Lebensmittelskandal oder Behördenskandal oder Normalität?
Das Lebensmittelbetriebe z. T. kaum noch Skrupel haben, gegenüber dem Verbraucher
ist ja schon schlimme genug, schlimmer finde ich das Aufsichtsbehörden scheinbar
nicht weniger skrupellos sind.
Unsere Lebensmittelgesetze- Hygieneverordnungen- Reinheitsgebote- sind in D gegenüber
manch anderen Staaten lobenswert. Wenn aber aus verantwortlichem Behördenpersonal
verantwortungsloses Behördenpersonal mutiert, sind unsere lobenswerten Gesetze-
Verordnungen- Ge- und Verbote- nicht das Papier wert auf dem sie stehen.
Zitat:
Schaben, Motten, Mäusekot – Behörden untätigEine Mängelliste zur Großbäckerei Müller-Brot enthüllt: Ungeziefer war ein wiederkehrendes Problem. Die Behörden riefen verdreckte Ware trotzdem nicht zurück.
21 Mal kontrollierten die Lebensmittelbehörden seit Juli 2009 die Hallen bei Müller-Brot im bayerischen Neufahrn – stets unangemeldet. Was sie zu sehen bekamen, war zum Übelwerden: Schaben, Motten und Mäusekot, wo man hinsah.
Seit Herbst 2010 musste die Bäckerei sechsmal ungenießbare Ware vernichten. In drei Fällen waren die Brötchen und Brote bereits ausgeliefert.
Nun listet das Landratsamt Freising erstmals die Mängel des seit eineinhalb Wochen geschlossenen Unternehmens am Donnerstag akribisch auf. Die Behörden bis hinauf in die Ministerien wussten demnach, wie dreckig es in der Brotfabrik zuging. Doch zu einer Schließung rangen sie sich erst nach Jahren durch. Seit 30. Januar sind die Backöfen kalt.
Kein Rückruf für Ungeziefer-BrotDie Verbraucher erfuhren erst danach von den Zuständen in der Großbäckerei. Selbst bei bereits ausgelieferter Ware, die zurückgenommen werden musste, sah sich das Landratsamt nicht zu einer öffentlichen Rückrufaktion veranlasst.
„Die rechtlichen Voraussetzungen hierfür waren nicht gegeben“, heißt es zur Begründung. Die Rücknahme geschah heimlich.
Seit Oktober 2009 wurden Buß- und Zwangsgelder in Höhe von fast 70 000 Euro verhängt. Die Staatsanwaltschaft Landshut ermittelt seit Mai 2011 gegen Müller-Brot. Doch richtig kritisch wurde die Lage für das Unternehmen erst Ende 2011.
www.welt.de Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!
Seit Juli 2009 wussten Behörden von den Dreckszuständen in dem Laden.
Bis Ende Januar 2012, (also 2 ½ Jahre) hat dieser Drecksladen, mit wissen
der Behörden, ohne Auflagen zu erfüllen weiter Produziert.
2 ½ Jahre wurde es zugelassen das Verbraucher diesen Dreck unbewusst
gekauft und verzerrt haben.
Deutschland, ein Staat der im Gesetzes- Verordnungen- Ge- und Verbote-
Paragraphendschungel die Kontrolle über die Kontrollen verloren hat?
_________________
__________________________________________________________
Vor Problemen davon zu laufen ist eine Bankrotterklärung des Charakters
(Die Unverbesserlichen)