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Homosexualität

Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 260 Beiträge ] 

5. Mai 2010, 14:14

 Homosexualität
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Weil ich hier ständig lesen muss, dass die Ehe ein Auslaufmodell ist,.... möchte ich mal was anderes fragen:

Was haltet ihr von Homosexuellen die eine Ehe eingehen und Kinder aufziehen wollen?

Ich halte sehr viel davon. Ich finde die Homosexuellen haben genauso das Recht zu heiraten. Sie sollen die selben Rechte wie alle haben, erbberechtigt sein,....

Und warum nicht auch Kinder annehmen und großziehen?
Wo heute schon viele Kinder nur bei der Mutter und Oma aufwachsen und in der Schule von Lehrerinnen gelehrt werden, also wenig mit Männern zu tun haben, da ist es doch gleich. Da können genauso gut zwei Lesben oder zwei Schwule ein Kind großziehen.

Ich kann die Empörung mancher Leute darüber nicht nachvollziehen. Wie seht ihr das?


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5. Mai 2010, 14:25

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 Re: Homosexualität
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Kann ich Dir voll und ganz zustimmen.

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Lieben Gruß vom Eichhörnchen

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5. Mai 2010, 15:03

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 Re: Homosexualität
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... immerhin sind etwa 15% der Menschen homosexuell. Und gemaess UNO-Menschenrechtskonvention stehen ihnen die gleichen Rechte zu.

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6. Mai 2010, 08:44

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 Re: Homosexualität
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Ich war bei der "Verpartnerung" von zwei guten Freundinnen dabei. Die beiden waren zu diesem Zeitpunkt schon seit 20 Jahren ein Paar und haben lange darauf gewartet.
Die Standesbeamtin hat das sehr stimmungsvoll gemacht und es war alles sehr feierlich.
Die Feier war schöner als so manche "normale" Hochzeit, die ich gesehen habe.

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6. Mai 2010, 09:20

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 Re: Homosexualität
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Ich habe zu allen Zeiten homosexuelle Freunde, Bekannte und Kollegen und Kolleginnen gehabt.
Homosexualität ist nicht etwas, zu was man sich mal aus Lust und Laune entscheidet. sondern sie ist eine Veranlagung.
Ich bin mir nicht mal sicher, ob es sich nur um 15% der Bevölkerung handelt.Denn die Majorität der Menschen outet sich nicht.
In Ländern,zum Beispiel wo gleichgeschlechtliche Beziehungen verboten sind. Oder in kleinen Dörfern und Gemeinden. Wieviele führen eine "normale" Ehe nebenbei.
Und wieviel Kinder sind unglücklich in einer heterosexuellen Beziehung mit sich schlagenden Eltern?
Da sind doch zwei harmonisch miteinander lebende Väter oder Mütter für Kinder eine wesentlich positivere Angelegenheit.
Und wenn da gesagt wird, dass ein Aufwachsen von Kindern mit gleichgeschlechtlichen Eltern von Nachteil wäre, na das verstehe ich nun überhaupt nicht.
Genauso wenig wie meine Kinder etwas von meinem Sexualleben mit Mann mitbekommen haben, werden sie etwas vom Sexualleben ihrer Väter oder Mütter mitbekommen.

Ich bin absolut dafür.


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6. Mai 2010, 10:23

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 Re: Homosexualität
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Mauerblümchens Posting ist so treffend geschrieben, dass nichts mehr hinzuzufügen ist.

In einer homosexuellen Partnerschaft unterscheiden sich die Probleme, die während des Aufwachsens eines Kindes entstehen (Kinderkrankheiten, schulische Leistungen, Pubertät etc)
nicht von der sogenannten *normalen* Familie. Nur die Rahmenbedingungen sind etwas anders.


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6. Mai 2010, 10:53

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 Re: Homosexualität
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Es fängt doch schon alles damit an, dass homosexuelle Menschen nicht verheiratet sein können, sondern nur verpartnert. Hinzu kommt, dass die verpartnerten Paar zwar die gleichen Pflichten wie verheiratete Paare haben, jedoch nicht die gleichen Rechte! Meines Erachtens verstößt das schon gegen das Grundgesetz, das wir in Deutschland haben. Darauf können wir schließen, dass es immer noch so ist, dass der eine gleicher als der andere ist - traurig, aber wahr. Sonst hätte manch reicher Mensch auch kein Kind adoptieren dürfe -> zb Patrick Lindner.
Wie ich schon in dem anderen Thema über die Burka schrieb, es sollte gleiches Recht für alle gelten.
Ich kenne viele homosexuelle Menschen und viele von ihnen würden mehr Liebe einem Kind schenken können, als viele heterosexuelle Paare, die ich kenne.
Leider ist unsere Gesetzgebung nicht immer ganz menschenfreundlich - das habe ich noch gestern erfahren dürfen. Da hat eine Frau sich seit Jahren um zwei Kinder in der Tagespflege gekümmert und die Kinder haben sie sogar Oma genannt (was doch schon davon zeugt, dass sie sich wohl gefühlt haben!). Nur weil sie ein paar Kurse nicht nachweisen kann sind ihr nun die Kinder entzogen worden und die Mutter muss schauen wo die Kinder nun bleiben, wenn sie arbeiten muss. Da frage ich mich, ob das den Kindern gegenüber gerecht ist, wo doch alles nach dem Wohle der Kinder geschehen soll!
Es ist also so, dass die Gesetze danach schauen, ob du alle Vorschriften erfüllst, aber nicht ob du genug Liebe hast!
Ich denke, dass die verpartnerten Paare jedoch aus genau dem Grund diesen Schritt wagen weshalb überhaupt die Ehe existiert. Es ist der Lebensbund, das Gelöbnis, dass sich zwei Menschen geben. In guten wie in schlechten Zeiten füreinander sorgen, sich lieben und ehren. Von welcher Ehe kann man das heute noch behaupten? Ich kenne nur sehr wenige, bei denen es so ist. Bei vielen anderen schaut es so aus, dass sie nur noch verheiratet sind wegen der Steuer, etc.. Das ist bei homosexuellen Paaren einfach nicht gegeben!

Liebe Grüße
Alice

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6. Mai 2010, 16:06

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 Re: Homosexualität
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... da weiss ich von einer gluecklichen Ehe. Im Laufe der Zeit stellte sich heraus, dass die Frau zwischengeschlechtlich ist. Das war ein Grund, dass die beiden keine Kinder adoptieren durften. Leider verstoesst ds deutsche Recht nach wie vor gegen die Menschenrechte.

Und uebrigens, in der Schweiz ist die homosexuelle Ehe erlaubt.

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6. Mai 2010, 17:44

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 Re: Homosexualität
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Ich kann nur allen Postings zustimmen, aber ein Aspekt ist für mich fast noch schlimmer, als die gesetzliche
Ungleichbehandlung.
Das ist der Punkt den Mauerblümchen schon angeschnitten hat: Das Verhalten der lieben
Mitmenschen, Freunde, Nachbarn zum Teil sogar Familienmitgliedern.
Ich habe 34 Jahre im Ruhrgebiet gelebt und habe noch Familie dort, nur mein Bekanntenkreis ist merklich
geschrumpft:
Ich konnte es einfach nicht fassen, wieviele Menschen, von denen ich dachte, dass ich sie kenne,
unseren Regierenden Bürgermeister nur nach seiner Homosexualität beurteilen.

In diesem Verhalten, von sogenannten "Normalen" sehe ich aber auch eine Gefahr für die Kinder
gleichgeschlechtlicher Paare. Spätestens in der Schule dürfte für diese Kinder ein Leidensweg beginnen.

Ich habe eine, jetzt 14 jährige, Enkelin, die geistig behindert ist. Sie ist lernunfähig, kann nicht lesen und
schreiben und geht auf eine Behindertenschule. Da sie aber ansonsten "normal" und sehr aufgeweckt ist, wurde sie auch zum Konfirmandenunterricht angemeldet --------6 Monate litt sie dort, dann haben alle, auch der Pastor
aufgegeben. Sie wurde nur verspottet, gehänselt und, da sie sich wehrte, auch körperlich angegriffen.
Mein Sohn hat mit den Eltern gesprochen, der Pastor ebenfalls: Das müssen die Kinder unter sich ausmachen,
da halten wir uns raus! Das ist kurz zusammengefasst die Meinung der Eltern.

Könnt ihr euch vorstellen, was einem Kind mit 2 Vätern oder 2 Müttern bevorsteht?
Meine Enkelin wird vergnügt leben auch ohne Konfirmation, aber diese Kinder kann man nicht einfach
aus der Schule nehmen.
Das Schlimmste daran ist aber, dass ich nicht glaube, dass es noch in diesem Jahrhundert gelingt, das Denken der
sogenannten Normalos zu ändern.


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6. Mai 2010, 17:58

 Re: Homosexualität
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Ich merke aber schon, dass die Menschen immer toleranter gegenüber Homosexuellen werden, natürlich nicht alle, aber der Großteil. Heute ist das eh schon nichts Besonderes mehr.

Dass die Kinder leiden würden, das kann ich mir auch vorstellen. Denn gerade Kinder und Jugendliche sind oft besonders grausam gegenüber anderen die ein bisschen anders sind.


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6. Mai 2010, 18:29

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 Re: Homosexualität
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Tja nu, der Grossteil der Homosexuellen führt ein ganz normales unauffälliges Leben. Viele von ihnen sind sehr kreativ (Modebusiness,Kunst etc) veranlagt. Durchwegs haben sie ein sehr gepflegtes Erscheinungsbild.
Der grösste Feind der Homos ist die auffällige Tunte. Sie übertreiben masslos ihre Veranlagung, sind laut und schrill, geistern durch die Medien wie *bunte Hunde* und stellen somit gesellschaftliche Normen in Frage.
Durch diese Tunten wurde das Bild der Homosexuellen total verzerrt und daraus resultiert auch die Aversion mancher Menschen gegenüber Homos.


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6. Mai 2010, 19:29

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 Re: Homosexualität
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Efeu hat geschrieben:
Ich habe eine, jetzt 14 jährige, Enkelin, die geistig behindert ist. Sie ist lernunfähig, kann nicht lesen und
schreiben und geht auf eine Behindertenschule. Da sie aber ansonsten "normal" und sehr aufgeweckt ist, wurde sie auch zum Konfirmandenunterricht angemeldet --------6 Monate litt sie dort, dann haben alle, auch der Pastor
aufgegeben. Sie wurde nur verspottet, gehänselt und, da sie sich wehrte, auch körperlich angegriffen.
Mein Sohn hat mit den Eltern gesprochen, der Pastor ebenfalls: Das müssen die Kinder unter sich ausmachen,
da halten wir uns raus! Das ist kurz zusammengefasst die Meinung der Eltern.




Und was haetten die Kinder gesagt, wenn man ihnen erklaert haette, dass sie zu unreif fuer die Konfirmation sind, wenn sie ihr Verhalten nicht aendern?

Meiner Erfahrung nach gibt es in solchen Faellen einen starken und gehaessigen Raedelsfuehrer, dem sich ein paar Trittbrettfahrer anschliessen. Das ganze schwappt dann auf die Gruppe ueber. Das passiert auch in Gruppen, bei denen jemand nur ein kleines bisschen von der Norm abweicht - dicker oder andere Haarfarbe usw.

Wenn dagegen der sozial Staerkste (nicht unbedingt koerperlich) in der Gruppe als Beschuetzer des 'Aussenseiters' auftritt, dann tritt Ruhe und Toleranz ein.


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6. Mai 2010, 20:28

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 Re: Homosexualität
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... gut gesagt Lee. Genau dort ist der Ansatz zu suchen ... und ich rede da aus eigener Erfahrung. Ich hatte mit den Lehrern & Co. mehr Probleme als mit meinen Mitschuelern, vorab keine mit dem "Alphamenschen" der Schueler. Wohl deshalb funtionierte es mit meinen Klassenkameraden.

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6. Mai 2010, 20:53

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 Re: Homosexualität
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Diese Erfahrung, Lee, habe ich auch schon oft gemacht, zurückreichend bis in die eigene
Schulzeit.

Nur heute ist der Alltag der Kinder nicht mehr der Alltag unserer Kindheit. Wo findest Du heute
noch Schüler die für andere einstehen? Was hilft es den Kindern, wenn noch nicht einmal Eltern bereit
sind ihre eigenen Kinder auf ein Fehlverhalten aufmerksam zu machen.

Ich fürchte, nein, ich bin mir ziemlich sicher, dass im Falle gleichgeschlechtlicher Eltern, die meisten
Eltern der anderen Kinder sagen werden "Von denen bleibst du weg. Mit solchen Leuten wollen wir
nichts zu tun haben!"

Ich würde es gerne tun, aber ich kann die Welt auch nicht besser machen als sie ist.


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14. Mai 2010, 00:56

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 Re: Homosexualität
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Meine Eltern mögen es gar nicht, daß ich und meine beste Freundin uns derart nahe stehen. Immer wieder versuchen sie, uns zu entzweien. Einmal fragte ich warum sie sich immer so aufregen. Ich würde ja nicht mit ihr ins Bett gehen oder so.
Daraufhin meinten sie, dann bräuchte ich nicht mehr nach Hause kommen... :shock:
Ich verstehe die Menschen einfach nicht.
Man verliebt sich doch nicht in das Geschlecht eines anderen, sondern in die Person.
Eine Bekannte von mir ist eigentlich nicht lesbisch. War es nie. Fühlte sich nie besonders zu Frauen hingezogen.
Doch dann, eines Tages, begegnete sie einer Frau- und es machte einfach "klick".
So kann es eben geh´n.
Es ist doch im Grunde sch...egal, ob ein Mann nun mit einem Mann ins Bett geht oder mit einer Frau.
Wen interessiert´s???
Haben die Leute denn keine anderen Probleme?! :wut
Mein Freund zum Beispiel hat kein Problem damit, daß besagte Bekannte mit einer Frau zusammen ist.
Aber er weigert sich strikt, ein Buch seiner Lieblingsautorin zu lesen, weil da ein homosexueller Mann drin vorkommt...
Irre. Da komm ich echt nicht mit.
Ich finde übrigens, daß man in der Stadt wesentlich toleranter in dieser Hinsicht ist, als auf dem Land. Vor 30 Jahren war es noch ein Ding der Unmöglichkeit, daß eine Frau mehrere Kinder von verschiedenen Männern hatte. Da zeigte man mit dem Finger auf sie, und die Kinder hatten kein leichtes Leben.
Mein Freund und seine Mutter sind dafür ein Paradebeispiel.
Heute ist das dagegen fast schon normal.
Ich glaube, so wird es auch mit homosexuellen Paaren und deren Kindern sein.

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"I do not have the talent of conversing easily with people I have never met before."
Mr. Darcy


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15. Mai 2010, 09:42

 Re: Homosexualität
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Zur Einleitung: Ich habe nichts gegen Homosexuelle oder Lesben, bin auch mit einem homosexuellen Pärchen befreundet

Es fängt doch schon alles damit an, dass homosexuelle Menschen nicht verheiratet sein können, sondern nur verpartnert. Hinzu kommt, dass die verpartnerten Paar zwar die gleichen Pflichten wie verheiratete Paare haben, jedoch nicht die gleichen Rechte! Meines Erachtens verstößt das schon gegen das Grundgesetz, das wir in Deutschland haben.

Das ist nicht ganz richtig. Als das GG gemacht wurde, bestand eine Familie traditionell aus Frau, Mann und ggf. Kind. Damals blieb die Frau oftmals auch zuhause um Haushalt und Kind(er) zu versorgen. Dadurch konnte sie keine eigenen Rentenansprüche erwerben. In der Folge erhielt sie bei Tod ihres Gatten später die Witwenrente (inzwischen gibt es m.W. auch die Witwerrente) und auch die Erbgesetze sind auf die traditionelle Familie ausgelegt.

Wenn nun gleichgeschlechtliche Paare in D heiraten könnten (in E z.B. ist das erlaubt, auch die Adoption eines Kindes), würden die gleichgeschlechtl. PartnerInnen die gleichen "Vorteile" haben wie "normale" Familienmitglieder, obwohl sie im Regelfall nicht wegen Haushalts- oder Kinderversorgung keinem Beruf nachgehen können. Solange also das GG, Art. Artikel 6

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung
und
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft

unverändert besteht, besteht auch kein Verstoss gegen da GG


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15. Mai 2010, 16:18

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 Re: Homosexualität
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Aureole hat geschrieben:
Tja nu, der Grossteil der Homosexuellen führt ein ganz normales unauffälliges Leben. Viele von ihnen sind sehr kreativ (Modebusiness,Kunst etc) veranlagt. Durchwegs haben sie ein sehr gepflegtes Erscheinungsbild.
Der grösste Feind der Homos ist die auffällige Tunte. Sie übertreiben masslos ihre Veranlagung, sind laut und schrill, geistern durch die Medien wie *bunte Hunde* und stellen somit gesellschaftliche Normen in Frage.
Durch diese Tunten wurde das Bild der Homosexuellen total verzerrt und daraus resultiert auch die Aversion mancher Menschen gegenüber Homos.



Ja das ist es ja. Ich habe 3 gute Kumpels die Homos sind. Den merkt man das gar nicht weiter an. Man könnte nie auf die Idee kommen das die homosexuell sind.
Das mit dem gepflegt stimmt. Aber selbst einer der 3 übt einen ganz normalen Beruf aus. Leider kommen oft noch andere Klischees dazu nicht nur das tuntige Verhalten anderer. Ich hatte noch nie was gegen Homosexuelle. Und ich finde es auch nicht schlimm wenn sie heiraten und Kinder adoptieren wenn der Wunsch da ist. Schlimm ist nur unsere Gesellschaft das es die Kinder schwer haben dann nur durch die verbitterte Gesellschaft ,weil heute manche Homosexualität noch als "Krankheit" abgestempelt wird" Völliger Humbug sowas. Ich hoffe man lässt irgendwann jeden leben wie er möchte und das da die Welt sich noch etwas dafür öffnet. Wo leben wir denn? :wut

_________________
Ich verlange von den Leuten nicht, das sie mir angenehm sind, weil es mich vor dem Problem bewahrt, sie zu mögen


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20. Mai 2010, 19:35

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 Re: Homosexualität
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Efeu hat geschrieben:
[...] Könnt ihr euch vorstellen, was einem Kind mit 2 Vätern oder 2 Müttern bevorsteht?
Meine Enkelin wird vergnügt leben auch ohne Konfirmation, aber diese Kinder kann man nicht einfach
aus der Schule nehmen.
Das Schlimmste daran ist aber, dass ich nicht glaube, dass es noch in diesem Jahrhundert gelingt, das Denken der
sogenannten Normalos zu ändern.


Ja, ich habe mal auf die Tochter von eines lesbischen Paares aufgepasst. Es passierte meines Wissens erstaunlich wenig, und die Tochter hatte auch in der Schule keine Probleme. (Dies war jedoch in einer Grossstadt.)

Sicherlich war die ganze Geschichte nicht ganz unproblematisch, und auch der Vater der Tochter hatte es nicht einfach.

Jedoch halte ich eine solche Loesung fuer deutlich besser, als ein Kind allein aufzuziehen.

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Government exists to protect us from each other. Where government has gone beyond its limits is in deciding to protect us from ourselves. - Ronald Reagan


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21. Mai 2010, 00:59

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 Re: Homosexualität
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Hallo ihr Lieben,

ich oute mich jetzt einfach mal. Ich lebte einige Jahre mit einer Frau und ich kann nur sagen, dass ich keinerlei Probleme hatte. Zum Thema, dass homosexuelle Menschen ausgegrenzt werden, etc. Ich kenne es nicht. Dazu sollte ich vielleicht sagen, dass es auch ausschlaggebend ist wie der Einzelne selbst zu seiner Sexualität steht.
Inzwischen weiß ich für mich, dass es mir nicht auf das Geschlecht sondern auf den Kern des Menschen ankommt und da ist es mir letztendlich egal, ob Mann oder Frau. Mir ist auch egal was andere Menschen über mich reden. Wie singen die Ärzte so schön "Lasse reden" oder auch Rosenstolz hat ein Lied "Lass sie reden". Das gilt jedoch meines Erachtens nicht nur für homosexuelle Paare, das gilt für jeden Menschen. Ist es nicht schön so wichtig zu sein, dass andere über einen reden müssen? Meines Erachtens sollten die Menschen, die darüber schlecht reden müssen, mal genauer hinschauen wo ihr Problem liegt.
Ich sehe auch kein Problem darin, dass gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren - jedes Kind hat seine Probleme und muss eine Lösung für sich finden. Das ist einfach der Lauf des Lebens. Ich denke nicht, dass Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren benachteiligt werden in unserer Gesellschaft. Ich kenne genügend homosexuelle Paare, die Kinder haben (halt aus einer vorherigen Ehe oder oder oder). Diese Kinder sind ganz und gar nicht benachteiligt - sie haben sogar den Vorteil offener mit "andersartigen" Menschen umgehen zu können. Das finde ich toll!

Zum Thema "Verstoß gegen das Grundgesetz" liebe Igeline. Ich sehe das schon so, auch mit dem Teil, den du zitiert hast. Wäre es nämlich so, dass homosexuelle Paare adoptieren dürften, dann wäre auch das gegeben, dass ein Elternteil zuhause bleiben müsste. Sonst dürfte es auch die Elternzeit nicht geben in der der Mann auch zuhause bleiben kann. Wo bleibt da die Gerechtigkeit? Ist doch dann auch nicht in Ordnung - oder?

Was ich lernen durfte ist, dass jedes Kind, ob nun bei alleinerziehenden Elternteilen oder bei homosexuellen Paaren, beide Geschlechter um sich herum haben sollte. Es geht dabei darum, dass die Kinder sowohl den männlich als auch den weiblichen Part einfach brauchen. Nur dürfte es dann beim Thema Gerechtigkeit auch keine alleinerziehenden Elternteile geben.
Eine Freundin von mir hat es super gelöst. Sie ist alleinerziehende Mutter von zwei Jungs und lebte - bis zur Trennung vor kurzer Zeit - mit einer Frau zusammen. Ihre Jungs haben nun ihren Bruder, den Fußballtrainer, etc., als männliche Ansprechpartner. Das ist doch toll und es wäre bei einer Adoption nichts anderes.
Wie wird gerechtfertigt, dass homosexuelle Paare keine Kinder adoptieren dürfen? Wie wird gerechtfertigt, dass es immer noch Kinder in heterosexuellen Familien gibt, die misshandelt werden? Da frage ich mich, ob es Kindern in einer homosexuellen Familie nun schlechter oder besser oder gleich gut geht.

Alles Liebe,
Alice

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21. Mai 2010, 06:03

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 Re: Homosexualität
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... Bravo Alice, ich bin ganz und gar deiner Meinung.

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