ich sehr respektlos und anstössig, eklig finde ich das.

Wie du schreibst, gibt es noch viele Höflichkeitsformen die ich gerne einhalte und auch noch an meine Nachkommen gerne weitergebe. Anstand und Respekt fängt auch hier an.

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6. Aug 2010, 16:25

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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Aureole hat geschrieben:
Ich mag es wenn mir ein Mann den Stuhl zurechtrückt.
Ich mag es auch wenn er mir die Autotüre öffnet.
Ich lasse mir gerne in den Mantel helfen.

Es gibt noch viele Höflichkeitsformen die ich sehr gerne mag.
Und nein, ich bin weder hilflos noch altmodisch.
Gutes Benehmen kann doch nicht veraltet sein.



Ich behaupte nicht, dass ich das nicht mag :-D

Ich finde manche Regeln aber lästig, wenn man sie unbedingt und jeder Situation einhalten muss, einzig, weil es sich so ziemt.

Wenn mein Mann zum Beispiel schon seiner Mutter und Schwiegermutter in den/aus dem Mantel hilft -- was ich immer mit Freude sah -- will ich ihn nicht auch noch mit meinem Mantel aufhalten.

Ich finde, man sollte das "Recht" haben, in gewissen Situationen auf diese Benimmregeln zu verzichten. Diese Benimmregeln zu missachten, stellte aber früher jeden Mann in ein schlechtes Licht. :wiwi


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6. Aug 2010, 16:32

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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Wildkatze hat geschrieben:
Aureole hat geschrieben:
Ich mag es wenn mir ein Mann den Stuhl zurechtrückt.
Ich mag es auch wenn er mir die Autotüre öffnet.
Ich lasse mir gerne in den Mantel helfen.

Es gibt noch viele Höflichkeitsformen die ich sehr gerne mag.
Und nein, ich bin weder hilflos noch altmodisch.
Gutes Benehmen kann doch nicht veraltet sein.



Ich behaupte nicht, dass ich das nicht mag :-D

Ich finde manche Regeln aber lästig, wenn man sie unbedingt und jeder Situation einhalten muss, einzig, weil es sich so ziemt.

Wenn mein Mann zum Beispiel schon seiner Mutter und Schwiegermutter in den/aus dem Mantel hilft -- was ich immer mit Freude sah -- will ich ihn nicht auch noch mit meinem Mantel aufhalten.

Ich finde, man sollte das "Recht" haben, in gewissen Situationen auf diese Benimmregeln zu verzichten. Diese Benimmregeln zu missachten, stellte aber früher jeden Mann in ein schlechtes Licht. :wiwi


Wenn es die Situation erfordert, verzichte ich natürlich auf gewisse Benimmregeln.
Man will Mann doch nicht überfordern. :)


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6. Aug 2010, 16:33

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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Aureole hat geschrieben:

Wenn es die Situation erfordert, verzichte ich natürlich auf gewisse Benimmregeln.
Man will Mann doch nicht überfordern. :)



Genau. :thumbsup


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6. Aug 2010, 17:01

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 Re: Veraltete Benimmregeln
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Ich habe vor nicht langer Zeit in einer Fernsehsendung eine ältere Frau gesehen, die bei der Begrüßung durch den Moderator einen Knicks gemacht hat. Das fand ich befremdlich. Zwar gehörte der Knicks als Respektsbezeichnung gegenüber Erwachsenen zu meinem Erziehungsrepertoire - wie auch der Diener bei den Jungs -, aber doch nur für Kinder bis zu einem bestimmten Alter. Dies bei einer betagten Frau zu sehen, mutete an, als sei man bei Hofe.

Davon mal abgesehen sind mir die traditionellen Höflichkeitsbräuche nicht wichtig. Ich wäre schon froh über rein gefühlsmäßige Höflichkeiten im Alltag, z.B., daß ich nicht auf die Straße ausweichen muß, weil eine Gruppe von Leuten in voller Breitseite den Bürgersteig in Anspruch nimmt. Dann gibt es dieselben Breitseiten, die meinen, im Hauptgang eines Supermarktes oder Kaufhauses spazieren gehen zu müssen, so daß kein anderer mehr richtig vorankommt. Oder die unangenehmen Zeitgenossen, die an der Kasse auf Tuchfühlung hinter mir stehen und versuchen, mit mir dieselben Schuhe zu teilen.

Höflichkeit fängt für mich nicht bei dem berühmten Mantel an, den man Seiner Majestät auf die Pfütze vor der Kutschentür legt, sondern bei der alltäglichen Rücksichtnahme und dem Respekt vor dem Freiraum, den jeder Mensch um sich herum braucht. Anziehen kann ich mich selbst, und meinen Stuhl kann ich auch ganz allein vorwärts und rückwärts bewegen. Auch habe ich kein Problem damit, über eine Pfütze zu springen oder sogar genußvoll hindurchzustapfen. Gängeleien sind mir einfach lästig. Und wenn mir jemand zu nah auf die Pelle rückt, so ist das für mich das größte Übel, dann werde ich richtig giftig.


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