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Erlebnisse an Land und auf See

Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 62 Beiträge ] 

13. Dez 2009, 06:52

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Die Stimme aus dem Waschbecken

Wir hatten Jamaica verlassen und befanden uns auf dem Weg zum Panamakanal. Vor Abfahrt von Jamaica hatten wir das Schiff so sorgfaeltig wie moeglich durchsucht, denn staendig versuchten Einwohner von dort als blinde Passagiere nach Amerika mitzufahren, um dort ihr Glueck zu versuchen.
Viele von ihnen schliessen sich den Drogenbanden in New York an, da das der beste Weg ist viel Geld zu verdienen. Sie kommmen in Kingston einfach an Bord, indem sie sich unter die Menge der Schauerleute mischen (welche das Schiff laden). Bei Ankunft in Amerika versuchen sie genau auf solch natuerliche Weise den Hafen zu verlassen, fallen aber in den meisten Faellen auf, da sie ganz anders als die dortigen kraeftig gebauten Afro-Amerikanern aussehen.
Die Behoerden behandeln sie sehr rauh: Man legt ihnen Handschellen auf die auf den Ruecken gezogenen Haende an und in dieser unbequemen Position werden sie auf das naechste Flugzeug nach Kingston gesetzt. Mit dem Flugticket plus einer Strafe wird unsere Gesellschaft belastet und das Schiff hat Aerger mit den Behoerden, viel Papierarbeit und Fragen, die auch den Start der Ladung verzoegern.
Es ist nicht leicht, solche blinde Passagiere zu entdecken, nicht nur da das Schiff in seinen tiefen Ladeluken viele Gaenge und Verstecke hat, man hat auch nicht viel Zeit es zu durchsuchen, da von dem Augenblick, da die Schauerleute von Bord gehen und der Lotse an Bord kommt, nicht sehr viel Zeit vergeht und man dann abdampfen muss.
Oft machen Schauerleute diesen zusaetzlichen Passagieren einen leeren Container auf, wo sie sich dann verstecken, wobei unsere Mannschaft keine Zeit hat alle Container zu durchsuchen.

Wir dampften suedwaerts bei mittlerem Wellengang und das Schiff rollte gemaechlich von Seite zu Seite. Ich wachte gegen 6 Uhr morgens auf und hoerte eine Stimme, die deutlich um Hilfe rief. Ich war noch etwas verwirrt und schuettelte den Schlaf vom Kopf, als ich wieder das “Help!” hoerte. Verschlafen oeffnete ich meine Kabinentuer, da ich dachte, dass es von draussen kaeme, aber beim naechsten Ruf erkannte ich, dass es aus meinem Waschbecken kam.
Ich stutzte, aber begriff schnell, dass sich da jemand in einem leeren Tank versteckt haben musste, das Wasser dort vielleicht anstieg und sein Hilferuf durch die Roehren gellte. Ich rief den ersten Offizier und wir fanden bald, dass der Ruf auch in anderen Kabinen aus den Becken schallte.
Der erste Offizier und der Chefingeneur setzten sich zusammen und studierten die Plaene des Schiffes; bald fanden sie, dass, um in einen dieser Tanks zu gelangen, jemand eine grosse schwere Platte, die man nur mit Hilfe eines kleinen Krans heben konnte, haette oeffnen muessen, und dazu benoetigte man besonders grosse Schluessel. In der Naehe dieser Platte hatte sich Tag und Nacht jemand entweder auf Wache oder bei der Arbeit befunden, da man im Hafen Ueberholungsarbeiten durchgefuehrt hatte. Solch eine Platte zu oeffnen nimmt Zeit in Anspruch, und man benoetigt dazu mehrere Leute. Fremde und vor allem Afrikaner waeren im Maschinenraum ganz gewiss aufgefallen Es war also vollkommen unmoeglich, dass jemand in einen dieser Tanks gelangt war.
Aber trotzdem rief jemand von dort! Wir begaben uns noch einmal in meine Kabine und versuchten Verbindung mit dem Mann aufzunehmen, indem wir ins Waschbecken hineinriefen und fragten wo er sich befand, bekamen jedoch nur von Zeit zu Zeit den “help”Ruf.
Der erste Offizier bemerkte als erster etwas: Der Ruf war nur zu hoeren, wenn sich das Schiff stark nach Backbord beugte. Mit etwas Ueberlegung hatten wir dann die Loesung: Ein Rohr, welches ins Meer fuehrte kam jedesmal bei der Neigung unter Wasser, wobei ein starker Strahl Wasser in den leeren Tank gedrueckt wurde. Dieser Strahl drueckte auch Luft mit grosser Gewalt vor sich her, und das erzeugte bei dem Druck auf die Tankwaende einen Ton, der sich genau wie eine menschlische Stimme anhoerte.


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13. Dez 2009, 06:55

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Dundee hat geschrieben:
Wie sagte schon Brecht so schön und treffend zum Thema "Banken": :)

Was ist schon die Beraubung einer Bank - im Vergleich zu dem Verbrechen der Gründung einer Bank!?" :devil

Und selten war dieser Satz so wahr wie heute! :devil


Sehr guter Satz und wird immer wahrer.
Als ich jung und naiv war, glaubte ich, dass Aerzte nur heilen, Polizisten nur Verbrechen bekaempfen und Banken uns nur unter die Arme greifen wollen.
Vielleicht war das frueher wirklich so.


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16. Dez 2009, 16:32

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In den 70er Jahren kehrte ich als Passagier auf einem italiensichen Schiff von Neapel zurueck nach Haifa. Damals flog man nicht unbedingt. War auch bedeutend teurer.
Als ich am zweiten Morgen auf See aus dem Bett stieg, studierte mich mein Kabinenmitreisender und fragte, wie ich mich fuehle. Ich nahm das als Hoeflichkeit, obwohl ich eher erwartet haette, dass er mich mit "guten Morgen" gruesse, und dankte mit "gut". Er schaute mich etwas intensiver an und fragte "ganz sicher?"

Kam mir komisch vor, doch vergass ich das bald. Als ich mich zum Speisesaal begab, traf ich Leute, mit denen ich mich tags zuvor unterhalten hatte und auch diese fragten mich das Gleiche. Blieb mir eben nur mit "gut" zu antworten.
Als ich das dritte Mal etwas eindringlich gefragt wurde, wurde ich etwas unruhig und nahm an, dass ich irgendwie elend aussehen muese. Ich studierte mein Gesicht im Spiegel, konnte jedoch nichts entdecken.
Es dauerte eine Weile bis ich bemerkte, dass alle Passagiere sich gegenseitig nach dem Wohlbefinden erkundigten. Der Grund war, dass, waehrend Tags zuvor das Meer spiegelglatt gewesen war - ein Zustand der im Mittelmeer lange anhalten kann - dieser Morgen leichter Wellengang herrschte, was auch oefters passiert. Die guten Leute hatten noch nie sowas erlebt, geschweige einen richtigen Sturm - wie er auch zu jeder Jahreszeit im Mittelmeer auftreten kann - und die meisten fuehlten sich unwohl; jeder wollte sicher sein, dass er nicht der Einzige sei.

Viele Leute denken, dass man auf dem Meer automatisch seekrank wird, und sind dann ueberrascht, wie "seefest" sie sind, nachdem das Schiff abgelegt hat. Allerdings ist das nur so, solange die See spiegelglatt ist. Dann fuehlt man sich auf einem grossen Schiff wie in einem festen Gebaeude. Beim kleinsten Wellengang aendert sich das.
Jedoch gewoehnen die meisten Passagiere sich innerhalb eines Tages an die Bewegungen.


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20. Dez 2009, 19:50

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Wehe dem jungen Neuling zur See, der nicht durchschaut, wenn man ihn aufzieht. Seeleute suchen immer damit Abwechslung. Da kann schon passieren, dass ein junger Kerl durch das Schiff eilt um den Eimer Elektrizitaet zu suchen, der irgendwo stehengelassen wurde und jeden Augenblick ueberlaufen kann, was eine Katastrophe bedeuten wuerde.
Am Aequator kann es passieren, dass er an den Bug gestellt wird, um aufzupassen und die Bruecke zu warnen, wenn das Drahtseil, das Nord von Sued trennt, auftaucht.
Es wird ihm eindruecklich eingepraegt, welche Verantwortung auf ihm liegt, da, wenn sich das Schiff in das Seil verheddert bevor man es hochhebt, es nie wieder loskommen wird. Schon so manches Schiff sei auf Ewigkeit am Aequator stecken geblieben.
Kann man sich vorstellen, mit welcher Anspannung und unter welchem Druck der arme Kerl Ausschau hielt? Die Verantwortung musste ihn erdruecken.
Allerdings waren nicht alle so naiv.


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21. Dez 2009, 17:39

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Amerika!

Nicht lange, nachdem meine Karriere auf See begonnen hatte,befand ich mich auf der Reise nach New York, von wo aus auf ein halbes Jahr Kreuzfahrten mit amerikanischen Passagieren geplant waren.
Die Fahrt dorthin hatten wir wenige Passagiere und es gab nicht viel zu bedienen. Ich selber, stolzer Träger des „Beginner steward´s“ Ranks, wurde zu allen möglichen Reinigungsarbeiten in Vorbereitung auf die Kreuzfahrten benutzt, was mir recht war, da ich dabei sinnieren konnte und unter keinem Druck stand. Vor allem erschien es mir unglaublich, dass ich nun bald auf den Strassen Amerikas wandeln würde. Das war mir damals unvorstellbar! Sicherlich würde etwas, so wie ein Schiffsuntergang, dazwischenkommen. Erst als wir in Halifax in Kanada landeten, begann ich zu begreifen, dass so etwas im wirklichen Leben passieren konnte.

Das provinzialische Halifax machte einen angenehmen Eindruck auf mich. Aber richtig gespannt wurde ich, als wir uns endlich New York näherten. Um dort eingelassen zu werden, hatte ich beim US Konsulat in Tel Aviv auf einem langen Fragebogen unter anderem versichert, dass weder ich, noch meine Verwandten oder Bekannten je Kommunisten gewesen waren, und ich überhaupt keine Sympathy dafür hatte. (Amerika war noch unter dem Einfluss des verstorbenen Senators MacCarthy) Außerdem hatte ich hoch und heilig versprochen die amerikanische Regierung weder durch Gewalt noch Verschwörung zu stürzen, was sicher bei dieser große Erleichterung erzeugte.
Man erzählte sich, dass einer der Seeleute, als er bei der Frage „Glauben Sie, dass die US Regierung durch Verschwörung oder Gewalt beseitigt werden sollte?“ ankam, sorgfaeltig überlegte und sich schließlich für „Gewalt“ entschied.
Obwohl er, wie verlangt, einen der Vorschläge gewählt hatte, soll man ihn nicht hineingelassen haben.

Als ich endlich in Manhattan mit Freunden aus der U-Bahn in die 42nd street emporkam, überwältigte mich das Lichtermeer der Kino- und anderen Reklamen. In Tel Aviv hatte es in den fünfziger Jahren, gerade mal ein einziges Kino mit beweglicher Lichtreklame gegeben und aus dem ganzen Lande war man herbeigeströmt um das zu bewundern. Im Radio City Theater-Kino gab es gerade die Weihnachtsvorstellung und wir begaben uns dorthin.
Als wir jedoch die Menschenschlange in etwa sieben Reihen vor dem Gebäude erspähten, verging uns jede Hoffnung jemals hineinzugelangen. Trotzdem liefen wir die Schlange, nur interessehalber, bis zum Ende, welches sich wohl einen halben Kilometer von der Kasse befand, entlang. Es schien wirklich sinnlos, sich da anzuschließen. Als wir jedoch zurückkehren wollten, bemerkten wir, daß die sieben Reihen sich mit derselben Geschwindigkeit wie wir vorbewegten.
Da konnte man sich ja genau so gut anschließen und in der Tat befanden wir uns in kurzer Zeit an der Kasse. Zum ersten Mal lernte ich amerikanische Organisation kennen: Man legte sein Geld hin, die Kassiererin drückte auf einen Knopf und schon kamen Karte und Wechselgeld herausgerückt. Das war ganz etwas anderes als bei uns, wo jeder mit der Kassiererin ausführlich über einen Platz diskutierte, wobei sie oft vom Telefon unterbrochen wurde.

Der Eintritt kostete damals $0.75. Am Eingang und im Inneren waren überall Ordner plaziert, welche mit einer Art Sing-Song Anweisungen über den einzuschlagenden Weg gaben. Schon die Vorhalle mit ihren dicken Teppichen und Statuen war imponierend. Es gab - wenn ich mich richtig erinnere – fünf Emporen und es war das erste Kino, in welchem es unwichtig war wo man saß, überall war erstklassige Aussicht. (im Gegensatz zu vielen berühmten Opernhäusern, so wie dem in Wien, bei denen man noch heute nur von den teuersten Sitzplätzen mehr als ein Viertel der Bühne sieht und deren unbequeme Sitzgelegenheiten das Ende der Vorführung herbeisehnen lassen.).

Die Vorstellung begann mit Orgelmusik, in deren letzte Noten das Orchester, welches aus dem Untergrund hervorstieg, einstimmte und welches dann die Vorstellung übernahm. Ebenso ging es reibungslos in die einzelnen faszinierenden Vorführungen, bis schließlich der Film genauso glatt anschloß. Alles in allem: Damals war mir, der bis vor kurzem noch seinen Acker bestellt hatte, New York ein großartiges Erlebnis. Jahre später ging es mit dieser Stadt bergab, in den letzten Jahren ist es allerdings der Stadtverwaltung gelungen, wieder Ordnung zu schaffen.


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23. Dez 2009, 17:03

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Mein erster Hafen als Neuling im Jahr 1959 war Neapel, dort kaufte die Mannschaft in großem Masse ein, um die Ware in Israel an feste Händler zu verkaufen. In der Tat waren die Leute so gute, altbekannte Kunden, dass zu meiner Überraschung in manchen Geschäften italienische, nichtjüdische Verkäufer bereits Hebräisch sprachen.

Der nächste Hafen war Marseille. Ich bemerkte, dass viele alte Seeleute sich dort ziemlich elegant anzogen. Auf meine Frage wo es hinging, war die Antwort „zur Oper“.
Das riss mich um! Diese einfachen Leute, von denen viele nicht einmal europäischer Abstammung waren, hatten einen guten kulturell Geschmack! Ich beachtete sie mit neuem Respekt, welcher allerdings verflog, als ich begriff, dass „zur Oper“ nicht unbedingt „in die Oper“ bedeutete.
In der Tat warteten die ‘Sängerinnen´ vor dem Opernhaus aufs Publikum und waren bereit, gegen passende Gebühr eine private Vorstellung von etwa zehn Minuten in ihren Mietswohnungen zu bieten, wobei zwar kaum gesungen aber vielleicht gejubelt wurde.


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24. Dez 2009, 20:15

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Die karibischen Inseln

Die einzelnen Kreuzfahrten der "SS Jerusalem" waren jeweils von einer Dauer von 7 bis 14 Tagen, wobei man sagen kann, dass die kürzeren meistens von Minderbemittelten, welche wohl Jahre für dieses Erlebnis gespart hatten, gewählt wurden. So manche von ihnen waren noch nie aus New York herausgekommen – die großen Reiseangebote für Jedermann starteten erst Jahre später – und soweit sie in Manhattan lebten - was zu dieser Zeit so mancher nie verliess - mag es sein, dass sie wohl kaum je Sterne erblickt hatten.
Es gab jedoch keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Fahrten, was Bedienung und Verwöhnung betraf. An Bord war eine Gruppe von Entertainern, welche sich Mühe gab, die Passagiere auf See und nachts in den Bars zu unterhalten. An ihrer Spitze stand der ‚Cruise Direktor’, George Siegel, welcher mit allen Wassern gewaschen war, wenn es darum ging, irgendwelche Unzufriedenheit der Passagiere zum Guten zu wenden oder unangenehme Mitteilungen zu machen.

Die Kreuzfahrten fanden im Winter statt, wobei das Wetter in der Karibik meistens sehr angenehm war, während man auf der Rückfahrt zwei Tage vor New York, angefangen von der Höhe des in diesem Bezug berüchtigten Kap Hatteras schon mal die volle Wucht eines Sturmes erleben konnte. Wenn mal bei solch einer Gelegenheit bleiche Passagiere fragten, warum der Kapitän nicht „außenrum“ gesegelt wäre, zog es Chick vor, anstatt zu erklären, daß es kein „Außenrum“ im Nordatlantik gab, eine Lobrede auf den Kapitän zu halten: „Unser Captain weiß, dass Sie alle rechtzeitig zu Ihren Arbeitsplätzen zurückkehren müssen oder Ihre Lieben sich Sorgen machen, wenn das Schiff nicht ankommt, deswegen scheut er sich nicht, Tag und Nacht auf der Brücke zu stehen, um das Schiff sicher durch den Sturm zu leiten. Ein Bravo dem Captain!“
Was dieser auch bekam.
Hatten wir jedoch Verspätung, erklärte er mit derselben Miene, daß der Captain einen schweren Sturm umgehe (was natürlich Quatsch war), damit die Passagiere nicht furchtbares Leiden auszustehen hätten. Was wieder ein Bravo auf den gallanten Captain ergab.

Einst hatten wir Motorschaden und mußten notgedrungen drei Tage in Puerto Rico zur Reparatur bleiben. Da die nächsten Reisen schon auf gewisse Daten gebucht waren und solch eine Verspätung ein Chaos erzeugen würde, mußte man einen Hafen abschreiben. Das würde natürlich einen Aufruhr bei den Passagieren erzeugen, da sie für diese Häfen gebucht hatten. Chick wandte sich also an sein Publikum folgendermaßen: „Wir haben gerade erfahren, daß in Haiti Gelbfieber ausgebrochen ist. Wir haben die Wahl dennoch in dieses armselige Land zu fahren, wo einem überall Bettler nachrennen oder drei Tage in Puerto Rico mit seinen Nightclubs und erstklassigen Restaurants zu verweilen. Das hängt von Ihrer Entscheidung ab!“ Natürlich wurde hundert Prozent für Puerto Rico gestimmt, worauf Chick erklärte: „Gut, ich werde mit dem Captain darüber reden.“


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29. Dez 2009, 21:01

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Unter den Häfen, welche wir auf den verschiedenen Reisen anliefen, befanden sich Curacao, Barbados, Martinique, Guadeloupe, Caracas in Venezuela, St. Thomas auf den Virgin Inseln und andere.
Auf den Kreuzfahrten 1959-60 arbeitete ich anfangs im Nachtbuffet, später im Speisesaal. 1960-61 arbeitete ich in der Bar der Ersten Klasse, was wirklich interessant war, und ich tat mein Bestes dabei zu bleiben, was mir auch gelang.
Hier fanden auch die meisten Vorführungen und Zusammenkünfte der Passagiere mit dem Kreuzfahrtdirektor statt, bei welchen dieser Erklärungen gab und die Passagiere auf den nächsten Hafen vorbereitete.

Die Länge der Arbeitstage war, gemäß der jeweiligen Situation, verschieden und konnte jeden Zeitabschnitt zwischen 6 Uhr in der Frühe bis 2 Uhr am nächsten Morgen einnehmen, wobei wir, wenn das Schiff früh in den Hafen einfuhr, um sechs Uhr öffneten, da bei uns die Hafenbehörden ihre Dinge verrichteten, wonach ich mitunter im Laufe des Tages einige Stunden Urlaub genoss und Mittags und abends im Speisesaal Weine und leichte Getränke verkaufte. Wenn die Passagiere von ihrem Landgang zurückkehrten, ging bei uns der Trubel wieder los, bis auch die Ausdauerndsten müde wurden.

Allerdings veranstaltete die Gesellschaft auch öfter Partys für Gäste aus der Stadt, in deren Hafen wir uns befanden und dann konnte es vorkommen, daß der Arbeitstag durchgehend von 6 Uhr morgens bis 2 Uhr am nächsten Morgen anhielt, so dass die Arbeit obwohl nicht schwer und nicht unter Druck, doch erschöpfend war.

Schwierigkeiten hatte ich anfangs mit dem Bezahlen. So manche Passagiere hatten die Idee, dass die Gesellschaft schon genug an ihnen verdiente, und ein paar unbezahlte Getränke sie nicht in den Bankrott treiben würde. Sie konnten natürlich nicht wissen, dass der Steward persönlich für die verkauften Getränke verantwortlich war und wenn am Schluß die Rechnung nicht stimmte, hatte ich es sofort zuzulegen. So verlor ich am ersten Tag meiner Arbeit mein gesamtes Tagesgehalt. Wir durften nämlich nicht sofort Bezahlung verlangen, sondern mußten warten, bis es so schien, als ob der Gast die Bar verlassen würde, um ihn höflich auf die Rechnung aufmerksam zu machen.

Bei uns war vor allem am Abend großer Betrieb und die Bar streckte sich um zwei Ecken und hatte zwei Ausgänge. Die Leute standen auf, gingen hin und her, wechselten zu anderen Tischen über, tanzten und waren mitunter plötzlich verschwunden.
Um bei dem Geschäft nicht immer nur zuzulegen, mußte ich sehr schnell eine Art „Überwachungssystem“ entwickeln. Den Tisch zu vermerken, an dem ein Gast saß, hatte nicht viel Sinn, da im Laufe des Abends kaum jemand auf demselben Platz sass. Also blieb nichts übrig als im Geheimen eine ungefähre Beschreibung jedes Gastes auf einem besonderen Zettel mit seinem Konsum zu vermerken oder irgendwie seine Kabinennummer zu erfahren, was wir dummerweise auch nicht direkt fragen durften.

Außerdem lernte ich bald, auf welche Typen ich besonders Acht geben mußte, da die prozentuelle Möglichkeit des Unsichtbarwerdens bei ihnen besonders hoch war: Bei einer Gruppe von jungen Leute bestand keine Gefahr: Sie ließen sich nicht lumpen, und am Schluß bestand meistens einer von ihnen darauf die Rechnung zu begleichen. Ebenso bei Familien oder Geschäftsleuten. Aufpassen mußte man bei alleinsitzenden Herren und zwei zusammensitzenden Damen. Unter diesen war ein verhälnismäßig hoher Prozent sehr vergesslich.
Auf diese Weise machte ich also einen kleinen Kurs in angewandter Psychologie mit. Kellnern wird ja nachgesagt, dass sie Menschenkenner sind, und ich begriff, dass der Beruf es mit sich bringt.

Die Getränke waren im Grunde lächerlich billig: Zwischen fünf bis fünfzehn Cent pro Drink. Für den höchsten Preis gab es schon einen sehr phantasievollen Cocktail oder „long drink“ , wie zum Beispiel „Rum Punch“. Solche Preise gab es in keiner Bar an Land, wo damals die Preise bei einem Dollar anfingen. Heute halten sich die Preise der Bars auf den Passagierschiffen mit denen an Land die Waage.
Wir hatten mehrere feste Passagiere, die zweimal jährlich lediglich die Reise mitmachten, um sich mal richtig durchzutrinken. Dabei war ein Paar von zwei Männern besonders tüchtig: Sie begannen den Morgen mit einem leichten Frühstück: Milch mit Muskat und Cognac und verzichteten im Laufe des Tages auf alle Zutaten zum Alkohol. Abends mußten sie dann von einem Steward in ihre Kabine geleitet oder geschleppt werden. An Land gingen sie während der Reise nie


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31. Dez 2009, 18:01

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Als ehemaliger Seemann fallen einem so manche Fehler auf, wenn man Filme über Seefahrt betrachtet.
In dem Film "Titanic" lehrt der Held die Heldin wie ein Mann über Bord zu spucken, während das Schiff mit 21 Knoten dampft. (21 Seemeilen per Stunde = 39 km). Wenn jemand demnächst eine Kreuzfahrt unternehmen sollte, soll er das mal versuchen. Wenn er Glück hat fliegt seine Spucke auf ihn selbst zurück und nicht auf den chinesichen Karatist mit schwarzem Gurt, wenn sie überhaupt seinen Mund verlässt. Das wäre nur möglich, wenn der Wind gerade in der selben Richtung mit der Geschwindigkweit des Schiffes geht. Dann empfindet man Windstille.

Jedoch ist das Meer in dieser Szene glatt; ein Zeichen, dass kein Wind weht; dadurch sollte man dort den Fahrtwind verspueren, wodurch die Spucke im besten Fall einen selber, im schlechtesten jenen Karatisten treffen wuerde.


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14. Jan 2010, 19:41

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Wir fuhren den Rhein hinauf nach Rotterdam. Der hollaendische Lotse war auf der Kommandobruecke und stand mit dem Kapitaen zusammen in der Mitte dieser. Ich stand aussen auf der linken Seite.
Der erste Offizier hatte unserm Zimmermann - einem Buerger von Cap Verde - den Befehl gegeben die Anker vorzubereiten. Dieser Intelligenzler verstand darunter alles aufzumachen.
Von meiner Position sah ich den Mann am Bug am Anker herumhantieren, und hoerte bald darauf den starken Radau mit dem der Anker hinunterfiel, eine starke Wolke von Rost aufwirbelnd.

Ich schaute erstaunt auf Kapitaen und Lotse und sah, dass diese sich laechelnd unterhielten und dabei in die Richtung des Ankers blickten. Also sahen sie es und mussten wohl den Befehl gegeben haben!
Es war mir unverstaendlich, was das fuer ein Manoever war: Wie konnten sie bei voller Fahrt den Anker herunterlassen? Hinter uns folgte schliesslich eine unendliche Schlange von Schiffen!

Da kam der Lotse aus der Bruecke herausgeschlendert, schaute nach vorne und fragte mich "was ist all der Rost dort?"
Ich schaute ihn perplex an und sagte "der Anker geht runter"
"Der Anker geht runter!" schrie er entsetzt und rannte an den Telegraph wo er "stop engines" gab.

Unterdessen war die ganze Ankerkette ausgelaufen und da man den Anker im Allgemeinen langsam und schrittweise hinunterlaesst, war diese nicht auf die hohe Geschwindigkeit eingestellt, mit der sie diesmal abrollte und riss sich los. (Der Zimmermann hatte unterdessen gemerkt, dass etwas nicht stimmte, und versuchte den Anker abzubremsen, was jedoch nicht mehr gelang)

Das die Kette losriss, war unser Glueck: Wenn sie gefasst haette, waere das Schiff ploetzlich gestoppt. Die Schiffe hinter uns, die auch volle Fahrt fuhren, waren darauf nicht gefasst, waeren auf uns aufgerannt - es dauert lange, bis so ein Schiff zum Stoppen kommt - und haetten uns wohl zerschnitten. Auch die Schiffe der endlosen Kette dahinter haetten es wohl zu spaet erfasst.

Es stellte sich heraus, dass Kapitaen und Lotse im Brueckenhaus den Anker nicht sehen konnten, da ein grosser Kran des Schiffes die Sicht versperrte. Sie hoerten zwar den Radau, dachten jedoch er stamme von einem Helikopter.

Ich bin sicher, dass seitdem der Lotse sich auf anderen Schifffen viel auf der Aussenseite der Bruecke befand.


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20. Jan 2010, 08:51

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Wer bis jetzt Angst vor Seereisen hatte, wird, nachdem er sich diese Szenen angesehen hat, schon bei dem Gedanken daran in Ohnmacht fallen.
Besonders Laecherlich benehmen sich hier anscheinend wieder die automatischen Reklamezufueger, die die Reklame auf irgendein Stichwort hin zufuegen. Hier ist diese Reklame fuer Cruise Schiffe besonders unpassend.

Bei schwerer See rollt ein Kreuzfahrtschift beinahe ueber. Fotografiert von einem Helikopter.
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Ein griechisches Kreuzfahrtschiff geht unter, und die gesamte Mannschaft verlaesst geordnet das Schiff, die Passagiere alleine zuruecklassend. Nur ein paar Mitglieder der Unterhaltungsstaff geben sich alle Muehe die Passagiere zu retten.
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Kleines Boot wird von grossem zermalmt
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Gefaehrliche Landung eines Flugzeuges bei starkem Seitenwind.
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Auf denselben Seiten von Youtube gibt es noch viele haarstraeubende Kurzfilme.


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20. Jan 2010, 08:56

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Auf alle Faelle zeigt das rollende Kreuzfahrtschiff, dass moderne Dampfer selbst solche schweren Seen ueberstehen koennen.


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20. Jan 2010, 12:54

 
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Da kann man schon Angst kriegen mit so einem Kreuzfahrtsschiff zu fahren, bei diesen Videos. :shock: :shock:

Hast du selbst auch dramatische Erlebnisse auf hoher See gehabt?


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20. Jan 2010, 13:29

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Nicht derart, aber man kommt schon in Situationen, wo einem ungemuetlich wird.
U.a. wartete ich einmal auf das Schiff, mit dem ich gerne gefahren war, als man mich von der Gesellschaft bat, mit jemanden zu tauschen. Unwillig willigte ich ein. Der arme Kerl, der auf mein Schiff ging, ging mit ihm kurz vor Bermuda in einem heftigen Sturm unter. Von 32 Mann Besatzung wurden 6 Mann + die Frau des Funkers gerettet. Ihr Mann ertrank. Sie waren in den Flitterwochen.


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20. Jan 2010, 13:39

 
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ruven hat geschrieben:
U.a. wartete ich einmal auf das Schiff, mit dem ich gerne gefahren war, als man mich von der Gesellschaft bat, mit jemanden zu tauschen. Unwillig willigte ich ein. Der arme Kerl, der auf mein Schiff ging, ging mit ihm kurz vor Bermuda in einem heftigen Sturm unter. Von 32 Mann Besatzung wurden 76 Mann + die Frau des Funkers gerettet. Ihr Mann ertrank. Sie waren in den Flitterwochen.

Da hast du ja großes Glück gehabt, dass du getauscht hast und der andere Mann großes Pech. :cry:

In den Flitterwochen den Mann zu verlieren, ist auch tragisch. :cry:


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20. Jan 2010, 21:20

 
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Wirklich tragisch für den Mann :(.

Irgendwie passiert sowas häufig - man wird gegen seinen Willen gehindert, eine Reise anzutreten - und dann stellt sich heraus, dass man die nicht überlebt hätte.


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21. Jan 2010, 06:32

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Weiter oben schrieb ich: Von 32 Mann Besatzung wurden 76 Mann + die Frau des Funkers gerettet. Ihr Mann ertrank. Sie waren in den Flitterwochen.

Das kann ja nicht ganz stimmen. Ich schrieb zuerst 7 Mann, dann fiel mir ein, dass eine davon die Frau des Funkers war und korrigierte es, wobei ich vergass die 7 auszuloeschen.
Unterdessen habe ich es dort korrigiert.


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17. Feb 2010, 17:05

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Bis 1995 galten Monsterwellen, über die schon seit Jahrhunderten von Seeleuten berichtet wird, als reine Erfindungen („Seemannsgarn“). Verluste von Schiffen wurden schlechter Wartung oder mangelnden seemännischen Fähigkeiten zugeschrieben, auch wenn es Fälle gab, bei denen diese Begründungen nicht ausreichten.
Zwei Ereignisse mit eindeutig dokumentierten Monsterwellen führten dazu, dass deren Existenz nicht mehr in Frage gestellt und wissenschaftliche Forschungen betrieben werden: So wurde in der Neujahrsnacht 1995 von der automatischen Wellenmessanlage der norwegischen Ölbohrplattform Draupner-E während eines Sturms in der Nordsee eine einzelne Welle mit 26 m Höhe gemeldet.

Knapp zehn Monate später, am 11. September 1995, wurde der britische Luxusliner Queen Elizabeth 2 auf dem Weg von Cherbourg nach New York über der Neufundlandbank von Monsterwellen getroffen.[1] Damit war bewiesen, dass es Monsterwellen gibt, und in den folgenden Jahren wurden Berichte und Forschungen ausgewertet.


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17. Feb 2010, 17:11

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Broetchentuetennavigation

Der Begriff entstand unter Seglern in der dänischen Südsee, und rührt von der Vorstellung (bzw. dem Erlebten), dass man – oft etwas angetrunken – abends in irgendeinen kleinen Hafen einläuft und erst am nächsten Morgen beim einheimischen Bäcker anhand des Aufdrucks auf der Brötchentüte ermittelt, wo man sich befindet

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17. Feb 2010, 18:40

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Sehr interessante Videos und Kommentare dazu?

Ja, was mach ich denn nun wenn ich verreise? Stürze ich mit dem Flugzeug ab oder gehe mit dem Schiff unter?
Ich bleib zu Hause und gehe vor die Tür und laß mir einen Blumentopf auf den Kopf fallen.

Ich glaub das Problem bei derartigen Unfällen ist eigentlich nur, dass da immer gleich soviel Menschen auf einmal umkommen


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