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Medizin in den Fünfzigern: Frauengold

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30. Jun 2015, 10:55

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 Medizin in den Fünfzigern: Frauengold
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Medizin in den Fünfzigern: Frauengold :thumbsup

An den Namen und an die Werbung dafür kann ich mich noch erinnern! :nick

Nun schreibt der SPIEGEL hier einen Rückblick:

Zitat:
Es sollte die weibliche Lust entfachen, für gute Laune und einen stressfreien Alltag sorgen. Mit "Frauengold" kam in den Fünfzigerjahren ein vermeintliches Wundermittel als "Herz-Kreislauf-Tonikum" auf den Markt. Der Hauptbestandteil: Alkohol.


Und:

Zitat:

"Das Tonikum ist ein gewöhnliches Stärkungsmittel aus Südwein und pflanzlichen Stoffen", hatte ein Stuttgarter Professor Dr. Ritter bei einer Analyse ernüchtert festgestellt. Einfacher Südwein, also Likörwein, sei im Preis viel günstiger als Frauengold und habe "im Prinzip die gleiche belebende Wirkung", zitierte ihn das Blatt. Kurz gesagt: Besaufen war billiger.


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Wer hat da auch schon mal davon gehört?

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30. Jun 2015, 11:04

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 Re: Medizin in den Fünfzigern: Frauengold
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Was Wiki weiß: :wiwi

Zitat:
Kritiker sahen die weite Verbreitung und den Erfolg von Frauengold als eine Fortsetzung des „Kölnisch-Wasser-Alkoholismus“ aus dem späten 19. Jahrhundert, bei dem Frauen, denen der Zugang zu hochprozentigen alkoholischen Getränken in der Regel verwehrt wurde, stattdessen als Duftwasser (wie eben Kölnisch Wasser) oder Medizin (wie der Klosterfrau Melissengeist) deklarierte ethanolhaltige Tinkturen tranken und nicht selten in Abhängigkeit gerieten.

Beworben wurde das Mittel anfangs unter anderem mit dem Claim „Nimm Frauengold und Du blühst auf!“ Unterschwellig sollte daneben auch eine leichtere Erträglichkeit von Menstruationsbeschwerden suggeriert werden; dazu wurde 1955 die Behauptung „Frauengold schafft Wohlbehagen, wohlgemerkt – an allen Tagen“ eingeführt.


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30. Jun 2015, 21:21

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 Re: Medizin in den Fünfzigern: Frauengold
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Ich hab nun mal über "Klosterfrau Melissengeist" nachgelesen:

Zitat:
Klosterfrau Melissengeist verwendete schon meine Oma bei allerlei Wehwehchen. Heute bin ich selbst in dem Alter und habe es auch im Hause. Ich finde, es hat, wie vieles Altbewährte, seine Wirkung und Daseinsberechtigung.

Mit der aufdringlichen Bewerbung durch die BILD tut sich der Hersteller meines Erachtens keinen Gefallen und ich frage mich, ob der Umsatz so zurückgegangen ist, daß er das nötig hat.

Kräuterauszüge haben eine Wirkung, das ist wohl unbestritten. Dazu kommt zweifellos auch die Wirkung des Alkohols. Hier jedoch von der Gefahr des "Einstiegs zur Droge" zu sprechen, halte ich für übertrieben. Der Geschmack ist nicht geeignet, "Appetit auf mehr" zu machen. Da sind z. B. Alcopops und andere süffige Mixgetränke weit gefährlicher als Einstiegsdroge.

Ich kenne Klosterfrau Melissengeist nur "innerlich". Denn zum Einreiben etc. ist es mir einfach zu teuer. Da tut es auch Franzbranntwein oder ähnliches.

Richtig dosiert, wirkt es bei mir gut, wenn mir etwas "auf den Magen geschlagen" ist: bei Völlegefühl und/oder Nervosität. Als Einschlafhilfe brauche ich es gewiss nicht.

Ich bin der Meinung, jeder sollte selbst probieren, ob es ihm was nützt. Wenn ich mir nur einen Schwips verschaffen wollte, gäbe es weitaus preiswertere und schmackhaftere "Stöffle".



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Kennt ihr das?

Und was meint ihr dazu?

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11. Aug 2017, 06:24

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 Re: Medizin in den Fünfzigern: Frauengold
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Wer kennt Frauengold noch? :wiwi

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11. Aug 2017, 11:13

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 Re: Medizin in den Fünfzigern: Frauengold
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Ich kenne die Werbung aus meiner Kindheit.
Damals hatten die Frauen noch patent und adrett zu sein. :hausfrau


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11. Aug 2017, 11:53

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 Re: Medizin in den Fünfzigern: Frauengold
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Ich kann mich auch noch an das Etikett auf der Flasche erinnern. :nick

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11. Aug 2017, 11:58

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 Re: Medizin in den Fünfzigern: Frauengold
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Hier eine Werbung für Frauengold. :nick

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12. Aug 2017, 00:11

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 Re: Medizin in den Fünfzigern: Frauengold
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Einst hatte es sowieso in vielen flüssigen Mitteln Alkohol. Z.Beisp. Klosterfrau Melissengeist.
Wozu musste man sich da berauschen?

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Dein Gesicht hast du geschenkt bekommen, lächeln musst du selber


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