In Schottland gibt es die meisten Rothaarigen.
Zitat:
Was Rothaarige schmerzhaft einzigartig macht
Sie sind frech und haben Hexen-Gene: Vorurteile über Rothaarige halten sich hartnäckig – dabei liegt in ihrem Erbgut vielleicht der Schlüssel zu einem schmerzfreien Leben.
Rothaarigen wird ja so einiges nachgesagt. Stur sollen sie sein, frech, impulsiv und ungemütlich. Sie haben Tausende von Sommersprossen, bleiche Haut und Hexengene und – noch kurioser – sie werden zu Vampiren, wenn sie sterben.
Außerdem empfinden sie keine Schmerzen und können Chili in rauen Mengen verschlingen. Solche Nachrede verwundert nicht, wird doch Ungewöhnlichem oft (und häufig ungerechtfertigt) Ungewöhnliches nachgesagt. Rothaarige sind in der Weltbevölkerung so selten, dass sich eine Masse an Mythen über sie standhaft hält.
Schottland hat die höchste Rothaarigen-Dichte
In den USA und in England haben beispielsweise gerade mal vier Prozent der Menschen von Natur aus rote Haare. In Deutschland sind es gerade mal zwei Prozent, und in Asien, Afrika und Südamerika werden noch weniger Menschen mit rotem Schopf geboren. Schottland ist das Land mit der höchsten Rothaarigen-Dichte – hier haben vierzehn von 100 Menschen rote Haare.
In Irland, der „Insel der Rotschöpfe“, sind es mit zehn Prozent etwas weniger. Rothaarige sind also tatsächlich sehr selten. Doch sie sind nicht nur optisch außergewöhnlich, sondern haben auch eine Besonderheit in ihrem Erbgut, die sie in ihrer Physiologie von Menschen mit anderer Haarfarbe unterscheidet.
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