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Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin

Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 33 Beiträge ] 

9. Feb 2012, 20:28

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 Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin

Das schreibt die taz:



Zitat:
Das linke Weddinger Hausprojekt Scherer8, das am Wochenende angegriffen wurde, bekam schon vor zwei Jahren unliebsamen Besuch. Fenster wurden eingeworfen, Neonazis postierten sich mit einem Transparent vor dem Haus. Die Antifa reagierte routiniert: Sie machte die Vorfälle öffentlich, outete die Kameradschaft "Freie Nationalisten Mitte" als Urheber und appellierte, den "Nazis auf die Pelle zu rücken".

Diesmal liegen die Dinge komplizierter. In der Nacht zu Samstag zogen laut Polizei rund 30 Personen mit Baseballschlägern vor dem Haus auf und zertrümmerten drei Scheiben. In der darauf folgenden Nacht wurden ein 21- und ein 24-jähriger Musiker vor dem Haus verprügelt. Die Täter sollen Mitglieder der Gang "Streetfighters" sein - zumeist junge, kurdischstämmige Weddinger. Die linke Szene rätselt nun, wie zu reagieren sei.

Vor dem Haus winkt eine junge Frau ab. "Dazu können wir jetzt nichts sagen." Am Gebäude sind Spuren des Angriffs noch sichtbar. Auch andere Bewohner schweigen. In einer Mitteilung kündigen sie "mehr Informationen in den nächsten Tagen" an.

Nach den Vorfällen war im Internet kurzzeitig eine Meldung zu lesen, in der von einer "enormen Schutzgeldforderung" der Gang die Rede war. Die Autoren: "einige aus der Scherer8". Das Hauskollektiv warnt dagegen vor "Falschmeldungen". Auch die Polizei hängt den Fall tiefer: Die LKA-Abteilung für Organisierte Kriminalität hat die Ermittlungen an die Polizeidirektion Mitte abgegeben. Schutzgeldforderungen seien nicht bekannt.

Die möglichen Gegner der Scherer8 sind direkt auf der anderen Straßenseite zu finden: In einem Flachbau haben die "Streetfighters" ihren Vereinsraum. Laut Polizei sollen sich die Angreifer vom Samstagmorgen dorthin zurückgezogen haben. Die rund 20-köpfige Gang soll seit Mitte 2011 existieren. Die Mitglieder, zumeist gebürtige Kurden, seien fast alle durch Gewaltdelikte aufgefallen, heißt es.

Die Scherer8-Bewohner rufen Unterstützer auf, keine "Konfrontation" zu suchen: "Wir werden um Unterstützung bitten, wenn wir wissen, wie ihr uns helfen könnt." In einem Internetportal wird das als "lauwarme" Reaktion kritisiert. "Idioten sind Idioten, egal woher ihre (Groß-)Eltern kommen." Ein anderer Nutzer warnt vor einem "rechtspopulistischen Diskussionsniveau".


Wenn ich das recht verstehe, ist die Botschaft so:

Gegen gewalttätige Überfälle von Kurden darf man nicht in wehren - aus Angst, als "ausländerfeindlich" zu gelten.

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9. Feb 2012, 21:02

 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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Aber es hat auch nicht gleich mit Organisierter Kriminalität zu tun.

Wir müssen uns damit auseinander setzen, dass diese Gang- oder Bandenkriminalität zunimmt und wir müssen dagegen vorgehen, egal, welcher Abstammung die Täter sind.


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9. Feb 2012, 21:20

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 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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Chauvinistische Gewaltkriminelle orientalischer Herkunft sind auch Rechtsradikale, das werden unsere Linken früher oder eher später schon merken. Schnellmerker sind das ja nun wirklich nicht.


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9. Feb 2012, 21:23

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 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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Und hier nun die Homepage von Scherer8:

Zitat:
Hallo Leute,

nach den Vorfällen am Wochenende ist es bei uns (erstmal) wieder ruhig.

Dafür brodelt die mediale Gerüchteküche. Neben Indymedia haben auch einige bürgerliche Zeitungen über die Zwischenfälle berichtet. Wir möchten euch jedoch bitten: Glaubt keinen Zeitungsberichten, Indymediabeiträgen oder -kommentaren, die in unserem Namen verfasst worden sind.

Es gab einige Falschmeldungen und kritisch zu wertende Kommentare, von denen wir uns ausdrücklich distanzieren.

In den nächsten Tagen werden wir Euch hier mehr Informationen geben können.

Bis dahin und Dank an alle, die sich mit uns solidarisiert und Hilfe angeboten haben!

-- Scherer8
Mo, 6.Feb. 2012

Hey people,

right now, the gossip factory is working overtime and also, some newspapers have reports on the incidents at our place.
Anyway, we want to urge you:
Do not believe any reports, indymedia articles or comments, that have been posted in our name. Until now, there have
been quite a lot of reports of which most were plainly wrong.

There will be more information here in the next few days. Till then and thanks to all of you who have solidarized themselves
with us or offered help!

-- Scherer8

Vorläufige Stellungnahme Scherer8
4. Februar 2012in Aktuell0 Kommentare
Liebe Leute,

kommt NICHT bei uns vorbei. Es ist aus unserer Sicht wirklich nicht hilfreich.

Unsere Kneipe und unserer Infoladen wurden gestern Nacht angeriffen. Heute wurde die Band, die hier spielen sollte, vor der Kneipe abgefangen und verprügelt. Wir freuen uns, dass ihr solidarisch seien wollt! Tut das aber NICHT heute und NICHT durch Konfrontation.

Wir werden auf euch zu kommen und um Unterstüzung bitten, wenn wir wissen, wie ihr uns helfen könnt.

Solidarische Grüße
Eure Scherer8


*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

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9. Feb 2012, 21:25

 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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GG146 hat geschrieben:
Chauvinistische Gewaltkriminelle orientalischer Herkunft sind auch Rechtsradikale, das werden unsere Linken früher oder eher später schon merken. Schnellmerker sind das ja nun wirklich nicht.


Ich dachte immer, die Frage nach Rechts oder Links orientiert sich an der politischen Ausrichtung und nicht an einem Erklärungsnotstand. Viele dieser Gewaltkriminellen sind politische Einzeller, daher widerstrebt mir diese Klassifizierung.

Sicher gibt es eine Beziehung zwischen "gemeiner" Kriminalität und politisch motivierter Kriminalität. Aber da muss man schon sehr genau hinsehen, damit man sich nicht verrennt.


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10. Feb 2012, 12:30

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 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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Es gibt hier in Berlin so viel Brennpunkte. Die Rechtsradikalen, die arabischen Clans die ganze Stadteile beherrschen und wo sich die Polizei schon gar nicht mehr hintraut.
Dann haben wir extremen Linken, die immer mal zwischendurch zündeln.
Und dann die Überfälle die in U - Bahnhöfen, Bussen und S - Bahnen tagtäglich mit brutalster Gewalt stattfinden.
Aber da rächt sich der Personalabbau bei Polizei und Bahnhofspersonal.
Die Journalisten der Berliner Abendschau wissen gar nicht nicht mehr was die höchste Priorität der Berichterstattung hat. Scherer 8 oder Liebig 14.


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10. Feb 2012, 17:38

 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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Mauerblümchen hat geschrieben:
Es gibt hier in Berlin so viel Brennpunkte. Die Rechtsradikalen, die arabischen Clans die ganze Stadteile beherrschen ....


Gilt nicht nur für Berlin. Die meisten Probleme sind hausgemacht. Wir ernten nur, was wir gesät haben. Es werden nur unsere Wünsche erfüllt. Nun ist der Weg zurück nicht so einfach oder wahrscheinlich gar nicht mehr möglich. Ob wir einen Weg einschlagen können, der die Situation verbessert, glaube ich nicht. Wir wollten es so.


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10. Feb 2012, 21:38

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 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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E.L.F.E.R hat geschrieben:
Mauerblümchen hat geschrieben:
Es gibt hier in Berlin so viel Brennpunkte. Die Rechtsradikalen, die arabischen Clans die ganze Stadteile beherrschen ....


Ob wir einen Weg einschlagen können, der die Situation verbessert, glaube ich nicht. Wir wollten es so.



Wer ist denn 'wir'?


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10. Feb 2012, 21:45

 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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Lee hat geschrieben:
E.L.F.E.R hat geschrieben:
Mauerblümchen hat geschrieben:
Es gibt hier in Berlin so viel Brennpunkte. Die Rechtsradikalen, die arabischen Clans die ganze Stadteile beherrschen ....


Ob wir einen Weg einschlagen können, der die Situation verbessert, glaube ich nicht. Wir wollten es so.



Wer ist denn 'wir'?


Die Menschen in Deutschland.


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11. Feb 2012, 01:57

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 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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E.L.F.E.R hat geschrieben:

Die Menschen in Deutschland.



Vielleicht gabs einen Rechtsruck, nachdem ich wegzog, aber arabische Banden hat wohl keiner bestellt, oder?


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11. Feb 2012, 03:05

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 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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Nein, ganz bestimmt nicht.
Aber auf dem rechten Auge war man immer etwas blind, wollte diese Leute als Spinner abtun.
Vor allen Dingen gingen eine Zeit lang auch Spenden von CDU Lokalpolitikern an die NPD. Ist aber immer so halb geheim gelaufen.
Und um die Subkultur, die um die Araber herum entstanden ist, kümmerte sich auch kaum jemand.
Weil wenn man die angriff, konnte man schon leicht in den Verdacht geraten ausländerfeindlich zu sein.
Palästinensische Clans die hier in Verbrechen verwickelt sind, kann man wohl nicht ausweisen, solange es den Staat Palästina nicht wirklich gibt.
Wohnt man in deren "Bezirk" so kann es schon passieren, dass die Polizei erst gar nicht zum Einsatzort kommt, falls sie gerufen wurde.


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11. Feb 2012, 09:01

 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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Lee hat geschrieben:
E.L.F.E.R hat geschrieben:

Die Menschen in Deutschland.



Vielleicht gabs einen Rechtsruck, nachdem ich wegzog, aber arabische Banden hat wohl keiner bestellt, oder?


Nein, bestellen muss man sie nicht, sie kommen allein. Aber es ist die Frage, wie man mit ihnen umgeht und diese Frage muss sich die gesamte Gesellschaft, inkl. Politik, Medien und Verbände gefallen lassen.

Die Probleme mit den Banden (egal welcher Nationalität) sind hausgemacht. Sie nutzen nur die Möglichkeiten, die wir ihnen hier bieten.


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11. Feb 2012, 09:04

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 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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Es scheint, man lässt diesen Banden freien Lauf. :weißnix :denk

Vor lauter Angst, als ausländerfeindlich zu gelten. :weia

Lieber ist man selber als Deutscher deutschfeindlich. :weia

Das kommt entschieden besser, gutmenschlich gesehen. :cool:

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11. Feb 2012, 09:22

 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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Mauerblümchen hat geschrieben:

Und um die Subkultur, die um die Araber herum entstanden ist, kümmerte sich auch kaum jemand.


Das ist nicht richtig. Man hat sich sehr intensiv um sie gekümmert, von beiden Seiten. Nur ist es in diesem Land so, wie Du es beschreibst.

Mauerblümchen hat geschrieben:

Weil wenn man die angriff, konnte man schon leicht in den Verdacht geraten ausländerfeindlich zu sein.


Mauerblümchen hat geschrieben:

Palästinensische Clans die hier in Verbrechen verwickelt sind, kann man wohl nicht ausweisen, solange es den Staat Palästina nicht wirklich gibt.


Die Frage ist doch, ob es palästinensische Clans sind. Der Großteil hat einen libanesischen Pass. Staatenlos werden sie erst, wenn sie ausgewiesen werden sollen.

Das Problem liegt aber da, wo es eigentlich kein Problem ist, nur kann man eine notwendige Maßnahme vor der Weltbevölkerung und in den Beziehungen zur Türkei nicht vollziehen.

Das Problem der Ausländerkriminalität ist ein sehr großes. Ich will damit nur sagen, dass man die Probleme nicht auf eine Ethnie herunter brechen kann.

Kommen wir aber zu unseren Arabern. Es gibt darunter viele Libanesen, die straffällig werden. Es ist aber unter ihnen ein großer Teil der Mhallamiye-Kurden. Sie haben libanesische Pässe und eine handvoll Namen, die sie in unterschiedlichster Schreibweise nutzen. Das ist alles bekannt. Es ist mehr bekannt. Ihre wahren Identitäten sind nämlich größtenteils ebenfalls bekannt. Sie wurden in einem aufwändigen Verfahren festgestellt, das man heute kaum noch im Netz findet. Man hat nahezu alle, das sind Tausende, dieser Mhallamiye-Kurden identifiziert. Einer von ihnen, der sich selbst der Präsident nennt, sollte abgeschoben werden. Dem machte die Türkei mit seiner Ausbürgerung einen Strich durch die Rechnung. Er war staatenlos und konnte nicht abgeschoben werden. Hierzu und auch bei anderen Angehörigen dieser „Sippe“, denn sie fühlen sich mittlerweile als solche, deren Stränge sich nur durch die Familiennamen unterscheiden, taten aber auch Organisationen und Privatpersonen das ihre dazu. Sie unterstützen diese Menschen finanziell und mit Rechtsbeiständen, um ihnen das Bleiberecht zu erstreiten. Es war und ist einfach, denn man beruhigt das Gewissen, hat diese Menschen aber auch nicht als Nachbarn und die Kinder nicht als Schulkameraden der eigenen. Ganze akademische Clans eilten zur Hilfe, um diese Menschen, im Wissen, dass sie sich hier unter falschen Identität aufhalten und zu einem großen Teil kriminell sind, zu unterstützen. Nein, natürlich will man nicht wirklich dafür verantwortlich sein, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Dafür haben wir dann ja andere.

Glaubt einer von euch wirklich, dass die Familie des Präsidenten noch einen libanesischen Pass hat?

Diese Sippe umfasst bundesweit weit über 10.000 Menschen. Was wäre wohl los, wenn man die auf einen Schlag in die Türkei abschieben würde. Einen Teil kann man nicht mehr abschieben, weil sie Syrer sind. Daher sind unter diesen Kurden mittlerweile auch einige Syrer, die aber auch unter falschen Personalien hier leben. Es sind verfolgte Menschen, die aber in das Verfolgerland reisen können, um sich dort die Papiere zu besorgen oder an Familienfeiern teilzunehmen.

Diese Entwicklung haben wir alle zusammen zu verantworten. Einige haben sich da besonders hervor getan, einige sitzen auch im Ausland. Aber keiner von uns ist mit dem Willen zur Veränderung dagegen vor gegangen.

Ja, wir haben immer noch Angst vor der eigenen Ausländerfeindlichkeit, die in anderen Ländern völlig normal ist und nicht als solche gesehen wird.

Es ist mittlerweile so weit, dass die Ausländer in Deutschland über das Ausländerproblem und die „Untätigkeit“ der Behörden klagen.

Mauerblümchen hat geschrieben:

Wohnt man in deren "Bezirk" so kann es schon passieren, dass die Polizei erst gar nicht zum Einsatzort kommt, falls sie gerufen wurde.


Ist das so oder macht man da nicht wieder aus dem Einzelfall eine allgemeine Formel?


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11. Feb 2012, 12:31

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 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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Das ist so. Ich habe in Berlin - Neukölln gelebt und vieles spielte sich vor meiner Haustür ab.
Es ist auch so, dass Feuerwehr und Krankenwagenpersonal bei einem Einsatz von diesen Gruppen nicht nur in ihrer Arbeit behindert, sondern auch persönlich angegriffen werden.
Wenn man da nicht gleich eine ganze Mannschaft zur Verfügung hat, die man dahin schicken kann, läßt man es lieber bleiben.
Ich verstehe und spreche arabisch, etwas was man mir nicht ansieht, wenn ich alte Frau an der Haltestelle stand und Gespräche mitbekam.
Von meinem Wohnzimmerfenster aus hat die Kripo _ Abteilung Drogenderzernat Dealer observiert.

Und wie das mit den Pässen läuft, das weiß ich auch. Ich war 18 Jahre mit einem Ägypter verheiratet und habe 10 Jahre in Ägypten gelebt.
Ich weiß, dass die 3 Namen im Pass nach Ausweisung einfach umgedreht werden.
Man die Pässe wegwirft , sie in der Zeitung als vermißt meldet und dann einen neuen beantragt.

Und mit den Palästinensern ist das so, dass kaum einer von ihnen sagt, dass er einer ist.
Sie sind unter den anderen nicht gut angesehen.So behauptet fast jeder er wäre Libanese.
Untereinander mögen sich die Leute nicht.

Ich habe in früheren Zeiten oft auf der Ausländerpolizei gesessen und mich gefragt, warum es da kaum Polizisten gibt, die arabisch verstehen und sprechen. Man muß ja den Antragsteller nicht gleich mit Salemu aleiku begrüßen. Aber man weiß wenigstens ob der mitgebrachte Dolmetscher auch das übersetzt, was er übersetzen soll und was die sich bereden.

Wenn da nämlich mal wieder ein Treffen von irgendwelchen Bezirkspolitikern mit Vertretern arabischer Gruppen stattfindet und es wird im Regionalprogramm darüber berichtet, wundere ich mich immer wieder. Denn das, was da übersetzt wurde, stimmte nicht überein mit dem was der Araber gesagt hat.


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11. Feb 2012, 15:02

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 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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Und warum sind sie kriminell? Passvergehen sind eine Sache, wenn sie nicht wissen, wohin sonst, aber er gibt ja wohl kriminelle Aktivitaeten in der Drogenszene, Eigentumsdelikte, Angriffe auf Polizei? Wenn ich 10 000 Schweizer irgendwohin schicke, habe ich ja auch nicht 10 000 Drogenhaendler und Diebe an der Hand.


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11. Feb 2012, 15:26

 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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@Mauerblümchen

Warum sollte man in deutschen Behörden alle Fremdsprachen dieser Welt sprechen? Das Problem mit den Dolmetschern ist bekannt. Aber da bist Du schnell auf einer politischen Ebene, wo die Ausländerbeiräte Alarm schlagen, wenn Du regelmäßig Dolmetschern ihre Unzuverlässigkeit nachweist, heisst es, Du stigmatisierst ausländische Dolmetscher.

Das Problem ist doch auch, dass viele sich einfach weigern deutsch zu sprchen, weil sie sich dadurch nicht nur Vorteile versprechen, sondern sie auch erhalten.

Was Du mit den mehreren Namen und den verloren Pässen darstellst ist mir bekannt und eine Mache, die viele Nationalitäten betrifft. Russen gehen gerne her und wechseln jählich die Schreibweise ihres Namens bis hin zu einer angeblichen duetschen Übersetzung. Niemand hindert sie daran. Die alten Namen werden noch nciht einmal in den Registern hinterlegt. So ist das in Deutschland mit dem Thema und dem Datenschutz.

Was ich aber meinte ist etwas anderes und betrifft die allseits bekannten Familien Al Zein, Omeirat, Remmo, Miri & Co. Sie sind Mhallamiye-Kurden und haben sich im Libanon Papiere auf diese Namen besorgt. In Beirut ist das offensichtlich kein Problem, nur dürften die Hebammen bei den Entbindungszahlen erheblich überlastet sein.

@Lee
Es geht nicht um Passvergehen, sie sind die Basis für ein kriminelles Leben und der Index dafür, wie wir in diesem Land mit dem Problem umgehen. Wir lassen uns sehend belügen und lächeln dabei. Die von mir benannten Familien dürften wohl zu den größten der Welt gehören, nur existieren sie eigentlich gar nicht. Das ist auch bekannt. Trotzdem geschieht nichts. Ich habe ja schon gesagt, dass man kaum 10.000 Menschen auf einen Schlag in die Türkei und nach Syrien (geht im Moment ja nicht) ausweisen kann.

Die Delikte liegen im Bereich Drogen, Waffen, Rotlicht, Tötungsdelikte, Erpressung...alles was das Herz begehrt.

Es kann doch nicht richtig sein, wenn man ein Familienoberhaupt ausweisen will und dann seine Familie einbürgert, während er in Haft sitzt.

Was die Kriminlaitätsquote innerhalb dieser Familien angeht, so ist eine Aussage politischer Selbstmord. Sie sitzen mittlerweile in den Beiräten, weil sie einfach genug Masse haben. Sie gaukeln Integratiosnbemühungen vor und gehen an Schulen. Diese Menschen leben hier unter falschen Personalien, das nicht ohne Grund. Ein Großteil dieser Familien ist kriminell.

Dies wird wieder durch all die Menschen gefördert, die vorher Kriminellen bei ihrem Bleiberecht unterstützt haben.

Auf dieser Welle schwimmen aber alle. Es wurde der Polizei ein Maulkorb verpasst, die Hände auf den Rücken zusammen gebunden und nun wird Klage geführt.

Ich verscuhe nur genau das zu schildern.


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11. Feb 2012, 16:49

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 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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@ E.L.F.E.R.

Geht es hier vorwiegend um Berlin? Fuehrt die von dir geschilderte Sachlage zu einer mehrfachen Spaltung der deutschen Gesellschaft oder einfach 'nur' Berlins? Wer die Moeglichkeit hat, weicht wohnungsmaessig in andere Stadtviertel oder Staedte aus. Ein Teil der Gesellschaft weicht politisch nach rechts aus. Ein anderer Teil verschliesst die Augen. Was noch?

Offensichtlich fehlt der politische Wille. Beziehst du dich dabei auch auf Berlin oder auch auf andere Staedte?

Die Lage erinnert mich fast schon an die Drogenbanden an der mexikanisch-amerikanischen Grenze. Auf der mexikanischen Seite haben die Haendler Polizei und Stadtverwaltungen durchsetzt oder in Angst versetzt, indem sie immer wieder die Politker und Polizeichefs umbringen, die sich oeffentlich gegen sie wehren. Auf der amerikanischen Seite gibt es immer wieder Pannen, weil die Gegenwehr dort nicht entsprechend organisiert ist.


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11. Feb 2012, 18:40

 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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Lee hat geschrieben:
@ E.L.F.E.R.

Geht es hier vorwiegend um Berlin? Fuehrt die von dir geschilderte Sachlage zu einer mehrfachen Spaltung der deutschen Gesellschaft oder einfach 'nur' Berlins? Wer die Moeglichkeit hat, weicht wohnungsmaessig in andere Stadtviertel oder Staedte aus. Ein Teil der Gesellschaft weicht politisch nach rechts aus. Ein anderer Teil verschliesst die Augen. Was noch?

Offensichtlich fehlt der politische Wille. Beziehst du dich dabei auch auf Berlin oder auch auf andere Staedte?

Die Lage erinnert mich fast schon an die Drogenbanden an der mexikanisch-amerikanischen Grenze. Auf der mexikanischen Seite haben die Haendler Polizei und Stadtverwaltungen durchsetzt oder in Angst versetzt, indem sie immer wieder die Politker und Polizeichefs umbringen, die sich oeffentlich gegen sie wehren. Auf der amerikanischen Seite gibt es immer wieder Pannen, weil die Gegenwehr dort nicht entsprechend organisiert ist.


Nein, die Phänomene zeigen sich im ganzen Land. Das es in Deutschland schwieriger ist mit Ausländerkriminalität umzugehen ist ja nicht neu. Heute kann man offener über die Zahlen reden, weil durch Einbürgerung viele der Täter aus der Statistik gefallen sind.
Die Zahlen bleiben trotzdem erschreckend. Es gibt sehr besorgniserregende Entwicklungen in der sog. 3. Generation, die nirgendwo zuhause ist.

Wer die Möglichkeit hat, wicht aus. Das beseitigt aber nicht die Probleme. Mittlerweile weichen auch die Straftäter aus, weil ihnen manche Viertel nicht mehr liegen.

Das alles hat Auswirkungen auch auf andere Lebensbereiche, wie Bildung. Bei all dem beziehe ich mich auf das ganze Land und die gesamte Gesellschaft. Natürlich können sich bestimmte Menschen noch „Inseln“ leisten, wo sie unter sich sind.

Nach rechts ausweichen muss man gar nicht. Es reicht, die Dinge klar anzusprechen und anzugehen.

Ich glaube nicht, dass es mit Mexiko/USA vergleichbar ist.

Der Polizei in diesem Land wurde über Jahrzehnte hinweg die absolute Deeskalation und „Großzügigkeit“ gegenüber Ausländern auferlegt. Daraus ergeben sich jetzt, nicht nur bei der Ausländerkriminalität, die Probleme. Man traut der Polizei nichts mehr zu, die Medien greifen das ja gerne auf. Dabei vergisst man, dass man ihr selber die Ketten angelegt hat.


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11. Feb 2012, 22:27

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 Re: Organisierte Kriminalität und Gewalt in Berlin
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Man kann den Thread ändern in organisierte Kriminalität und Gewalt in den Städten Deutschlands. Es sieht bei uns in Duisburg nicht anders aus.

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Gruß Karin
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