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Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien

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27. Mär 2010, 05:55

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 Re: Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien
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Morgen Mauerblümchen,

Zitat:
Ich habe Menschen erlebt, die sehr fleißig waren und dann habe ich Menschen erlebt, die eben nur so lange arbeiten gehen, bis sie den Kochtopf kaufen können, den sie brauchen. Danach ist Schluß.

- Ist das so schlecht?

Zitat:
Wenn denen die linke Lehmmauer ihres Hauses einstürzt, sie kämen nie auf die Idee, sie wieder aufzubauen. Sie würden sich hinsetzen und warten in der Gewißheit, dass die rechte ja auch bald fällt.
Sie leben in einer totalen Lethargie.

An der Lethargie ist was dran, wenn sich Zustände langsam ändern, wenn es langsam Menschen immer schlechter geht, dann tut sich nichts mehr.

Gruß

Pedrito


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27. Mär 2010, 11:05

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 Re: Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien
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Pedrito hat geschrieben:
Morgen ruven,

Zitat:
Ich sage immer, dass wenn man die gesamte Bevoelkerung der 'ersten Welt' in das Gebiet der 'dritten' umsiedeln wuerde, auch die Zustaende und die jeweilige Armut oder der Wohlstand in kurzer Zeit folgen wuerden.

-da bin ich mir nicht so sicher


Da muss ich wieder Israel als Beispiel vorschieben, ob wohl ich das ungern tue, da man mir Voreingenommenheit vorwerfen kann:
Mark Twain beschreibt in seinem Buch "Innocents abroad" das Palaestina jener Zeit: Ein trostloses Land mit vereinzelten kleinen bepflanzten Orten. Ich kann mich nicht mehr an alle seine Beschreibungen genau erinnern, jedenfalls ersieht man klar, dass es ein vernachaessigtes Land war.
Dann erschienen dort energische Idealisten aus Europa, die an schwere Arbeit gewohnt waren.
Man kann den Unterschied klar sehen.


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27. Mär 2010, 11:38

 Re: Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien
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Pedrito hat geschrieben:
- Das wundert mich nicht so sehr, "klauen" war damals ein Volkssport. Es wurde nicht nur aus "Notwendigkeit" gestohlen. Ich war einmal bei einer Hochzeit bei Leuten die steinreich waren. Eine Frau aus der vornehmen Gesellschaft verabschiedete sich, hatte ein silbernes Tablett unter ihrer Stola versteckt. Am Ausgang standen "Wachleute", sie hatten die Entwendung bemerkt, die Frau übergab ihnen ruhig das Tablett. Ich sagte zum Hausherren, der eben mir stand: "Na, die wirst du wohl auch nie wieder einladen". Er meinte trocken: "Warum denn nicht,ich hätte bei ihr das Gleiche versucht!"


Das klingt ja arg! Hatten die Leute denn gar kein Gewissen? Sie haben Diebstahl nur als Kavaliersdelikt angesehen und schämten sich nicht mal, wenn sie erwischt wurden? Bei so steinreichen Leuten war es sicher nicht so tragisch, weil die eh viel Geld hatten, aber trotzdem kann ich so ein Verhalten nicht verstehen. Ich denke, man muss doch froh sein, dass man genug Geld hat, so dass man es gar nicht nötig hat zu stehlen,....


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27. Mär 2010, 12:42

 Re: Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien
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Pedrito hat geschrieben:
Morgen Mauerblümchen,

Zitat:
Ich habe Menschen erlebt, die sehr fleißig waren und dann habe ich Menschen erlebt, die eben nur so lange arbeiten gehen, bis sie den Kochtopf kaufen können, den sie brauchen. Danach ist Schluß.

- Ist das so schlecht?


Ich finde solche Menschen auch nicht schlecht. Es ist ihre eigene Entscheidung wie viel sie arbeiten und wie viel sie haben wollen. Irgendwie bewundere ich sie sogar. Sie brauchen etwas, was wirklich notwendig für ihr Leben ist und dafür arbeiten sie eine Zeitlang.

In diesem Verhalten ist nicht nur Negatives zu erkennen. So ein Mensch ist ganz sicher nicht habgierig, er ist kein Materialist, kein Angeber, kein Luxusgeschöpf. Ich vermute eher einen bescheidenen Menschen, dem andere Werte wichtiger sind, z.B. mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, mehr Ruhe zu haben.

In unserer westlichen Welt wird die Arbeit, das Produktive oft glorifiziert. Ein Mensch ist in der Gesellschaft nur angesehen, wenn er erfolgreich im Berufsleben ist, wenn er Geld hat um sich viel leisten zu können, um bei allen Modeerscheinungen mitmachen zu können,..... Die wahren Werte, das Menschliche, wie sein Herz aussieht und sein Charakter, das interessiert wenig.

Es kommt auch drauf an, ob man sein Geld, für das man schwer arbeitet und seine Zeit opfert,... dann auch wirklich sinnvoll ausgibt, oder nur unachtsam hinauswirft. Ob wir tatsächlich so viel Luxus brauchen? Natürlich benötigen wir ein Dach über dem Kopf, Essen, Kleidung und noch so einiges - aber wo fängt der Luxus an? Muss eine Familie wirklich fünf Autos haben? Oder könnte man auf so manches verzichten?

Auf der anderen Seite nehmen Streß und Hektik immer mehr zu. Unsere Briefträgerin frage ich gar nicht mehr danach, wie es ihr geht, denn jedesmal fängt sie schrecklich zu jammern an, wie unglücklich sie ist. Sie hat nichts vom Leben, absolut nichts - sagt sie, bloß Streß und Hektik, tagaus, tagein. Ich kann das schon verstehen, Familie zu haben und berufstätig zu sein, ist ein hartes Leben. Wo bleibt da das Glück des einzelnen Menschen, wenn er sich nur mehr als Arbeitsmaschine sieht? So mancher Mensch verkraftet diese Leistungsanforderung nicht mehr und landet in der Psychiatrie - und dann geht es plötzlich auch ohne ihn, das Leben geht einfach weiter.


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27. Mär 2010, 13:12

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 Re: Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien
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Waldveilchen hat geschrieben:
Pedrito hat geschrieben:
Morgen Mauerblümchen,

Zitat:
Ich habe Menschen erlebt, die sehr fleißig waren und dann habe ich Menschen erlebt, die eben nur so lange arbeiten gehen, bis sie den Kochtopf kaufen können, den sie brauchen. Danach ist Schluß.

- Ist das so schlecht?


Ich finde solche Menschen auch nicht schlecht. Es ist ihre eigene Entscheidung wie viel sie arbeiten und wie viel sie haben wollen. Irgendwie bewundere ich sie sogar. Sie brauchen etwas, was wirklich notwendig für ihr Leben ist und dafür arbeiten sie eine Zeitlang.

In diesem Verhalten ist nicht nur Negatives zu erkennen. So ein Mensch ist ganz sicher nicht habgierig, er ist kein Materialist, kein Angeber, kein Luxusgeschöpf. Ich vermute eher einen bescheidenen Menschen, dem andere Werte wichtiger sind, z.B. mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, mehr Ruhe zu haben.
.


Nein Waldveilchen, ich habe solche Leute im richtigen Leben kennengelernt: Sie beneiden die die "mehr Glueck" als sie haben und reden von Ungerechtigkeit. Oft erreichen sie was sie wollen durch Betruegereien. Nur unter denen die arbeiten und sich bemuehen gibt es solche, die sich mit dem was sie haben, zufrieden geben, auch wenn es nicht viel ist.


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27. Mär 2010, 13:27

 Re: Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien
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ruven hat geschrieben:
Nein Waldveilchen, ich habe solche Leute im richtigen Leben kennengelernt: Sie beneiden die die "mehr Glueck" als sie haben und reden von Ungerechtigkeit. Oft erreichen sie was sie wollen durch Betruegereien. Nur unter denen die arbeiten und sich bemuehen gibt es solche, die sich mit dem was sie haben, zufrieden geben, auch wenn es nicht viel ist.


Lieber Ruven,

das trifft sicher nicht auf alle Menschen zu. Ich z.B. bin nicht berufstätig und ich beneide die berufstätigen Damen in meiner Umgebung wirklich nicht. Im Gegenteil, ich bin sehr froh, dass ich so leben kann, wie es derzeit ist. Neidig bin ich nicht, da mich Autos, Urlaube, Ausgehen, die neueste, modernste Kleidung, Swimmingpool,.... herzlich wenig interessieren. Darüber lächle ich nur - es gibt was Wichtigeres und Interessanteres im Leben. Ich fühle mich nicht ungerecht behandelt und habe die anderen Leute, die sich mehr leisten können als ich, trotzdem gern. Ich bin glücklich und zufrieden mit dem was ich habe und schätze das. Ich muss nicht immer noch mehr bekommen,... Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass mir geistige Dinge wichtiger sind. Ich sehe es als Glück an, dass ich auf diese Weise leben kann.

Es ist natürlich auch ein großer Unterschied, ob man freiwillig so leben will oder ob man es gezwungenermassen muss, weil man keine Arbeitsstelle findet. Bei mir ist es auch nicht ganz freiwillig, weil ich daheim gebraucht werde und es sehr schlecht mit einem Job aussieht.


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27. Mär 2010, 15:18

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 Re: Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien
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Hallo ruven,

Zitat:
Nur unter denen die arbeiten und sich bemuehen gibt es solche, die sich mit dem was sie haben, zufrieden geben, auch wenn es nicht viel ist.

- ich habe auch andere Erfahrungen gemacht.

Gruß

Pedrito


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27. Mär 2010, 15:45

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 Re: Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien
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Hallo ruven,

Zitat:
Da muss ich wieder Israel als Beispiel vorschieben, ob wohl ich das ungern tue, da man mir Voreingenommenheit vorwerfen kann:
Mark Twain beschreibt in seinem Buch "Innocents abroad" das Palaestina jener Zeit: Ein trostloses Land mit vereinzelten kleinen bepflanzten Orten. Ich kann mich nicht mehr an alle seine Beschreibungen genau erinnern, jedenfalls ersieht man klar, dass es ein vernachaessigtes Land war.
Dann erschienen dort energische Idealisten aus Europa, die an schwere Arbeit gewohnt waren.
Man kann den Unterschied klar sehen.


Ich bin der Letzte, der nicht die Tüchtigkeit der Menschen anerkennt, die in Israel leben.
Nur eine kleine Frage:

Erhielten die Palestinenser die gleiche finanzielle Hilfe wie die Menschen, die das Land verändert haben?

Gruß

Pedrito


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27. Mär 2010, 16:14

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 Re: Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien
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Die Palaestinenser erhielten sehr viel Unterstuetzung, nur dass fast alles in den auslaendischen Konten ihrer Fuehrer, vor allem Arafat, verschwand. Arafat's Auslandskonto enthielt 2 Milliarden Dollar. Die Fatach war als korrupt verschrieen, deswegen uebernahm die Chamas schliesslich die Fuehrung in Gasa. Diese scheint nicht korrupt zu sein, so viel man bis jetzt weiss, zieht jedoch Saebelrassen der Entwicklung vor. Sie geben sich als Beschuetzer der P. wobei diese im Grunde keinen Schutz braeuchten. In einem Friedensfalle wuerde die Chamas jedoch ihre Bedeutung verlieren.
Die Palaestinenser sind im Grunde tuechtig. Jedesmal wenn eine laengere Zeit Ruhe eintrat begann bei ihnen die Wirtschaft zu florieren und die Israelis waren ihre besten Kunden. Letztere kauften dort in Massen Moebel, Kleidung, Esswaren, waren Stammkunden in Restaurants und liessen sogar ihr Geld im Kasino von Jericho zurueck. Es entstanden sogar Freundschaften.
Zehntausende von Palaestinensern arbeiteten in Israel und neben der Grenze auf der israelischen Seite entstand eine Fabrik fuer palaestinensisch- israelische Zusammenarbeit.
Bis irgendwelche Idioten wieder beschlossen, dass die Vernichtung Israels wichtiger sei und die Terrorakte und Beschuesse, die man gehofft hatte, haetten aufgehoert, wieder losgingen.
Wie tuechtig die Palaestinenser sein koennen kann man in Israel erkennen, wo sie Gelegenheit haben sich zu entwickeln. Wer bei einer Reise durchs Land arabische Orte besucht, wird bemerken, dass fast jede Famillie, im Gegensatz von vor 50 Jahren, in zwei bis vierstoeckigen Villen wohnt.

Lese hier auf Englisch ueber Arafat's Korruption, geschrieben von einem Araber der es wissen muss:
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27. Mär 2010, 16:21

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 Re: Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien
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Hier wird in einer Site des bayrischen Rundfunks gefragt: Wohin flossen die Eu- Gelder?
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Das aus der Zeit da Arafat noch lebte.


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27. Mär 2010, 16:40

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 Re: Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien
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Waldveilchen hat geschrieben:
ruven hat geschrieben:
Nein Waldveilchen, ich habe solche Leute im richtigen Leben kennengelernt: Sie beneiden die die "mehr Glueck" als sie haben und reden von Ungerechtigkeit. Oft erreichen sie was sie wollen durch Betruegereien. Nur unter denen die arbeiten und sich bemuehen gibt es solche, die sich mit dem was sie haben, zufrieden geben, auch wenn es nicht viel ist.


Lieber Ruven,

das trifft sicher nicht auf alle Menschen zu. Ich z.B. bin nicht berufstätig und ich beneide die berufstätigen Damen in meiner Umgebung wirklich nicht. Im Gegenteil, ich bin sehr froh, dass ich so leben kann, wie es derzeit ist. Neidig bin ich nicht, da mich Autos, Urlaube, Ausgehen, die neueste, modernste Kleidung, Swimmingpool,.... herzlich wenig interessieren. Darüber lächle ich nur - es gibt was Wichtigeres und Interessanteres im Leben. Ich fühle mich nicht ungerecht behandelt und habe die anderen Leute, die sich mehr leisten können als ich, trotzdem gern. Ich bin glücklich und zufrieden mit dem was ich habe und schätze das. Ich muss nicht immer noch mehr bekommen,... Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass mir geistige Dinge wichtiger sind. Ich sehe es als Glück an, dass ich auf diese Weise leben kann.

Es ist natürlich auch ein großer Unterschied, ob man freiwillig so leben will oder ob man es gezwungenermassen muss, weil man keine Arbeitsstelle findet. Bei mir ist es auch nicht ganz freiwillig, weil ich daheim gebraucht werde und es sehr schlecht mit einem Job aussieht.


Gerade schrieb ich in einem amerikanischen Forum sinngemaess, dass Leuten die durch das heutige System der Verpflanzung der Einkommensmoeglichkeiten nach Asien stellungslos wurden, volle Unterstuetzung als Schadenersatz zusteht. Der Unterschied zwischen Amerika und Deutschland ist, dass im Letzteren die Buerger das eingesehen haben, waehrend man in Amerika Arbeitslose mit Verachtung straft.
Die Deutschen sind ein tuechtiges Volk und sind faehig auch die, die wirklich kein Glueck hatten, zu unterstuetzen.
Da ist das in den 'lethargischen Laendern' schon etwas anderes.


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27. Mär 2010, 16:45

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 Re: Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien
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Vor meiner Pension war Arbeitslosigkeit in Israel kein grosses Problem. Ich traf jedoch Leute an, die Arbeit hatten und sich dabei staendig drueckten und faulenzten. Es waren vor allem diese, die sich ueber 'Diskrimierung' beklagten, wenn andere emporstiegen.
Will hier nicht zu viel ueber die Mentalitaet verschiedener Ursprungslaender schreiben. Pi.


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28. Mär 2010, 15:46

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 Re: Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien
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Mir fällt da zur Lethargie in manchen Ländern noch etwas ein, was ich auch selbst erlebt habe.
Am Rande Kairos wurde mit Hilfe der Bundesrepublik Deutschland eine mittlere Näherei eröffnet.
Es standen dort ca. 30 Pfaff - Nähmaschinen und zusätzliche Maschinen zur Fertigstellung von Galabyen für Touristen.
Am ersten Tag waren alle noch zur Arbeit erschienen. Am zweiten und dritten Tag kamen sie schon später und nach der ersten Woche kamen einige gar nicht mehr.
Dass die, die an den Knopflochmaschinen saßen nach 14 Tagen auch nicht mehr, mangels Arbeitsmaterial zu kommen brauchten liegt auf der Hand.
Das heißt, dass diejenigen, die fleißig an ihrem Arbeitsplatz erschienen, nichts mehr zu essen hatten, weil die Faulen nur für den von mir ewähnten Kochtopf arbeiteten.
Und diese Arbeitsmoral kann man doch nicht gutheißen.
Und wenn ein ganzes Land solch eine Einstellung zur Arbeit hat, dann lebt man in einem Chaos mit System

Jedenfalls war die Fabrik nach einem Jahr geschlossen und die hochwertigen Maschinen versandet.


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28. Mär 2010, 19:24

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 Re: Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien
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Waren "diejenigen" Maenner oder Frauen? Oft ist es besser, den Frauen zu helfen, weil die mehr Wert auf Einkommen fuer die Familie legen. Dann muessten die Naehmaschinen allerdings in ihren Haeusern stehen nicht in der Fabrik.


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28. Mär 2010, 19:55

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 Re: Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien
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Es waren Frauen Lee,
man muss dazu sagen, dass die Ägypterinnen zu großen Teilen berufstätig sind.
Sie arbeiten auf Ämtern, in den Schulen , in Banken, Fabriken, Praktisch sind sie überall vertreten. Mit und ohne Studium. Es gibt nur einen einzigen Beruf, der der Frau verwehrt ist. Das ist der Beruf des Richters.


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29. Mär 2010, 04:34

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 Re: Aus meinem Tagebuch: Autozulassung in Kolumbien
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Zitat:
Waren "diejenigen" Maenner oder Frauen? Oft ist es besser, den Frauen zu helfen, weil die mehr Wert auf Einkommen fuer die Familie legen.

-Ja, in diese Richtung gehern auch meine Erfahrungen. Habe in einem Elendsviertel gearbeitet,
mit den Männern war wenig zu machen, es waren die Frauen, die sich um die Verbesserung ihrer Situation bemühten.

Zitat:
Dann muessten die Naehmaschinen allerdings in ihren Haeusern stehen nicht in der Fabrik.

- Äußerst wichtig!


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